Donnerstag, 24. März 2016

[Rezension] Lady Midnight - Cassandra Clare

Inhalt
Emma Carstairs ist eine Schattenjägerin. Und sie ist fest entschlossen, den Mörder ihrer Eltern zu finden. Als zahlreiche, teilweise verstümmelte Leichen in Los Angeles auftauchen, eröffnet sich eine heiße Spur. Aber dahinter steckt noch viel mehr - eine größere Verschwörung. Die Sache verkompliziert sich, als sie feststellt, dass sie Gefühle für Julian, ihren Parabatai entwickelt, etwas, das auf gar keinen Fall geschehen darf.

Meine Meinung
Ohhh, wie lange haben wir nur darauf gewartet, endlich ein neues Buch von Cassandra Clare in den Händen zu halten! Oder, um genau zu sein, den Auftakt zu einer neuen Reihe!
Lady Midnight spielt 2012, also nach den Ereignissen rund um Jace und Clary. Wir treffen auf eine neue Generation von Schattenjägern, geprägt von dem Cold Peace, der unter anderem Kontakt zu Feen verbietet und sogar Julians Schwester Helen ins Exil geschickt hat. Die Situation trägt von Anfang an eine leichte Spannung mit sich - der Frieden ist fragil, und viele Schattenjäger halten nichts von den Regeln.
Emma Carstairs ist ein Waise. Ihre Eltern kamen vor vielen Jahren in dem Kampf mit Sebastian um, ihre Körper mit komischen Schriftzeichen überzogen. Doch Emma hat noch nie geglaubt, dass sie von Sebastians Hand getötet wurden, und ergreift von daher jede Möglichkeit, das Gegenteil zu beweisen.
Dann ist da Julian Blackthorn - Emmas Parabatai und noch dazu ein Junge, der zu früh erwachsen werden musste. Da seine Eltern ebenfalls tot sind und er nur noch einen Onkel hat, der gesundheitlich stark eingeschränkt ist, hat er mit zwölf Jahren angefangen, für seine vier (seiner sechs) Geschwister zu sorgen. 
Ihr seht schon - beide Charaktere haben etwas an sich, weswegen man sie einfach ins Herz schließen muss. Und wenn es nach mir ginge, würde ich jetzt noch den ganzen Rest aufzählen, weil Cassandra Clare dieses Mal ein ganz besonderes Meisterwerk an Charakteren geschaffen hat. Aber, um es kurz zu halten - sehr begeistert war ich außerdem von Cristina, die ursprünglich aus Spanien kommt, Mark, der Blackthorn Bruder, der von der Wild Hunt aufgenommen wurde, und Ty, einer von Julians Brüdern - ein Junge, der trotz seinen dreizehn Jahren sehr schnell verschreckt ist und fragil wirkt, gleichzeitig aber eine unglaubliche Intelligenz mit sich bringt.
Wie bereits erwähnt - dieses Mal hat sich Clare selbst übertroffen. Jeder einzelne Charakter im Buch hat etwas Einzigartiges an sich und trägt zu der Diversität bei, fügt sich geschickt in das ganze Beziehungsgeflecht ein.
Ein zentrales Thema im Buch ist natürlich auch die Beziehung zwischen Jules und Emma, eine Liebe zwischen zwei Parabatai, die verboten ist, die grausamste Strafen mit sich bringen kann. Anhand einiger Szenen merkt man, dass Cassandra Clare auch als Autorin Fortschritte gemacht hat - die Emotionen fließen förmlich aus den Seiten, schön, unschön, der Zwist zwischen dem, was Emma und Julian wollen und was sie nicht dürfen.
Da macht es auch nichts, dass Lady Midnight ein paar Startschwierigkeiten hat. Wer Action von der ersten Seite an erwartet, ist leider falsch - gute 100 bis 200 Seiten dauert es, bis die Geschichte so richtig an Fahrt aufgenommen hat. Aber generell ist Lady Midnight eher ein ruhiger gehaltenes Buch, was das Lesevergnügen jedoch nicht mindert. Es brachte mich dazu, sehnsüchtig darauf zu warten, bis ich endlich daheim war und weiter lesen konnte. Das Buch lebt einfach von seinen Charakteren - und das funktioniert grandios, wie Cassandra Clare beweist.
Ich finde es außerdem wichtig zu erwähnen, dass Lady Midnight kein Versuch ist, die Schattenjäger-Welt auszuschlachten. Nur weil Clare viel über Schattenjäger schreibt, ist das noch lange nichts Schlimmes - mit jeder ihrer Reihen hat sie bisher bewiesen, dass sie vor Ideen nur so strotzt. 
Außerdem: es ist unglaublich cool, von Clary und Jace, Jem und Tessa zu lesen. Und noch ein paar anderen. Man erwischt sich beim Grinsen - und freut sich, diese "alten Bekannten" wiederzusehen. Eigentlich ist Lady Midnight ein Buch, das sich nach Heimat anfühlt - zumindest wenn man, wie ich, mit City of Bones großgeworden ist.

