Mittwoch, 5. Juli 2017

[Rezension] When Dimple Met Rishi — Sandhya Menon


Inhalt
Als Dimple ihre Eltern überreden kann, auf die Insomnia Com — ein Camp, in dem Jugendliche eigene Apps entwickeln können — gehen zu dürfen, erscheint ihr das wie ein Wunder. Ihr Ziel ist klar: Sie will den Preis gewinnen und Fuß in der Branche fassen.
Rishi hat die Traditionen seines Elternhauses verinnerlicht — so freut er sich auch darauf, als seine Eltern zusammen mit Dimples planen, dass die Wege der beiden Jugendlichen sich auf der Insomnia Con kreuzen sollen, in der Hoffnung, dass sie sich ineinander verlieben und heiraten.
Doch Dimple hat keine Ahnung von dem Arrangement — und sie und Rishi kollidieren bald in mehr als nur einem Aspekt...

Meine Meinung
When Dimple Met Rishi ging (zumindest in der englischsprachigen Bloggerwelt) ein gewaltiger Hype voraus. Schon Monate vor Erscheinen des Buches stolperte ich über eine positive Rezension nach der anderen. Und wenn man mich fragt, wird es diesem Hype gerecht — zumindest in den Aspekten, die auch angepriesen wurden.
Zuallererst: Dimple und Rishi haben mich zu 150% überzeugt. Okay, Dimple vielleicht zu 100, und Rishi doppelt so sehr — aber meine Güte, die beiden sind einfach herrlich. Dimple lebt für ihre Passion — alles, was mit Computern zutun hat — und ist unglaublich eigenständig und zögert vor allem nicht, für das zu kämpfen, was sie möchte. Obwohl ihre Mutter sie in eine ganz andere Frauenrolle (idealerweise geschminkt und verheiratet) pressen will, lehnt sie sich dagegen auf und hinterfragt ganz bewusst die Werte, für die sie steht.
Rishi ist zumindest in der Hinsicht das krasse Gegenteil: Er unterstützt die Idee der arrangierten Ehe und kann es kaum abwarten, Dimple zu treffen. Außerdem hat er einen festen Plan, will an eine technische Universität gehen, heiraten, Kinder kriegen — seine wahre Leidenschaft, die Kunst (speziell Comics), muss seiner Überzeugung nach dafür auf der Strecke bleiben. Gleichzeitig setzt er sich unglaublich für die Leute ein, die ihm am Herzen liegen.
Es war unglaublich spannend, zu sehen, wie die zwei Jugendlichen mit teils so unterschiedlichen Wertvorstellungen lernten, einen Mittelweg zu finden. So banal das auch klingen mag: Sie unterhielten sich tatsächlich darüber. Ich finde, man sieht in der Literatur viel zu selten (angehende) Paare, die etwas anderes tun, außer sich zu streiten/ignorieren und übereinander herzufallen. Auch wenn Dimple und Rishi in einem sehr kurzen Zeitraum von sechs Wochen sich kennen (und lieben?) lernen, geht ihre Beziehung nicht einfach von 0 auf 100. Sie müssen zuallererst lernen, miteinander auszukommen, mit dieser absurden Situation umzugehen, und werden allmählich Freunde, als sie mehr Zeit miteinander verbringen.
Und, ich kann es nicht oft genug betonen, ich habe die beiden SO SEHR geshippt. Ich habe wirklich für die beiden mitgefiebert. Denn Sandhya Menon gelingt es mit Bravour, eine Chemie zwischen den beiden entstehen zu lassen, die einfach so... echt wirkt. Ich war und bin vollkommen begeistert! (Und hätte auch gerne einen Rishi, bitte danke!)
Auch wenn ich nicht für die Repräsentation sprechen kann, möchte ich noch kurz auf die Darstellung der indischen Kultur in dem Buch eingehen. Die Autorin flicht geschickt indische Phrasen ein oder schlichtweg Begriffe für Kleidungsstücke oder besondere Speisen, was mich oft dazu verleitete, nach den Wörtern zu googeln — eine coole Art und Weise, mehr über eine Kultur zu lernen. Besonders schön, dass es sich hierbei um Own Voices handelt.
Es gibt letztendlich zwei Kritikpunkte, die ich an When Dimple Met Rishi äußern kann: Für die Tatsache, dass Dimple extra an einem Coding-Camp teilnimmt, geht es überraschend wenig um ihr Hobby, beziehungsweise darum, was sie explizit für den Wettbewerb macht. Das ist einfach schade, weil dieser Einblick sehr spannend (und definitiv neuartig) gewesen wäre!
Mein zweiter Kritikpunkt ist das Ende — nicht die Art, wie es endet, sondern, dass einfach ein paar Ereignisse auf den letzten Seiten einerseits unnötiges Drama erzeugen und andererseits so... voraussehbar sind? Vermutlich der einzige Aspekt, in dem When Dimple Met Rishi auch nur irgendein Klischee ansatzweise erfüllt.
Aber was soll ich sagen — insgesamt habe ich das Buch geliebt, und ich möchte abermals betonen, dass die Repräsentation einer realistischen und gesunden Beziehung einfach unglaublich gut gelungen ist. Ich habe Dimple und Rishi vollkommen ins Herz geschlossen, und war verdammt traurig (okay, vielleicht habe ich geheult), sie gehen lassen zu müssen.* Ein absolutes Must-Read, vielleicht sogar, wenn ihr sonst weniger YA Contemporary lest, und erst recht, wenn ihr Lust auf ein diverses Jugendbuch habt, das mit den altbackenen Klischees bricht.

