Montag, 31. Dezember 2012

[Blogparade] Jahresrückblick à la Buchsaiten

Grafik von buchsaiten
Ahoi, liebe Leser! Zum letzten Mal in diesem Jahr, hehe. :D
Um euch gleich vorneweg zu beruhigen - es ist nur in letzter Zeit eine Ausnahme, dass so viele Nicht-Rezensionen-Posts auf diesen Blog gestellt werden. Nächstes Jahr geht's wieder los. Heute aber möchten Denise und ich noch die Fragen von der Buchsaiten-Blogparade beantworten!

Bella: Definitiv Von der Nacht verzaubert von Amy Plum! Eine Rezension dazu gibt es hier nicht auf dem Blog, da es noch vor "Blogzeiten" war. Aber ich habe über das Buch so viele skeptische Meinungen gehört, es hieß überall, es sei mehr eine 0815 Geschichte als etwas Originelles. Ich muss zugeben, es hat sogar teilweise was von Twilight. Trotz allem hat mich dieses Buch einfach komplett mitgerissen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist total angenehm und die Story reißt einen einfach mit. Ich bin immer noch total begeistert. :D Die Fortsetzung kommt sogar schon im Januar raus. :)
Denise: Eragon. Ich kenne den Film und muss wirklich sagen, dass ich nicht den Eindruck hatte, dass dieses Buch mir gefallen würde. Allerdings habe ich es, auf der Suche nach einem "Lückenfüller" dann doch gelesen, auch, weil ich schon neugierig war. Jedenfalls hat sich dieses Buch in einen echten Schmetterling verwandelt. Suchfaktor, mit dem ich in Jahren nicht gerechnet hätte.
Bella: Finding Sky! Besonders nach Denise' begeisterter Rezension - sie und ich haben so ziemlich denselben Buchgeschmack - dachte ich, dass mir das Buch richtig gut gefallen würde. Aber - Fail! Abgesehen davon, dass ich Sky und Zed gerne hin und wieder gepackt und geschüttelt hätte (ihre Handlungen sind mir bis heute nicht vollständig klar) und die Story teilweise ein übler Twilight-Abklatsch war, war ich letzten Endes sogar versucht, das Buch gegen die Wand zu schleudern... o_O Da es nur ausgeliehen war, habe ich das natürlich gelassen. :P

Denise: Die Besessene. Ich war wie besessen von dem Klappentext dieses Buches und habe mich sofort auf das Gewinnspiel gestürzt. Was schlussendlich dabei raus kam war mehr als ernüchternd... Ich bin nur noch froh, dass ich dieses Buch nicht gekauft habe :D Die Rezension findet ihr hier.
Bella: Habe ich dieses Jahr nicht so wirklich, aber wenn ich jemanden wählen müsste, wäre es - wie bei ziemlich vielen anderen dieses Jahr auch! - John Green. Ich habe bisher zwar nur "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und "Eine wie Alaska" gewesen, aber beide haben mich tief berührt. Vor allem hat er einen unglaublich tollen, besonderen Schreibstil und seine Charaktere sind pure Kunstwerke. Ich möchte von ihm gerne in 2013 noch das ein oder andere Buch in die Hand nehmen. (Bildquelle)
Denise: Kurz und knapp - ich habe keine Ahnung. Ich lese viele Bücher von unterschiedlichen Autoren, wobei ich keine wirkliche Neuentdeckung anmerken kann. Jennifer Estep ist gut... aber mit Autoren "kenne ich mich kaum aus". Ich kann Autoren aufzählen die ich nicht mag, aber die ich mag, davon weiß ich nur einen Bruchteil. Und das sind jene, die für meine Lieblingsbücher verantwortlich sind :) (Bildquelle)
Bella: Ohje, ich kann mich da überhaupt nicht entscheiden! Es gibt zwar viele schöne Cover, aber auch nicht unbedingt DAS Cover, was mir 100% zugesagt. Meiner Meinung nach sind die meisten Cover heutzutage nur noch ähnlich und es gibt einfach zu wenige, die noch richtig aus der Masse herausstechen. Richtig gut hat mir aber das Cover von "Under the Never Sky" (auf Deutsch "Gebannt") gefallen, was einfach mit dem Hintergrund und dem Mädchen im Vordergrund etwas Mystisches an sich hat. 
Denise: Mein Lieblingscover... Schwer zu sagen. Ich gehe gerade gedanklich mein Buchregal ab und suche nach "DEM" Cover... Das Cover von Daughter of Smoke and Bone, sowie Die Besessene (obwohl das Buch doof ist) ist schön gemacht... Düster, sowas mag ich. Von der Nacht verzaubert hat auch was, aber eine Begründung anzuhängen ist ehrlich gesagt schwierig. Ich mag Cover, die nicht so "Mainstream" sind. Düstere Cover, die neugierig machen :)
Bella: Wie Denise - ich sagte ja, ähnlicher Buchgeschmack! ;) - bin ich auch ein unglaublicher Cassandra-Clare-Fan. Seit einer Weile lese ich ihre Bücher nur noch auf Englisch - erstens kann ich sie früher lesen (und andere Leute neidisch machen :D) und zweitens habe ich irgendwann mal die Übersetzungen verglichen und seitdem sind sie mir vergangen. Damit sage ich (um Gottes willen! o.o) NICHT, dass die Übersetzung schlecht ist. Sie ist unglaublich gut! Bloß kennt man das Original, verblasst selbst die Übersetzung. :D Deshalb wird mein Must-Read "Clockwork Princess" sein, auch wenn ich der Erscheinung des Buches mit gemischten Gefühlen hinfiebere. Ich habe unheimlich Schiss, was Cassandra Clare in dem letzten Teil der Trilogie anstellt. o.o
Denise: Sicher, dass hier die Sprache von einem Buch ist? Na ja, wie dem auch sei. Ein absolutes Must-Read ist auf alle Fälle City of lost Souls. Ich LIEBE die Chroniken der Unterwelt so... jetzt will ich schon wieder "sowasvon abartig" sagen... 
Ich liebe diese Reihe einfach. Daran lässt sich nichts rütteln. Cassandra Clare ist eine fabelhafte Autorin, die es geschafft hat, mich mit jedem ihrer Bücher mitzureißen. Also ja... ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht! 
Und ich bin schon jetzt traurig, dass diese Reihe so bald endet... Aber was soll's, Cassie ist fleißig und besorgt Nachschub an anderen Reihen! :DDD


