Donnerstag, 30. Juni 2016

[Rezension] Six of Crows - Leigh Bardugo

Inhalt
Kaz Brekker ist ein Krimineller - und er macht seinen Job verdammt gut. Als ihm ein Auftrag angeboten wird, dessen Gewinn neue Höchstmaße erreicht, zögert er nicht lange und stellt seine Crew zusammen. Zusammen mit fünf weiteren Leuten, die verschiedener nicht sein können, begibt er sich auf eine Aufgabe, die genauso ihre letzte sein könnte.

Zitat
“When everyone knows you’re a monster, you needn’t waste time doing every monstrous thing.”
(Leigh Bardugo, Six of Crows)

Meine Meinung
Ich hätte niemals gedacht, dass ich dieses Buch so sehr mögen würde. (Wer sich über eine emotionale, fehlerhafte Buchreview amüsieren will, die ich direkt nach dem Beenden dieses Buches verfasst habe, soll das hier tun.) Wirklich nicht. Das hatte nicht einmal etwas damit zutun, dass ich nach der Grisha-Trilogie zwar wusste, dass Leigh Bardugo schreiben kann, aber mir nicht sicher war, ob Six of Crows mich ebenfalls überzeugen können würde.
Denn ich und dieses Buch hatten nicht gerade einen reibungslosen Start. Auch wenn ich die Grisha-Trilogie gelesen habe, war ich schlichtweg überwältigt. Es war eine Sache, alle Hauptcharaktere (immerhin sind es sechs davon!) auf dem Schirm zu behalten. Aber es kamen gefühlt weitere hundert Orte und Nebencharaktere dazu, und ich blätterte entweder andauernd zurück und/oder war dezent frustriert. Das kann aber auch daran liegen, dass ich einfach ein verdammt schlechtes Namensgedächtnis habe. Ihr wisst gar nicht, wie stolz ich darauf bin, bei Game of Thrones zumindest 80% der Zeit (ich spreche von den Büchern) durchzublicken.
... wie auch immer. Auch als ich endlich die Namen einigermaßen auf die Reihe kriegte, hörte es mit den Schwierigkeiten nicht auf. Ich stolperte nämlich über Rückblenden - Bardugo fügte mehr und mehr Rückblenden über die Vergangenheit der Charaktere ein. Ich bekam quasi das Gefühl, dass die eigentliche, präsente Geschichte gar keinen wirklichen Fortschritt machte. Dass Kaz, Inej, Jesper, Wylan, Nina und Matthias auf ihrer Reise nicht wirklich voran kamen.
Aber ich hatte ja keine Ahnung.
1) Ich glaube (oder zumindest möchte ich es so interpretieren), dass Bardugo nicht nur eine Geschichte erzählt. Sie hat vielmehr ein Netzwerk, ein Meisterwerk an Charakteren geschaffen. Als ich verstand, dass diese Flashbacks zwar nicht unbedingt die eigentliche Handlung voran brachten, sondern allem viel mehr Tiefe verlieren, konnte ich sie erst so richtig genießen - und die Charaktere in der Gegenwart, ihr Verhalten und ihre Entscheidungen viel besser verstehen.
2) Und für jede Stelle, die mal nicht voller Spannung war, macht Bardugo am Ende fünf gut. Ungelogen: einer der besten Showdowns, den ich seit langem gelesen habe. Immer, wenn ich dachte, es voraussehen zu können, setzte die Autorin noch einen drauf. Fantastisch!
Deshalb bin ich ein kleines bisschen in Six of Crows verliebt (und ganz besonders in Kaz). Ich weiß, dass ich ein gutes Buch gelesen habe, wenn ich die Charaktere nicht gehen lassen will. Wenn es mir wehtut, wenn ihnen etwas widerfährt. Wenn ich mit ihnen mitfiebere und manchmal einfach zwei Gesichter aneinander pressen will.
Jeder von Kaz' Crew, Kaz miteingeschlossen, ist individuell. Mehr als das: jeder hat seine eigene Vergangenheit, seine Präferenzen, Abneigungen, Vorurteile und Ängste. Leigh Bardugo zeigt nicht nur, dass sie das Thema Diversität gut ins Spiel bringen kann, sondern erweitert auch den Blick auf andere Völker in "ihrer" Welt wie zum Beispiel die Fjerdans. Es war nicht nur spannend, sondern auch einfach super interessant, mal einen anderen (weniger positiven) Blick auf die Grisha zu kriegen.
Und deshalb stieg meine Wertung, als ich das Buch gelesen habe. Ich kann nicht anders. Ich gebe jedem Buch bis zur letzten Seite eine Chance, mich zu überzeugen, und Six of Crows hat diese definitiv genutzt. Leider, leider handelt es sich dabei um einen Zweiteiler, eine Tatsache, die ich erst noch verkraften muss. Denn ich weiß einfach, dass Bardugo einen genialen zweiten (letzten :( ) Band schreiben wird. Mit noch mehr Plottwists, noch mehr Weltenbau und - hoffentlich auch - mehr Charakteren, die ich nicht loslassen will.