Fazit
When Dimple Met Rishi ist ein Jugendbuch par excellence: Sandhya Menon überzeugt mit unglaublich charmanten Charakteren, deren (holpriger Weg zu einer) Beziehung einfach herzerwärmend ist. Dauergrinsen und -kichern garantiert!


When Dimple Met Rishi ⚬ Paperback: 384 Seiten ⚬ Simon Pulse ⚬ Einzelband ⚬ 9,99€**

* Dafür gibt es bereits gute Nachrichten: Sandhya Menon hat bereits ihr nächstes Projekt — When Ashish Met Sweetie — angekündigt, in welchem Rishis Bruder ins Scheinwerferlicht treten darf!
** Affiliate-Link im Rahmen des amazon Partnerprogramms. Wenn ihr über den Link etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision, für euch entstehen keine Mehrkosten.

Samstag, 1. Juli 2017

[Rückblick] Lesemonat Juni 2017


So schnell ist die erste Hälfte von 2017 vorüber.
Juni war ein guter Monat — lese- und blogtechnisch. Zugegeben, was die Menge der Blogposts anbetrifft, habe ich etwas geschwächelt, aber wurde dafür regelrecht von euch mit Liebe überschüttet. Herzlich Willkommen an die neuen Follower und vielen lieben Dank für die zahlreichen Kommentare, bei denen mir das Herz aufging!

1) One of Us Is Lying — Karen M. McManus (4/5) (nicht abgebildet)
Mit ihrem Debüt hat McManus mich ganz klar überzeugen können! Gerade die Charaktere, die im Klappentext als Stereotypen beschrieben werden, sind so viel mehr als das und begeistern mit ihrer Authentizität. Obwohl die Geschichte aus vier Perspektiven erzählt wird, hat jede ihre eigene Stimme. Ein tolles Jugendbuch mit einem ganz besonderen Twist.

2) Lady Midnight — Cassandra Clare (5/5) Reread (nicht abgebildet)
Um mich auf Lord of Shadows vorzubereiten, habe ich Lady Midnight ein zweites Mal gelesen (und mir Zeit gelassen, da der dritte Teil erst in zwei Jahren erscheinen soll). Ich bin jetzt umso gespannter auf den zweiten Band der Trilogie.