So viel zu dem Tag - denn Denise und mich hat vorhin noch eine unglaubliche Nachricht ereilt! Mein Lesetipp hat uns in einer Art Blogroll verlinkt, bei ihren "Besten Buchblogs". Dort sind wir tatsächlich mit "üblichen Verdächtigen" wie His & Her Books und Brösel's Bücherregal vertreten! Wow! Das ist so eine Ehre für uns! Vielen vielen Dank! ^__^

Unser Jahresabschluss ist somit so ziemlich perfekt. Vor etwas mehr als einem  halben Jahr haben wir amoureux des livres gegründet und hatten damals noch keine Ahnung, was auf uns zukommt. Das halbe Jahr war zwar stressig, aber auch unglaublich schön! Danke für jeden einzelnen Leser und jedes einzelne Jahr! Ich hoffe, wir lesen uns nächstes Jahr wieder! Kommt gesund und heil an! <3
Alles Liebe,
Denise und Bella




Samstag, 29. Dezember 2012

[talk about books] Wie hoch ist dein SuB? +3


Hallo ihr Lieben!
Ich bin’s Denise. Ich weiß, ein selten gesehenes Gesicht auf diesem Blog… Ich bekenne mich schuldig :S
Dank meiner Faulheit und meiner momentanen Leseunlust wird es auch noch eine Weile dauern, bis ihr mal wieder eine Rezi von mir findet, dennoch möchte ich hier einfach mal einen kleinen „Geplapper“-Post einschieben. 
Damit ihr mich nicht vollkommen vergesst, hö? :D
Okay, jetzt mal ohne Umschweife – bevor ich den roten Faden noch mehr verliere, wie es allzu gern der Fall ist. 
Das Thema, dass ich behandeln möchte ist folgendes: 

Wie hoch ist dein SuB*

Kein spektakuläres Thema, ich weiß, dennoch gibt es einige Aspekte, die man doch mal ansprechen könnte. 
Beispielsweise umfasst mein SuB momentan 8 Bücher, was, wenn man mit den anderen Bloggern vergleicht, nicht besonders viel, dennoch mehr als genug für mich ist. 
Einige Bücher stammen noch aus meinen „Haben!“-Käufen des letzten Jahres. Ich hatte mir Geld zusammengespart und wollte einfach neue Bücher kaufen. Dass ich diese allerdings bis heute nicht gelesen habe, war mir damals nicht klar. 
Wenn ich Bücher lese, dann lese ich sie Stimmungsbedingt. So habe ich in letzter Zeit eigentlich alles zu der Kategorie weggelesen, die ich lesen wollte und  habe die Befürchtung, mein SuB wird nicht weiter schrumpfen. Wieso das so ist?
Na ja, es gibt Bücher, die man noch für seine Sammlung braucht. Ein dritter, abschließender Band einer Serie zum Beispiel. Allerdings stellt man sich die Frage „Habe ich auf das Buch eigentlich Lust?“ so gut wie nie. Ich kann echt nur sagen – solche Bände laufen einem nicht weg, man kann sie auch im Nachhinein noch kaufen wenn man Lust darauf hat. 
Ich für meinen Teil, ziehe mich aus diesem „Haben!“-Käufen vollkommen zurück – ich kaufe Bücher, die ich lese möchte, aber nicht nur um die Reihe beenden zu können. 
Den Schlamassel meiner letzten Aktion sieht man ja noch immer in meinem Schrank – verstaubt und ungelesen warten sie auf mich, die armen Bücher…
Ein solches Schicksal haben sie doch nicht verdient!
Ein weiterer Punkt ist, dass man komischerweise nie Lust hat zu lesen, wenn man weiß, wie viel man noch im Regal stehen hat. Geht es euch da genauso wie mir?
Furchtbar. Ich habe lieber einen kleinen SuB, überschaubar mit recht neuen Titeln, die ich rezensieren kann. 
Momentan lese ich nämlich die Bücher, die blöderweise bereits rezensiert sind. Aber ich sehe es mal so – es werden wieder Rezensionen kommen, wieder Bücher die ich rezensieren kann. 

Na ja, lange, wirklich lange Rede – kurzer Sinn:

  Wie mögt ihr euren SuB lieber? Möglichst 
hoch und voll gefüllt, so dass ihr euch immer was aussuchen könnt, oder desto kleiner, desto besser?

Außerdem tue ich jetzt etwas, was ich sonst nie, beziehungsweise selten tue: 

Habt ihr irgendwelche Lesetipps für mich? Bücher, die ich unbedingt lesen soll? Oder aber Bücher, die ihr gern rezensiert sehen möchtet?