Fazit
Six of Crows ist ein fulminanter Auftakt. Leigh Bardugo ist als Autorin gewachsen und kreiert nicht nur einen, sondern sechs Protagonisten, die mit Tiefe und Charakter begeistern und überzeugen. Definitiv eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe!


Titel: Six of Crows
Taschenbuch: 512 Seiten
Verlag: Hachette Books
Reihe: 1/2
Preis: ca. 9,70€
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Samstag, 18. Juni 2016

[Rezension] Was ich euch nicht erzählte - Celeste Ng

Inhalt
Lydia ist tot, ihre Familie aus ihrer geordneten Welt gerissen. Plötzlich sind da Geheimnisse, eine tote Tochter, die niemand wirklich kannte. Und noch viele andere Dinge, über die nie gesprochen wurde - und die Celste Ng in einem Familienporträt darstellt.

Zitat
"Lydia ist tot. Aber das wissen sie noch nicht."
(aus: Was ich euch nicht erzählte, Celeste Ng)

Meine Meinung
Ich bin eigentlich eine Routine-Leserin. Ich lese das, was ich kenne. Die Genres, mit denen ich schon seit Jahren vertraut bin. Und hin und wieder - aber keine fünf Bücher im Jahr - auch mal einen Thriller. Einen Krimi, wenn ich ganz exotisch drauf bin.
In letzter Zeit hat sich das Ganze ein wenig geändert. Ich habe meine ersten Klassiker außerhalb der Schule gelesen. Und als ich vor kurzem über eine Lovelybooks-Leserunde zu Was ich euch nicht erzählte stolperte, war ich bereits schwer begeistert von der Idee des Buches. Und das, obwohl es "nur" von der Familie Lee handelt.
Das ist auch ein Aspekt, den ich gleich zu Anfang loszuwerden möchte. Man darf hier keine packende, chronologische Geschichte erwarten. Das braucht dieses Buch auch gar nicht. Stattdessen bekommt man Fragmente, sowohl aus der Gegenwart - nach Lydias Verschwinden/Tod - und aus den Jahren/Jahrzehnten davor. Stück für Stück entwirrt sich die Geschichte der Familie, die so zerrissen ist.
Da ist Marilyn Lee, eine Frau, die eigentlich Ärztin werden wollte. Doch die Steine, die ihr in den Weg gelegt wurden, waren zu groß, und so entschied sie sich, ihre Hoffnungen auf ihre Tochter Lydia zu projizieren.
Da ist James Lee, der seit jüngster Kindheit gegen Anfeindungen aufgrund seiner chinesischen Abstammung kämpfen musste, und irgendwann einfach aufgegeben hat.
Da ist Nath Lee, der in dem Schatten seiner Schwester leben musste. Der irgendwann nicht mehr die Kraft hatte, Trost zu spenden, die Nebenrolle zu spielen.
Da ist Hannah Lee, der Sprössling, die nach Liebe lechzt, die ihr niemand geben kann.
Und dann ist da Lydia. Ein Mädchen, das niemand so recht kannte.