3) The Crown's Fate — Evelyn Skye (3/5) (nicht abgebildet)
Ich glaube, The Crown's Fate ist für mich jetzt schon die Enttäuschung des Jahres. Ich habe nur so von The Crown's Game geschwärmt und von dem zweiten Band ausschließlich Gutes gehört. Mein Problem mit dem Buch ist außerdem so absurd, dass ich mich selbst dafür schütteln möchte — ein Charakter, den ich schon im ersten Band nicht wirklich leiden konnte, nimmt einen großen, sehr düsteren Teil der Geschichte ein. Und da er mich (aus welchem Grund auch immer) an Mal aus der Grischa-Trilogie erinnert, den ich auch nicht leiden konnte, war ich ihm hier doppelt abgeneigt.
Lange Rede kurzer Sinn: Ich würde die Empfehlung immer noch aussprechen, weil ich bezweifle, dass jemand dasselbe Charakterproblem wie ich hat. Dem allgemeinen Konsens nach zu schließen ist besagter Charakter überaus beliebt. (Nur bei mir eben nicht.)

Mein erstes eBook, und es gefiel mir ziemlich gut — auch wenn die Geschichte eher langsam voranschreitet, lebt sie doch von ihren Charakteren und einem ausgiebigen Weltenbau. Das ist definitiv nicht das letzte Buch, das ich von Becky Chambers gelesen habe!

Ein Buch mit einer guten Prämisse, die inmitten einer überstürzten und toxischen Romanze verloren geht. Hat mich mehr als nur frustriert zurückgelassen.

6) The Last Act of Love — Cathy Rentzenbrink (3,5/5) (eBook)
Das Buch berichtet von Cathy, deren Bruder sich nach einem Unfall in einem vegetativen Zustand befindet, und wie sie und ihre Familie mit all dem umgehen. Ein sehr berührender Einblick; trotz seiner Kürze hinterlässt das Buch einen bleibenden Eindruck.

7) Sieben Nächte — Simon Strauss (3/5) (eBook)
Sieben Nächte berichtet von einem Protagonisten, der ein Angebot erhält, um das Älterwerden für einen Moment aufzuhalten: Sieben Nächte lang wird er den sieben Todsünden begegnen.
Ich habe das Buch an einem Abend verschlungen, aber auch im Nachhinein bin ich mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Die Prämisse ist genial, der Text war mir Stellenweise zu dicht mit einer Menge Metaphern und vor allem antithetischen Aussagen. Vermutlich werde ich das Werk ein zweites Mal lesen, um mir eine genaue Meinung bilden zu können.

Mein Monatshighlight! In Am I Normal Yet? verbindet Bourne drei Dinge, die man selten (und erst recht nicht zusammen) in Jugendbüchern findet: Freundschaft, Feminismus und Mental Health. Die Geschichte der Protagonistin Evie wird herzerwärmend und gleichzeitig mit einer beeindruckenden Leichtigkeit erzählt, sodass ich förmlich durch das Buch geflogen bin.

9) Konfessor — Terry Goodkind (2,5/5)
Ja, nach all den Jahren ist es mir gelungen, mit diesem elften Band die Das Schwert der Wahrheit-Reihe abzuschließen. Obwohl ich überwiegend erleichtert bin, bin ich gleichzeitig ein wenig wehmütig. (Und wütend, wenn ich in Betracht ziehe, dass Goodkind eine weitere Reihe mit denselben Protagonisten begonnen hat, als hätte er deren Geschichte nicht schon genug ausgeschlachtet!)
Bevor ich mich vollends meiner Rage hingebe: Konfessor war nicht so schlimm wie der zehnte Band, und im Großen und Ganzen ein passabler Abschluss. Das ändert nichts daran, dass die Reihe locker auf die Hälfte gekürzt hätte werden können und Goodkinds Aussagen in den letzten Bänden mich zunehmend schockiert haben. Spart euch die Zeit und das Geld.

10) When Dimple Met Rishi — Sandhya Menon (4/5)
Zu When Dimple Met Rishi wird noch eine ausführliche Rezension kommen, aber so viel sei schon mal gesagt: Es hat mir einige schöne Lesestunden beschert, und auch wenn es nicht ganz dem Hype gerecht wurde, ist es dennoch ein ganz wichtiges Buch.