Abschließend Frage Nummero drei, falls ihr bis hier hin gelesen habt, meinen Glückwunsch :D 
Und zwar überlege ich, hin und wieder einen kleinen(!) Podcast auf Youtube zu stellen, um mich euch ein wenig kund zu tun. Ich weiß noch nicht recht, was genau ich machen möchte, allerdings ist die Frage, ob so etwas überhaupt ankommt. 
Mir geht es in erster Linie nur darum, Gedanken loszuwerden, die in Rezis einfach nichts zu suchen haben und für die sich so ein kleiner, unlogischer Beitrag nicht lohnt. 
Na ja, ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr, rutscht nicht zu schnell und fallt bloß nicht auf die Nase!
Herzliche Grüße, 
Denise

*SuB: Kurzform für Stapel ungelesener Bücher

Freitag, 28. Dezember 2012

[Rezension] Eine wie Alaska - John Green

Originaltitel: Looking for Alaska


In Miles Leben ist nicht viel los. Er hat nicht wirklich Freunde, liest dafür umso mehr Biografien von verschiedenen Schriftstellern, sammelt deren letzte Worte. Weil er sich auf die Suche nach dem großen "Vielleicht" begeben will, bringt er seine Eltern dazu, nach Alabama auf das Internat Culver Creek zu gehen. Dort trifft er auf Chip - "Der Colonel" genannt -, Takumi und auf Alaska. Alaska, die anders ist als alle Mädchen, und er verliebt sich heillos in sie.


"Der Mensch, glaubte ich, braucht Sicherheit. Er erträgt die Vorstellung nicht, dass der Tod nichts sein soll als ein großes schwarzes Nichts, er erträgt den Gedanken nicht, dass seine Liebsten aufhören zu existieren, er kann sich nicht vorstellen, selbst einmal nicht mehr zu existieren. Am Ende, schloss ich, glauben die Menschen an ein Leben nach dem Tod, weil sie das Gegenteil nicht ertragen können."
(Eine wie Alaska, S. 138 Z. 19-26)


Nachdem ich Das Schicksal ist ein mieser Verräter gelesen habe, wollte ich mehr. Mehr von John
Green, denn ich war mir ziemlich sicher, dass seine anderen Bücher alles andere außer schlecht sind. In einem Kommentar wurde mir dann u.a. "Eine wie Alaska" von John Green empfohlen, und wie das Schicksal es wollte, habe ich das die Woche darauf in der Schulbibliothek gefunden. Ich muss zugeben, dass ich wahrscheinlich weitere Bücher von John Green nicht kaufen werde, jedenfalls nicht auf Deutsch, da seltsamerweise beinahe überall Füße drauf sind. Ich finde das irgendwie unheimlich o.O und wenn ich mir welche anschaffe, dann entweder "Tage wie diese" oder "Will & Will" oder einfach auf Englisch. XD (Ich erinnere mich außerdem an ein Interview. Die Frage war, was er zum Cover von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" meine. Seine Antwort: "Man hat mich gefragt, was ich will. Und ich sagte: Alles außer Füße." Womit er so ziemlich meine Meinung vertritt.) 
Okay, genug geplappert. Ich sollte wohl endlich mal anfangen. ;D Hätte ich bloß den Klappentext des Buches gelesen, (und würde ich John Green nicht kennen) hätte ich wohl kaum danach gegriffen. Es klingt ziemlich unspektakulär und seien wir ehrlich - die Idee ist auch unspektakulär. Trotzdem kann John Green wieder beinahe auf voller Linie überzeugen.
Der Schreibstil hüllt einen ein, denn John Green scheint in jeder Situation die richtigen Worte zu finden: Worte, über die man eine Weile nachdenkt, die einem im Gedächtnis bleiben und für mich einfach pure Kunst darstellen.
Die eigentliche Hauptattraktion sind aber die Charaktere. Allen voran natürlich Miles, der im Buch überwiegend "Pummel" genannt wird. Das nicht wegen seiner breiteren Körperproportionen, sondern wegen dem genauen Gegenteil. XD Er ist ein Charakter, der ein Kunstwerk in sich selbst ist: Schon allein mit seiner Eigenart, letzte Worte zu "sammeln", ist er mir sehr sympathisch geworden. So geht es mit sämtlichen Charakteren weiter - "Der Colonel", der seine Nase gerne in den Atlas steckt, und natürlich Alaska. Alaska, die ein Rätsel, ein Mysterium für sich selbst ist. Ein Mädchen, das auf der einen Seite nur vor Weisheit sprüht und auf der anderen pure Verzweiflung verbreitet.
Leider ist es mir am Anfang ziemlich schwer gefallen, von dem Buch mitgerissen zu werden: Es war einfach ein wenig zu langweilig, mir sind zu wenige Dinge passiert und es hat eine Weile gedauert, bis mich die Aktionen von Miles und den anderen mitreißen konnten, aber ich habe nicht erwartet, dass noch etwas Weiteres passiert. Da ich mich aber mit den Charakteren angefreundet habe, fand ich das nicht weiter schlimm. Doch ich wurde überrascht - von einer plötzlichen Wendung, die ich nie erwartet hätte. Eine Wendung, die mich wirklich zu Tränen gerührt hat.
Nach Beendung des Buches sehe ich mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge darauf: Es fühlt sich an, als hätte ich ein Stück von mir selbst zurückgelassen, dafür aber auch eine große Menge wundervoller Wörter mitgenommen. Das Buch ist in meinen Augen pure Kunst und strömt wieder von Zitaten über, die ich selber gerne von mir gegeben hätte. Und vor allem von Charakteren, die ich selber gerne kennen gelernt und mit denen ich liebend gern Zeit verbracht hätte.