Das hier sind alles oberflächliche Beschreibungen. Die Wahrheit, beinahe die Grausamkeit dieser Familiengeschichte geht noch viel tiefer. Umso mehr ich erfuhr, desto schockierter war ich. Ich wollte James und Marilyn schütteln. Ich wollte die Kinder in die Arme nehmen. Ich hatte das Gefühl, Zuschauerin zu sein bei einer Familie, die auf den Abgrund zusteuert und nicht ans Abbremsen denkt.
Projektion, Rassismus, Liebe - alles sehr präsente Themen, die Celeste Ng in Was ich euch nicht erzählte anspricht. Nie belehrend, nie laut, immer sehr sanft und subtil - was nur dafür sorgte, dass meine eigenen Gedanken sich umso mehr drehten.
Und dann ist da noch der Schreibstil. Obwohl es sich hierbei um ihren Debütroman handelt, könnte man meinen, dass Celeste Ng schon ihr Leben lang schreibt. Ich wollte jedes Wort, jeden Satz auskotzen, als wäre er ein wertvoller Schatz - am liebsten würde ich das Buch noch einmal lesen, und dann noch mal, bei jedem Durchgang ein weiteres Wortfragment entdecken, das sich genau am richtigen Platz findet.
Während des ganzen Romans schwebt die Frage Wer hat Lydia getötet? im Raum. Die Auflösung, ebenso subtil wie der Rest der Geschichte, ist schlichtweg schockierend. Nicht unbedingt überraschend, aber irgendwie doch.
Auf jeden Fall hat sie, wie der Rest des Buches, mich mitten ins Herz getroffen.
Ein Buch, das man gelesen haben muss. Auch wenn man sich, wie ich, dabei in unbekannte Gewässer vortastet.

Fazit
Mit Was ich euch nicht erzählte hat Celeste Ng ein beeindruckendes Debüt geschaffen. Mit unglaublicher Feinfühligkeit konstruiert sie Stück für Stück die Geschichte der Familie Lee. Ein Buch, das berührt und auch nach der letzten Seite noch lange im Gedächtnis bleibt.


Vielen Dank an Lovelybooks und dtv für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Titel: Was ich euch nicht erzählte
Hardcover: 288 Seiten
Verlag: dtv
Reihe: -
Preis: 19,90€

Dienstag, 14. Juni 2016

[Rezension] Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben - Joelle Charbonneau

Da es sich hierbei um den zweiten Band einer Trilogie handelt, kann die Rezension Spoiler enthalten.

Inhalt
Cia erinnert sich nicht an die Auslese. Doch sie besitzt Aufnahmen - Aufnahmen, in welchen sie selbst von grausamen Dingen erzählt, die vorgefallen sind. Aber sie hat überlebt, ist endlich an der Universität. Die Dinge müssen sich jetzt doch ändern, oder? Cia soll hier nicht Recht behalten. Schon bald sterben erste Studenten, und sie stellt fest, dass die Auslese nicht vorbei ist. Dass sie immer noch um ihr Leben kämpfen muss - und das der anderen Studenten, die nach ihr kommen werden.