Das macht zehn Bücher mit insgesamt 4241 Seiten, ca. 141 pro Tag. Keine Ahnung, wie ich so viel gelesen habe — ich schließe mich einfach der Theorie von Elli an, dass ich mehr Stress automatisch mit erhöhtem Literaturkonsum bekämpfe. (Vielleicht erleichtert mein Kindle mir auch das Viellesen.) Außerdem habe ich dieses Jahr schon 47 Bücher gelesen, bei meinem (pathetischen) Ziel von insgesamt 50. Ein Teil von mir will das Ziel auf 100 hochsetzen, aber man muss sein (Lese)Glück ja nicht austesten. ;)

Für Juli nehme ich mir endlich Lord of Shadows vor, abgesehen davon mache ich überhaupt keine Pläne, weil ich letztendlich sowieso wieder den Stresskäufen verfalle — außerdem kommt meine Prüfungsphase gefährlich schnell näher.

Wie lief denn euer Lesemonat Juni? Und seid ihr tendenziell zufrieden mit eurem bisherigen Lesejahr, oder wollt ihr in der zweiten Hälfte noch einmal Gas geben? 👩‍💻

Samstag, 24. Juni 2017

[Rezension] Am I Normal Yet? — Holly Bourne


Inhalt
Evie will nur normal sein. Immerhin wurde die Dosis ihrer Medikamente verringert, und dass sie ein Date hat, muss bedeuten, dass es aufwärts geht, nicht wahr? Doch dann wird das Date nicht nur zu einem Albtraum, auch das Gefühlsdrama lässt Evie befürchten, wieder in alte Muster zurückzufallen. Das einzig Gute: Auf der Party, auf welcher ihr Date den Bach runterging, hat sie Amber und Lottie kennengelernt, mit denen sie sich ziemlich schnell anfreundet. Doch wie kann sie sich helfen lassen, wenn ihre Freunde nicht über ihre Krankheit Bescheid wissen?