"Eine wie Alaska" ist ein Buch, das einen nicht mehr so schnell loslässt. Es ist "typisch" John Green und besticht durch großartige Charaktere, die nicht einfach 0815 sind, sondern ein Kunstwerk für sich selbst. Man leidet und freut sich mit den Charakteren, man weint, man lacht. Ein tolles Buch über lieben und geliebt werden, verlassen und verlassen werden. Einzig am Anfang schleppt es sich ein bisschen, aber ansonsten kann ich es nur empfehlen!


Titel: Eine wie Alaska
Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: dtv
Reihe: -
Preis: 8,95€
Kaufen?

Montag, 24. Dezember 2012

[Gequassel] Weihnachten!

Liebe Leser!
Ja, wahrscheinlich kommen euch sämtliche Weihnachtsposts schon wieder aus den Ohren raus oder sogar aus Körperöffnungen, von denen ihr gar nicht wusstet, dass sie existieren. :P Trotzdem möchten wir uns den anderen anschließen und euch frohe, besinnliche Weihnachten in einem kleinen Post wünschen! :)


Mir ist zum ersten Mal "passiert", dass ich mich am 24. direkt am "Tatort Geschäfte" befunden habe. Es ist beinahe erschreckend, wie viele Leute noch in den Geschäften drängeln. Parkplätze? Ja, klar, gibt's hunderte von. Ach, freie Parkplätze?! Sieht schlecht aus. :D Im Buchladen wird man übrigens schon direkt gefragt, ob man es als Geschenk eingepackt haben will. So so, sehr interessant - seid ihr denn Spontankäufer oder könnt ihr zumindest schon spätestens am 23. sagen, alle Geschenke verschenkbereit zu haben?!
Ich bin wohl eher der Planer. Ich überlege mir spätestens, wenn erste Weihnachtsanzeichen sind XD, was ich  welchen Leuten zu Weihnachten schenke. Liegt daran, weil man nie weiß, was es letztendlich wird. Wenn man dann einer Freundin ein Fotobuch schenkt und das doch erst am 15. spätabends losgeschickt hat, muss man eben mal auf den Express zurückgreifen. Immerhin hat sie sich gefreut! :) 
Den Stress würde ich mir jedenfalls nicht antun wollen. Meistens greift man dann auch mehr zu Spontankäufen - aber na ja, jeder wie er mag!

Ich muss gestehen, ich kenne wirklich keine Bücher, (Na ja, außer wir zählen "Barbie und der Nussknacker" dazu :D) die direkt mit Weihnachten in Kontakt stehen. Trotzdem habe ich hier zwei Anregungen, die sich bei dem ein oder anderen auf die Wunschliste schleichen könnten. :)

Linna singt - Bettina Belitz
Das Buch stand schon vor dem Erscheinen auf meiner Wunschliste, bloß irgendwie hab ich's nie gekauft. Na ja, weil kein Geld, ich bin ja schließlich eine arme Schülerin. XD Da heute allerdings Weihnachten ist und meine Mum unauffällig sagte, ich soll mir was aussuchen, weiß ich zumindest, dass ich es nach heute Abend von meiner Wunschliste streichen darf. ^_^
Bettina Belitz hat unter anderem die Splitterherz-Trilogie geschrieben, auch wenn ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich den dritten Teil noch nicht gelesen habe. Aber die ersten zwei gefallen mir richtig gut - und Linna singt hat es mir irgendwie auch angetan.
Dass das unter anderem an dem Cover liegt, ist keine Frage :P, denn Script 5 leistet eh immer tolle Arbeit, aber auch der Inhalt hört sich nicht schlecht an.
Und na ja, es spielt im Winter, oder zumindest "In einer Hütte in den Bergen" (was ich mit Schnee, also mit Winter, assoziere :D). Deshalb gehört es für mich schon mal zu einem Winter-/Weihnachtsbuch, mit dem ich mich mit Freuden vor den Kamin kuscheln werde. Auch wenn es leider fast schon zu warm für den Kamin ist - ist das bei euch auch so? Wobei, gut, wenn ich äußerlich meinen Winter nicht kriege sondern mehr so April, dann kann ich zumindest so tun, als ob es kalt und verschneit wäre. Hier könnt ihr Genaueres über das Buch erfahren.

Kälte - Michael Northrop
Wieder ein Buch, das ich nicht gelesen habe, sich aber trotzdem seeehr interessant anhört. Hat ein bisschen was von Weltuntergangs-Katastrophendrama, aber das ist genau das, was ich vor allem an Filmen liebe. Kennt jemand 2012 oder vor allem The Day After Tomorrow? Ich könnte solche Filme bis zum Krepieren schauen (haha, zweideutig :D) und deshalb ist dieses Buch in meinen Augen auch so ein Irgendwann-Mal-Unbedingt-Buch.
Gern in der Situation der Protagonisten stecken würde ich wohl nicht, aber ich würde mich gerne mit ihnen einfühlen und zusammen ein bisschen frieren. Wie gesagt, so tun als ob draußen nicht gerade die Sonne scheinen würde und es rein optisch so aussieht, als hätte es 20°C. Details gibt's hier.