Fazit
Es wäre falsch, Lady Midnight als etwas anderes als schlichtweg ein Meisterwerk zu bezeichnen. Cassandra Clare macht die Rückkehr in die Welt der Schattenjäger zu einem einzigen Vergnügen.


Titel: Lady Midnight
Hardcover: 720 Seiten
Verlag: Simon & Schuster
Reihe: 1/3
Preis: ca. 20€

Sonntag, 20. März 2016

[Rezension] Scarlet - Marissa Meyer

Inhalt
Scarlets Großmutter ist seit geraumer Zeit verschwunden, entführt, wenn es nach Scarlet geht, aber keiner will ihr Glauben schenken. Dann lernt sie Wolf kennen, einen Straßenkämpfer, und die Ereignisse überschlagen sich. Weiß er, wo sich ihre Großmutter befindet - und steckt er womöglich sogar hinter ihrer Entführung?
Zur selben Zeit versucht Cinder aus dem Gefängnis auszubrechen. Thorne, ein Mitinsasse, ist ihr dabei eine mehr oder weniger große Hilfe - und ihre Lunar Kraft, die sie erst nach und nach zu beherrschen lernt.

Meine Meinung
Ich werde niemals verstehen, warum ich so lange gezögert habe, diese Reihe überhaupt erst angefangen. Niemals hätte ich gedacht, dass man "bloße" Märchen so kunstvoll und fantasiereich nacherzählen kann. Aber die Lunar Chroniken als bloße Nacherzählung zu bezeichnen, wäre falsch - ich bin schwer begeistert von Marissa Meyers Welt, die vor meinem inneren Auge so lebhaft, so detailliert geschaffen worden ist.
Mit Scarlet tritt das erste weitere "Pärchen" abgesehen von Cinder und Kai auf - Scarlet und Wolf. Ich hab mir bis dato nicht vorstellen können, wie das Ganze denn funktionieren soll, wie es gelingen kann, so viele Handlungsstränge aufrecht zu erhalten. Aber auch diese Sorgen sind nach Scarlet verschwunden. Meyer hat nicht nur einen Vorgeschmack darauf gegeben, was noch kommen kann/wird, sondern auch bewiesen, WIE gut sie die Fäden in den Händen hält. Es wird nicht nur aus Scarlets und Cinders Perspektive berichtet, sondern auch aus Thornes, Kais, selbst Levanas. Die Diversität ist beeindruckend.
Bisher habe ich noch gar keinen Favoriten, was die Pärchen anbetrifft - obwohl mein Herz ja schon etwas für Cinder und Kai schlägt (bei denen ich ausdrücklich hoffe, dass sie ein ordentliches Happy End bekommen). Aber auch Scarlet und Wolf haben ihren Reiz, da ihre Beziehung immer von einer gewissen (An)Spannung geprägt ist. Scarlet ist eine dieser Protagonistinnen, die mit unglaublicher Stärke und einem noch größeren Willen beeindrucken. So wie Cinder einst für Peony kämpfte, so setzt Scarlet alles in Bewegung, um ihre Großmutter zu retten.
Wolf hat als Straßenkämpfer und Ex-Zugehöriger einer Bande etwas Mystisches an sich, das ihn sehr spannend und undurchsichtig macht - vor allem, da durch das Buch hindurch immer wieder animalische Merkmale angesprochen wurden wie Eckzähne oder ein Knurren. Ich war stellenweise kurz davor, ihn für einen Werwolf zu halten. Echt jetzt. (Aber Meyers Lösung ist viel cooler. Wie gesagt, die Frau weiß, was sie tut!)
Es gibt allerdings einen Punkt, in dem Scarlet noch besser ist als Cinder - und das soll was heißen. Um was es sich dabei handelt? Schlichtweg die Spannung. Ich habe selten ein Buch in der Hand gehabt, das mit solch einem enormen, konstanten Spannungsbogen bestückt war. Im Ernst. Es dauerte nicht mal drei Kapitel, bis ich von der Geschichte begeistert war, und ich verfluchte mich, das Buch morgens vor der Schule begonnen zu haben. Eines Nachmittags konnte ich mich erst gar nicht mehr lösen - und fand mich plötzlich zwei Stunden später wieder vor, das Buch ausgelesen. Ein Plottwist folgte auf den anderen, und ich wusst zeitweise gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Es steht daher außer Frage, dass ich die Serie weiter lese. Scarlet ist für mich ein weiterer absoluter Favorit und ich kann es kaum abwarten, die Cress und Winter kennen zu lernen.