Meine Meinung
Ich habe Am I Normal Yet? aus einer reinen Laune heraus gekauft. Das eBook war günstig, es klang nach einem etwas anderen Jugendbuch, und die Bewertungen bei Goodreads waren überraschend gut. Holly Bourne hat bereits ziemlich viele Bücher veröffentlicht, und ich bin fest entschlossen, in der Zukunft noch mehr von ihr zu lesen!
Aber zurück zum Anfang: Am I Normal Yet? hat schon eine ganz besondere Prämisse. Wir haben ein Jugendbuch, das sich auf Thematiken konzentriert, die in anderen Büchern oft untergehen oder gar nicht erst erwähnt werden: Freundschaft, Mental Health und Feminismus. Allein schon den Versuch zu unternehmen, das in ein Buch zu packen, finde ich bewundernswert — hinzu kommt, dass Holly Bourne verdammt gute Arbeit geleistet hat.
"When boys get older, if they don't find someone they get called bachelors. We get called spinsters. There isn't a word that means male spinster. Just like there isn't a word for a guy who sleeps around — whereas there are TONS for girls. The Englisch language itself is sexist — it reinforces those overgeneralized, screwed-up notions about how boys and girls are allowed to be..."
(Holly Bourne, Am I Normal Yet?)
Die Freundschaft der drei Mädchen — die später den Spinster Club (dt. Club der alten Jungfern) gründen — ist einfach herrlich. Sie unterstützen sich gegenseitig, sind ehrlich zueinander und können sich auch eingestehen, wenn sie etwas falschgemacht haben. Nie hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass Amber und Lottie nur als Freundinnen charakterisiert werden; stattdessen gibt Bourne ausnahmslos jedem Charakter in dem Buch einen wirklichen Charakter, mit eigenen Geschichten und entsprechenden Eigenheiten. Gerade beste Freundinnen werden so oft stereotypisiert — hier aber nicht, und allein das machte das Buch zu einem absoluten Lesevergnügen.
Bald häuften sich die positiven Aspekte: Ich schloss die Protagonistin Evie unglaublich ins Herz, liebte ihre enge Beziehung zu ihrer Schwester, allein schon der Schreibstil ist herrlich erfrischend. Holly Bourne bringt einen ganz besonderen Humor mit ein, wegen dem ich öfters lachend (oder zumindest grinsend) vor dem Buch saß.
"Everyone's on the cliff edge of normal. Everyone finds life an utter nightmare sometimes, and there's no 'normal' way of dealing with it." Sarah sighed. "There is no normal, Evelyn. There's only what's normal to you. You're chasing a ghost."
(Holly Bourne, Am I Normal Yet?)
Mein Lieblingsaspekt — neben der Freundschaft und den feministischen Einflüssen — war aber ganz klar die Ausgestaltung von Mental Health. Evie kämpft seit Jahren mit einer OCD und einer generalisierten Angststörung. Ich kann nicht als Betroffene sprechen, hatte aber den Eindruck, dass Bourne sehr sorgfältig recherchiert hat und das Thema auch im Buch exzellent angeht. Vor allem wird hier, im Gegensatz zu anderen Büchern, nichts romantisiert. Wir erleben Evie an Höhepunkten, aber auch an (vielen) Tiefpunkten. Ihr Verhalten wird nicht beschönigt, hässliche Aspekte nicht ausgelassen. Vor allem wird ihre Therapie nicht nur angesprochen, sondern explizit im Buch thematisiert und nicht klischeehaft abgespeist. Auch im Nachhinein bin ich noch vollkommen begeistert von dieser akkuraten und ehrlichen Repräsentation.
Es gab nichts, das mich an Am I Normal Yet? wirklich gestört hat. Ich habe hauptsächlich einen kleineren Kritikpunkt anzubringen, das einzige Klischee, das sich überhaupt in dem Buch finden lässt: Im Laufe der Handlung gibt es drei Jungs, die mehr oder weniger plötzlich an Evie interessiert sind. (Zugegeben, nicht gleichzeitig, und keiner schwört ihr seine ewige Liebe, was einen Pluspunkt gibt.) Ich war einfach manchmal etwas überrumpelt in der Hinsicht, weil es mir etwas... unrealistisch erschien? Gleichzeitig muss ich zumindest Bournes Umgang damit loben. Denn wieder wird nichts romantisiert, und auch Lottie und Amber halten vor Evie nicht zurück, was sie davon halten.
"You find his arrogance and his alphaness sexy — because you've been conditioned into thinking that's how boys should be."
(Holly Bourne, Am I Normal Yet?)
Tja, ich wünschte, ich hätte mit sechzehn Jahren so gedacht. Vor allem wünschte ich aber, dass solche Verhaltens- und Denkweisen in mehr Jugendbüchern herausgefordert werden würden.
Was soll ich sagen — ich habe es keine Sekunde bereut, Am I Normal Yet? spontan gekauft zu haben. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich das Buch verschlungen und allein schon die Tatsache, dass es zwei weitere Bände aus Ambers bzw. Lotties Sicht gibt, freut mich ungemein! Bourne hat ein unglaublich wichtiges Buch geschrieben, das nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit bekommt, wie es verdient — das muss sich ändern!
Schließen möchte ich mit einer Aussage der Autorin:
"Feminism is for all genders. Feminism benefits all genders."
Amen.

Fazit
Am I Normal Yet? hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern können. Holly Bourne porträtiert nicht nur eine authentische Mädchenfreundschaft, sondern spricht auch wichtige Themen wie Mental Health und Feminismus an. Von diesem Werk könnten sich viele andere Jugendbücher eine Scheibe abschneiden!


Am I Normal Yet? ⚬ 433 Seiten ⚬ Usborne Publishing ⚬ kann als Einzelband gelesen werden ⚬ 2,76€* (eBook) bzw. 8,99€* (Print)  

*Affiliate-Link im Rahmen des amazon Partnerprogramms. Wenn ihr über den Link etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision, für euch entstehen keine Mehrkosten.