Meine Meinung
Es ist über zwei Jahre her, seitdem ich zuletzt von Cia gelesen habe. Ich war damals schwer begeistert von dem Auftakt der Trilogie, und habe doch nie weitergelesen. Nach einer Weile stellten sich Zweifel ein. Würde ich überhaupt noch zurück in Cias Welt finden?
Die simple Antwort: Ja.
Auch wenn man sich nicht an alle Details des Vorgängers erinnert, hat man keine Schwierigkeiten, den Ereignissen in Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben zu folgen. Joelle Charbonneau streut geschickt Erinnerungsfetzen ein, die es mir ermöglichten, mir ein umfangreiches Bild zu machen. Und so stand meinem Lesevergnügen nichts mehr im Wege.
Zumindest nicht viel. Was ich zuallererst anmerken muss: Joelle Charbonneaus Schreibstil ist einfach fantastisch. Nicht wegen der Komplexität der Satzkonstrukte, sondern schlicht und ergreifend die Art und Weise, wie sie erzählt. Irgendetwas an ihrem Stil, das mich immer wieder fasziniert, kreiert eine unglaubliche Spannung. Auch bei Passagen, die nicht so actionreich waren, flogen meine Augen förmlich über die Seiten. Hätte ich etwas mehr Zeit gehabt, hätte ich das Buch locker in einem Tag ausgelesen. Wer also Lust auf ein zügig zu lesendes, unterhaltendes Buch hat, ist hier definitiv richtig!
Obwohl jetzt alles gut sein sollte, ist Cia immer noch zwiegespalten. Kann sie ihren Kommilitonen trauen? Wollen die Professoren wirklich nur ihr Bestes, oder gehört sie zu denen, die die Universität "verlassen" müssen?
Um ehrlich zu sein, kam ich mit Cia in diesem Band weniger gut klar. Im Gegensatz zum Vorgänger machte sie fast den Eindruck, als sei sie ängstlicher. Gebrandmarkt, auch wenn sie sich an nichts erinnern kann. Vor allem ist sie sehr unentschlossen, flüchtet sich mehr und mehr in ihre Beziehung mit Tomas. Vielleicht handelt es sich dabei um unterbewusste Folgen von der Auslese. Mich hat es jedenfalls etwas gestört, gerade diese ständige Unentschlossenheit und die Wechselhaftigkeit ihres Charakters, als sie sich dann in manchen Situationen wieder als starke Anführerin zeigt. Ich muss allerdings hinzufügen, dass Cia selbst sich ebenfalls so betrachtet - und sich zumindest gegen Ende des Buches bessert.
Was ich von Tomas halten soll, weiß ich auch immer noch nicht. Gerade in diesem Band ist er relativ selten präsent, was daran liegt, dass er [kleiner Spoiler, für die, die es stört!] und Cia andere Studienfächer zugewiesen bekommen haben. 
Ich persönlich traue ihm (immer noch) nicht. Das mag sich vielleicht in die eine oder in die andere Richtung entwickeln - vielleicht aber bin ich auch nur vorgelastet von anderen Büchern. ;) (Wobei ich an Tris und Co. denke.)
Aber die Nebencharaktere... die sind meiner Meinung nach sehr gut gelungen! Obwohl es wirklich eine Menge Menschen in Cias Umfeld gibt, die für die Geschichte relevant sind, werden sie nie zu einer Einheitsmasse. Da ist zum Beispiel Will, den wir noch aus der Auslese kennen. Dann aber gibt es Neulinge wie Enzo, der unglaublich intelligent ist und sich ebenfalls etwas von den anderen abgrenzt, und Damone, der eine starke Abneigung gegen Cia hegt. Sie bringen das Ganze erst so richtig zum Leben. Hier hat Charbonneau sehr gute Arbeit geleistet.
Auch storytechnisch hat dieser Band so einiges in sich. Während anfangs noch alles recht voraussehbar ist, wird die Geschichte zunehmend verdrehter und schwerer zu durchschauen. Die Autorin hat auch hin und wieder mehr Informationen über die Welt, zum Beispiel über die sieben Stadien des Krieges, eingestreut, was mir sehr gut gefallen hat, da ich die Informationslosigkeit am Vorgängerband noch kritisierte.
Und das Ende erst! Brutal, plötzlich und vollkommen unerwartet. Ich hatte kaum Zeit, schockiert zu sein, da war ich bereits an der letzten Seite angelangt und fassungslos, wie Joelle Charbonneau mir das "antun" konnte.
Was klar ist: Dieses Mal werde ich sicher nicht so lange warten, bis ich zum nächsten Band greife. ;)