So, und was ist mit euch? Kennt/Liebt/Wollt ihr eines der Bücher? Und ist bei euch auch leider so überhaupt-nicht-Winter-Wetter? Ich bin ja bekennender Schnee (oder genauer gesagt: grauer widerlicher Schneematsch-)Hasser, aber irgendwie ist Weihnachten ohne auch uncool.

Wieder so was, was euch sicher auch schon zum Hals raushängt. Die Weihnachtsmusik. Aber irgendwie gehört sie doch dazu, oder? Ich jedenfalls hör solche Lieder doch mal ganz gerne und lass es mir nicht entgehen, zumindest mitzusummen. :D
Um nicht ganz einen auf 0815 zu machen, zeige ich euch nicht das Original meines ultimativen Lieblings-Weihnachtsliedes, (das ich unabhängig von Wetter und Jahreszeit singe :D) sondern ein meiner Meinung nach unglaublich tolles Cover. ^_^
Nein, nicht Last Christmas - Let It Snow! :D


Von den beiden Sängern, StrawbellyCake und Daniel Fischer, gibt es auch dieses Jahr noch ein weiteres Weihnachtslied, yippieh! Also, genießt auch "Rudolph, The Red-Nosed Reindeer", wenn euch Let It Snow gefallen hat. :D Yeeeah, ein nicht-stereotypischer Weihnachtsliedpost!


Auf welche (Weihnachts)lieder könnt ihr nicht verzichten und welche laufen bei euch in Endlosschleife?

Ich gestehe. Ich gestehe an dieser Stelle, dass ich mit "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" von vorne bis hinten nichts anfangen kann (ich kenn den Film schon, aber irgendwie... irgendwie kann ich damit einfach nichts anfangen :D) und ihr das Filmcover davon deshalb hier nicht sehen werdet. :P

Annabelle und die fliegenden Rentiere
Mein absoluter Weihnachtsfilm aus meiner Kindheit. Ich liebe ihn immer noch und ich war als Kind gegen Endes des Filmes immer zutiefst berührt und tieftraurig. Ich könnte ihn immer wieder sehen, kennt den von euch jemand? Ich finde den Film einfach super toll, für mich mein Klassiker. <3
Hier könnt ihr mehr über den Film erfahren.





Liebe macht keine Ferien
Dieser Film ist mehr gezwungen als freiwillig zu meinen Favoriten dazugekommen. Mehr wegen meiner Mum. Sie (und somit auch ich)  hat den Film so oft geguckt, ich schätze, ich könnte bald die Synchronisation übernehmen. :D Ich bin nicht so der Kitsch- bzw. Liebesfilmgucker, aber der ist für mich ein echtes Muss! Cameron Diaz finde ich eh als Schauspielerin toll und der Film gefällt mir mittlerweile, nach x-tem Mal gucken, echt gut :P
Falls jemand ihn noch nicht kennt und mehr wissen will - hier klicken.


Kennt ihr die beiden Filme? Was sind eure ultimativen Filme zu Weihnachten?
So, falls überhaupt jemand bis hierher gelesen hat, gilt demjenigen auf jeden Fall mein Dank. Ich möchte an dieser Stelle noch kurz zwei Dinge ansprechen, die mir am Herzen liegen.
Zuerst - wie gefallen euch solche Posts? Normalerweise posten wir nur Rezensionen und vielleicht hin und wieder mal Neuzugangsposts, größtenteils weil einfach die Zeit zu mehr fehlt. Ich habe diesen Post hier jetzt sehr gern geschrieben und finde es eine tolle Art, den Lesern einfach mal ein wenig "näher zu kommen", aber lohnt sich das überhaupt? Liest jemand von euch etwas Derartiges überhaupt, etwas "abseits vom Buchblog"?
Womit wir beim zweiten Punkt wären - die Kommentare. Wir haben 112 Leser allein bei GFC, wofür ich - und Denise sicher auch ;) - sehr dankbar bin! Dieser Blog ist ja in erster Linie da, um euch die Bücherwelt ein bisschen näher zu bringen und den ein oder anderen einfach anzufixen und für ein Buch zu begeistern, das er bisher gar nicht erst angeguckt hat. :D Allerdings - und ich will an dieser Stelle NICHT bettelnd oder ähnlich klingen - kommt es manchmal vor, dass wir nicht ein einziges Kommentar unter einer Rezension kriegen, keine Rückmeldung. Und hinter einer Rezension steckt schon einige Mühe, wie der ein oder andere Blogger sicher weiß.
Deshalb möchte ich bloß fragen: Interessieren euch die Rezensionen hier auf dem Blog einfach nicht mehr so sehr? Findet ihr sie vielleicht nicht gut geschrieben oder habt ihr andere Kritikpunkte? Oder ist manchmal einfach keine Lust da, etwas dazu zu sagen?
Denkt jetzt bloß nicht, ich möchte mich beschweren - wie gesagt, ich freue mich über jedes einzelne Kommentar, jedes Lob und über jeden Leser! Danke! ♥ Über 100  Leser in einem halben Jahr - das hätte weder Denise noch ich gedacht. Wir sind echt unglaublich glücklich und stolz auf den Blog.
Um jetzt endlich einen Punkt zu machen - ich bezweifle ohnehin, dass das jemand durchgehalten hat XD.
Frohe Weihnachten, ein besinnliches Fest und falls wir uns nicht mehr "sprechen", einen guten Rutsch ins neue Jahr! ♥

Freitag, 21. Dezember 2012

[Rezension] Meeresflüstern - Patricia Schröder


Vor einigen Wochen verstarb Elodies Vater. Weil sie es jetzt nicht mehr aushält, beschließt sie, für ein halbes Jahr zu ihrer Großtante nach Guernsey zu ziehen. Sie findet relativ schnell Anschluss und natürlich ist da auch wieder ein mysteriöser Junge - Cyril, der irgendwie zu perfekt ist und sich auf einmal für sie interessiert. Dann wird plötzlich ein Mädchen tot aufgefunden...


Ohje. Ooohje. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich habe mir bei dem Buch gedacht: Komm, geh mal  unvoreingenommen daran. Ich hatte also keinen Klappentext, gar nichts, gelesen und mich überraschen lassen. Und es schien doch gar nicht so schlecht. Der Anfang jedenfalls klang noch ganz vielversprechend.
Deshalb fangen wir einfach mal ganz oberflächlich an - die Aufmachung dieses Buches! Ich habe noch NIE ein so mit Liebe gestaltetes Buch gesehen. Das Cover ist mit Glitzereffekt und selbst das Lesebändchen mit einem silbernen Faden durchwoben! Wow, hach. Ich könnte es immer noch anschmachten.
Na ja, also, wie bereits gesagt, ich habe ohne jede Idee, was kommt, (okay, der Titel sagt schon vage etwas aus) angefangen mit dem Lesen und fand es gar nicht so schlecht. Elodie ist ein ganz netter Charakter und man leidet mit ihr mit, weil man wirklich merkt, wie sehr sie an ihrem Vater hängt. Der Schreibstil macht es besonders einfach, sich in das Buch einzulesen, er hat mir wirklich sehr gut gefallen.
An dieser Stelle muss ich leider mit dem Lob aufhören. Denn die ersten zweihundert Seiten des Buches hat man keine Ahnung, worauf es überhaupt hinaus will. Und dann ist schon die Hälfte um. Der rote Faden fehlt komplett, das ganze Buch über.
Es ist nicht langweilig, nein, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass nichts passiert. Dass die Autorin angefangen hat zu schreiben, einfach so, und ihr irgendwann eingefallen ist, dass sie dem Buch irgendeinen Sinn, irgendein Ziel geben muss.
Elodie lernt nämlich im Laufe des Buches noch einen perfekten Typen kennen (natürlich) und lieben: Gordy. Sobald sie ihn das erste Mal sieht, spürt sie eine unglaubliche Anziehung, und sagt bereits nach dem zweiten oder dritten Treffen, dass sie niemand anderen mehr will als ihn. Und ihm geht es genauso. Dabei ist er ein Nix. Natürlich, Hauptsache, dass es irgendeinen Konflikt gibt. Ich kann es mir bis jetzt nicht erklären, wieso die beiden sich so unsterblich ineinander verliebt haben? WO kommt diese Liebe her? Ich begreife es einfach nicht. 
Der richtige, hauptsächliche Konflikt, der gegen Ende des Buches endlich auftaucht, entpuppte sich auch bloß als Attrappe. Der Showdown des Buches? Spielte sich nebenbei auf fünf Seiten ab. Mir ist erst nach Beendung aufgefallen, dass das der Showdown war. Es ist fast so, als ob jemand gesagt hätte: "Ach nee, mach das mal zu Ende, hab keine Lust mehr" und so wäre es geschehen...
Es gibt richtig viele offene Dinge und auch einfach unlogische bzw. übertriebene Sachen. Leider. Wirklich leider. Denn ich sage nicht, dass es eine schlechte Idee ist: Gut, es hatte stellenweise eiiiniges von Twilight, aber die Grundidee hat mir eigentlich richtig, richtig gut gefallen! Nur die Umsetzung ist leider total misslungen und das Buch war eine Enttäuschung auf ganzer Linie. :(
Die Charaktere sind daher auch ein Reinfall. Der Einzige, der mir gefallen hat, war Cyril. Nicht, weil er so ein typischer "Anschmachttyp" ist, sondern weil er irgendwie der Einzige ist, der sich interessant entwickelt hat. Die anderen waren einfach langweilig, übertrieben. Elodie hat irgendwann nur noch mit dem "Er ist meine große Liebe!"-Getue genervt und die Selbstgespräche, die sie mit ihrer besten Freundin (die in Deutschland war, also gar nicht bei ihr) geführt hat, fand ich auch seeehr merkwürdig. Nicht erheiternd. Einfach sehr merkwürdig, weil sie nämlich nicht gedanklich stattgefunden haben, sondern Elodie wirklich manchmal vor sich hergebrabbelt hat...
Wie gesagt, ich finde es wirklich schade, dass sich das Buch so entwickelt hat. Und es tut mir auch sehr leid, dass die Rezension so konfus ist, bloß habe ich keine Ahnung, wo ich anfangen und aufhören soll. Kommt leider auch mal vor.


"Meeresflüstern" war leider eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Das Buch hat zwar eine richtig gute Idee, die durchaus Potenzial hätte, aber die Umsetzung ist leider mehr als ein Griff ins Leere. Unlogische Dinge, wohin man sieht, nervende Charaktere und ein roter Faden, der irgendwie nicht rot, sondern unsichtbar ist. Ob ich die Fortsetzung lesen werde, weiß ich noch nicht, denn immerhin der Schreibstil war angenehm und das Lesen war immerhin keine Qual.


Titel: Meeresflüstern
Hardcover: 416 Seiten
Verlag: Coppenrath
Reihe: 1/3?
Preis: 16,95€
Kaufen?