Fazit
Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben ist nicht ganz so stark wie sein Vorgänger, aber dennoch ein solider zweiter Band, der Lust darauf macht, die Reihe weiterhin zu verfolgen. Joelle Charbonneau kreiert mit ihrem Schreibtalent und einem umfassenden Charakternetzwerk eine rasante Geschichte, die vor Wendungen und Spannung nur so strotzt.


Vielen Dank an Blanvalet für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Titel: Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Blanvalet
Reihe: 2/3
Preis: 9,99€

Sonntag, 5. Juni 2016

[Kurzrezension] Lord Arthur Saviles Verbrechen, das absolut nichts mit Jessicas Geist zutun hat

Jessica's Ghost - Andrew Norriss
Worum geht's?
Francis ist alleine auf dem Schulhof, als er zum ersten Mal auf Jessica trifft. Zum Glück, denn sonst würden sich seine Mitschüler wundern, mit dem er dort redet. Denn Jessica ist ein Geist, vor einem guten Jahr gestorben - und Francis ist der Einzige, der sie sehen kann...
Meine Meinung
Bei dem Versuch, endlich mal wieder ein deutschsprachiges Buch zu kaufen, landete ich abermals bei den englischen Büchern. Ich kaufe selten Bücher, von denen ich vorher noch nie etwas gehört habe, aber bei Jessica's Ghost konnte ich nicht widerstehen. Das Buch war keine dreihundert Seiten dick, und die Geschichte versprach einen kurzweiligen Jugendroman - genau das, was ich wollte.
Und nichts anderes erhielt ich. Eine süße, wenn auch stellenweise leicht oberflächliche Geschichte über mentale Gesundheit und die Bedeutung von Freundschaft. Andrew Norriss hält sich nicht mit langen Beschreibungen auf, der Schreibstil ist knapp und die Geschichte kommt auf den Punkt. Zu Tränen wird man hier nicht gerührt, aber dafür gut für drei, vier Stunden unterhalten.
Taschenbuch / 253 Seiten / David Fickling Books / Kaufen?


Lord Arthur Savile's Crime - Oscar Wilde
Worum geht's?
Lord Arthur Savile erhofft sich nichts als eine nette Vorhersage des Wahrsagers, der seine Lebenslinien liest, doch stattdessen wird ihm ein Mord vorausgesagt - eine Prophezeiung, die ihm keine Ruhe mehr lässt...
Meine Meinung
Ich muss wirklich ein Update zu dem Klassiker-Post schreiben. Zu meiner Schande habe ich gerade festgestellt, dass ich mich auf dem Blog nie zu Das Bildnis des Dorian Grey geäußert habe. Diesen Klassiker habe ich bereits vor einer Weile gelesen, und überraschenderweise gewaltig genossen!
Als ich dann über die Penguin Little Black Classics stolperte, die auch zwei Kurzgeschichten von Wilde enthalten, wusste ich, dass ich die unbedingt haben musste!
Und auch Lord Arthur Savile's Crime enttäuscht nicht - im Gegenteil. Es macht mich nur noch trauriger, dass Oscar Wilde nicht mehr unter uns weilt und neue Romane/Kurzgeschichten schreiben kann. Sein Schreibstil ist einfach bildhaft und scheint immer die richtigen Worte zu finden!
Auch die gotisch angehauchte Geschichte ist einfach zu verfolgen - mit Spannung an den richtigen Stellen. Ein tolles, schnelles Lesevergnügen!
Taschenbüchlein / 50 Seiten / Penguin Classics / Kaufen? (Aktuell nur 1€!)