Titel: Meeresrauschen
Hardcover: 448 Seiten
Verlag: Coppenrath
Reihe: 2/3?
Preis: 16,95€

Sonntag, 16. Dezember 2012

[Rezension] Die Bekenntnisse der Sullivan Schwestern - Natalie Standiford

Originaltitel: Confessions Of The Sullivan Sisters


Norrie, Jane und Sassy sind ganz normale Mädchen. Na ja, so normal, wie man eben sein kann, wenn man in einer Großfamilie lebt und eine stinkreiche Großmutter hat, die bloß "Almighty" genannt wird. Besagte Großmutter verkündet allerdings, dass es möglicherweise bald mit ihr zu Ende sein könnte - und einer aus der Familie gesündigt hat. Gesteht derjenige nicht seine Sünden, wird allen Familienangehörigen das Erbe, das aus einem beträchtlichen Betrag besteht, entzogen. So wird beschlossen, dass Norrie, Jane und Sassy ein Geständnis über ihre Sünden ablegen müssen...


Also eins muss ich gleich zu Anfang sagen: Die Gestaltung dieses Buch ist Liebe! Schon allein das Cover ist toll, aber auch wenn man das Buch aufschlägt, gerät man ins Schwärmen. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, am besten ihr schaut mal über Amazon rein. Es gefällt mir richtig gut und ist auf jeden Fall ein Hingucker. :)

Nun zum Inhalt des Buches - allein die Idee gefällt mir richtig gut und ich lese auch mal gern abseits von Fantasy, meinem typischen Genre, etwas. Die Idee mag zwar klischeehaft sein - stinkreiche Oma, die sich sehr altmodisch verhält, Großfamilie usw. - aber die Umsetzung ist der Autorin außerordentlich gut gelungen. Auch wenn das Buch einfach nur von Ausschnitten aus dem Leben der Mädchen erzählt und das jetzt im Grunde genommen nicht sonderlich spannend ist, hängt man dennoch an den Seiten und will MEHR. Mehr von diesem verrückten Leben, das man auch gerne mal für ein paar Tage ausprobieren sollte.
Das Buch wird jeweils aus der Perspektive von Norrie, Jane und zuletzt Sassy erzählt. Zu der Familie gehören ansonsten noch Ginger, Daddy-o, St. John (ältester Sohn), Sully (zweitältester) und Takey (jüngster Sohn, sechs Jahre alt). Und natürlich Almighty mit ihrem Ehemann Walter.
Norries Teil ist der erste und auch der längste. Insgesamt auch der, der mir am besten gefallen hat. Ihre "Sünde" ist, dass sie sich in einem Typen, der acht Jahre älter ist als sie, verliebt hat. Und ach, Norrie ist so ein lieber Charakter! Sie hat ihre Ecken und Kanten, ist aber auch klug und man kann sich richtig gut in sie einfühlen. Da sie von Almighty praktisch einen anderen Jungen aufgezwungen kriegt, mit dem sie ausgehen soll, steckt sie in einem Zwiespalt und muss sich überlegen, ob sie sich der Familientradition widersetzen will. Ob sie's letztendlich tut oder nicht, kann ich natürlich nicht verraten :P - aber ich habe ihren Teil wirklich von Anfang an genossen.
Auf Janes Teil habe ich mich am meisten gefreut: Sie schreibt auf einem Blog über ihre "böse" Familie. Zu meiner Freude kriegen wir auch die Blogartikel (und Kommentare) zu lesen, was wirklich sehr erfrischend war. Jane ist eine pure Rebellin, aber tief in sich hat sie eine weichherzige Seite. Aber was sie auf jeden Fall hat ist ein sehr spezieller Humor, der mir persönlich richtig gut gefällt. Ich musste bei ihr wirklich öfters lachen. :)
Warum mir ihr Teil nicht so gut gefallen hat wie Norries, kann ich nicht direkt sagen, denn Janes Teil ist wirklich auch gut! Aber die Chemie bei dem von Norrie war wohl einfach noch einen Ticken passender und was mich an Janes Teil gestört hat, war das Ende. Das kam meiner Meinung nach viel zu überstürzt und der Teil hätte, genauso wie Sassys, ruhig länger sein können.
Von Sassy hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt keine so gute Meinung. Wegen dem, was man bisher von ihr erfahren hatte, dachte ich, dass sie ziemlich naiv sei. Ich kann hinterher sagen, dass sie wirklich ein klein wenig naiv ist - aber in dem Maße, dass es noch liebenswürdig ist. Sassy hält sich nämlich für unsterblich, weil sie schon mehrere Male angefahren wurde und immer nur einen blauen Fleck davongetragen hat. Bis Walter, Almightys Ehemann, an einem Herzinfarkt stirbt und sie sich für die Schuldige hält. Das stürzt Sassy in eine ziemliche Krise, die ich persönlich - vor allem das mit dem Unsterblichsein - für etwas zu übertrieben halte.
Hätte ich nicht gewusst, wie alt sie in etwa ist, hätte ich sie allerdings definitiv jünger geschätzt. Trotz allem habe ich auch gerne aus ihrer Perspektive gelesen.
Zusammenfassend muss ich sagen, dass jedes der drei Mädchen originell ist. Das Buch ist schließlich aus drei Perspektiven geschrieben und man merkt auch wirklich, dass da gerade jemand anders erzählt! Ich habe das Buch daher wirklich gern gelesen und habe mich gefreut, in diese chaotische Großfamilie eintauchen zu dürfen.


"Die Bekenntnisse der Sullivan Schwestern" ist ein Buch, das nur vor Lebensfreude und Begeisterung sprüht. Es ist wirklich purer Genuss, es zu lesen, und sorgt definitiv für ein paar unterhaltsame Stunden, am besten eingekuschelt vor dem Kamin. Zwar hat es ein paar kleine Kritikpunkte, aber alles in allem ist es ein Buch, was sicher der ein oder andere noch auf seinen Wunschzettel schreiben kann!


Vielen herzlichen Dank an Lovelybooks und Carlsen für dieses Rezensionsexemplar!

Titel: Die Bekenntnisse der Sullivan Schwestern
Hardcover: 384 Seiten
Verlag: Carlsen
Reihe: -
Preis: 16,90€

Montag, 10. Dezember 2012

[Rezension] Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

Originaltitel: The Fault in our Stars


Die sechzehnjährige Hazel hat Krebs. Und wird von ihrer Mutter gezwungen, in eine Selbsthilfegruppe zu geben, da sie laut ihrer Mutter Depressionen hat. Hazel meidet Freundschaften, weil sie keine Narben hinterlassen will. Aber dann lernt sie in der Selbsthilfegruppe Gus kennen. Gus, der ihr eine Welt außerhalb des Krebs zeigt...


Alles, was ich vom Himmel wusste, und alles, was ich vom Tod wusste, war hier im Park: ein elegantes Universum in ständiger Bewegung, das von Ruinenruinen und schreienden Kindern wimmelte.
(Hazel, Das Schicksal ist ein mieser Verräter, S. 279 Z. 12-15.)



Okay, das war wohl ungelogen die mieseste Zusammenfassung, die ich jemals geschaffen habe. Aber es geht einfach nicht besser, nicht für mich. Das Buch ist so vielschichtig, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen sollte, und das, obwohl es "nur" 285 Seiten hat.
Wahrscheinlich könnt ihr's schon gar nicht mehr hören - ich habe nämlich so ziemlich das Gefühl, dass beinahe jeder in meinem Umfeld (zumindest im Blogumfeld :D) das Buch schon gelesen hat. Aber ich kann's auch nicht anders ausdrücken: es haut einen einfach um.
Da ich mir nicht sicher war, ob es im Englischen nicht zu schwer für mich wäre, (da doch teilweise einiges philosophiert wird) habe ich die deutsche Ausgabe gewählt, aber allein in der fand ich die Sprache und die Wortwahl unglaublich. Das Zitat, das ich oben genommen habe, ist nur eines von vielen. Wenn ich jetzt über das Buch nachdenke, dann ist es beinahe wie eine komplette Sammlung von Zitaten, von denen jedes das andere übertrifft.
Dass es Krebsbücher gibt, ist wohl nicht neu. Aber die Art, wie das Thema in diesem  Buch behandelt wird, ist mir noch nicht untergekommen. Hazel ist kein Mensch, der sich in Selbstmitleid ertränkt, nein, Hazel ist trotz allem ein wunderbarer Protagonist, der mir bisher noch nicht untergekommen ist. Ich habe sie von der ersten Seite in ihr Herz geschlossen und mich von Anfang an vor dem Moment gefürchtet, an dem ich das Buch zuschlage und sie gehen lassen muss.
Dasselbe ist mir mit Gus passiert. Wer das Buch kennt und liebt, wird mir wohl zustimmen, dass jeder in seinem Leben einen Gus haben sollte. Gus scheint in jeder Situation die richtigen Worte zu finden und all die Gespräche, die er mit Hazel fühlt, sind so unglaublich wunderbar und begeisternd.
Ich glaube, ich kann mich gar nicht anders ausdrücken. Ich finde gar keine Worte für das Buch, keine außer "Ah, verdammt, es ist so toll!" und ähnliches, aber ich schätze, da wird der ein oder andere Leser einen Anfall kriegen.
Auch wenn, wie bereits erwähnt, es ein Krebsbuch ist, ist die Stimmung einen Großteil der Zeit nicht bedrückend, sondern leicht. Man findet sich bei Hazel und Gus wieder und erlebt mit ihnen das, was sie erleben. Streitet sich mit ihnen, wenn sie streiten, freut sich mit ihnen, lebt mit ihnen. Man lacht. Ich musste wirklich oft lachen, aber zugleich auch wieder weinen - was zu erwarten ist. Ich habe mich von Anfang an vorbereitet, denn letztendlich ist es doch ein Buch, das zum Nachdenken anregt und so berührende Töne von sich gibt, dass man nicht anders kann.
Wenn ich von der Rückseite des Buchumschlages zitieren darf: "Wer hier nicht weint und nicht lacht, fühlt wohl schon lange nichts mehr... Das ist kein Jugendbuch, sondern Literatur für alle - anmutig, komisch, kostbar." (Werner Bartens in der Süddeutschen Zeitung.)
Und genau DAS bringt das auf den Punkt, was ich seit einigen hundert Wörten verzweifelt zu erklären versuche. Doch ich schätze, letztendlich muss man das Buch selbst lesen, um seinen Zauber zu erleben...


"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist das erste Buch, was ich von John Green gelesen habe, aber sicher nicht das letzte! Es begeistert und berührt auf allen Ebenen und wer bisher noch darum geschlichen ist (falls es solche überhaupt noch gibt :)) soll es sich mindestens zu Weihnachten wünschen! :D


Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Hardcover: 285 Seiten
Verlag: Hanser Verlag
Reihe: -
Preis: 16,90€