Fazit
Scarlet hat meine Erwartungen erfüllt und übertroffen. Es hat alles, was ein geniales Buch braucht - interessante Charaktere, eine ganze Menge Spannung und eine fantastische Welt, die Marissa Meyer kreiert hat. Ich kann es kaum abwarten, die Serie weiterzulesen!


Titel: Scarlet
Taschenbuch: 452 Seiten
Verlag: Puffin Books
Reihe: 2/4
Preis: ca. 9,60€

Freitag, 11. März 2016

[Rezension] Riders - Veronica Rossi

Inhalt
Eigentlich ist es unmöglich, dass Gideon den Unfall überlebt hat. Doch er wacht quicklebendig im Krankenhaus auf, wird wenig später entlassen und ist binnen einer Woche wieder topfit. Ach ja, und noch dazu ist an seinem Handgelenk neuerdings irgendein seltsamer Reifen. Als er auf Daryn trifft, ein Mädchen, laut dem er Krieg ist, einer der vier apokalyptischen Reiter, beginnt das Chaos. Und damit seine Mission...

Meine Meinung
Ihr habt keine Ahnung, wie lange ich auf dieses Buch gewartet habe. (Es waren bestimmt zwei Jahre.)
Die Idee. Es ist einfach eine unglaublich originelle Idee, die ich für meinen Teil noch nie gesehen habe - ganz abgesehen von der TV-Serie Supernatural, in der ein ähnliches Konzept aufgegriffen wird. Ich war damals bei den entsprechenden Folgen schon begeistert. Und dann schreibt ausgerechnet Veronica Rossi (Autorin der Under the Never Sky Reihe) noch ein Buch drüber?! Fast zu schön, um wahr zu sein.
Riders entsprach meinen Erwartungen und war gleichzeitig komplett anders. Die Geschichte beginnt damit, dass Gideon gefesselt an einen Stuhl aufwacht und von einer Polizistin zu den Geschehnissen befragt wird. Das, was zuvor passiert ist, die eigentliche versprochene Geschichte, wird also quasi als Rückblick erzählt. Ich war anfangs mäßig begeistert davon (liegt einfach daran, dass ich kein Fan dieser Methode bin, ganz besonders nicht über längere Strecken), aber nach und nach wurde klarer, dass Rossi das nicht ohne Grund so gemacht hat. Von daher werde ich an dieser Stelle einfach ein Chapeau da lassen, das spricht für sich.
Ich will ganz ehrlich sein: mit Gideon bin ich nur bis zu einem gewissen Grad warm geworden. Obwohl das Buch aus seiner Sicht erzählt wird, hat es einfach nie so ganz geklappt. Er ist ein sehr beeindruckender Charakter - vor allem mal einer, der ordentliche Kanten hat und auch gerne mal mit anderen aneckt. Gleichzeitig trägt er Lasten seiner Vergangenheit auf sich, die nie verarbeitet wurden. Und er hat einen fabelhaften Humor (das muss man ihm lassen). Die anderen drei Reiter mochte ich persönlich viel lieber - zum Beispiel Bas, der Hungernot ist. Oder Marcus, Tod. Mit denen kam ich irgendwie besser klar. Erklären kann ich's mir nur begrenzt - vielleicht, weil ich besonders Gideons Ansichten nicht immer nachvollziehen konnte. Was man aber Veronica Rossi  lassen muss: jeder von ihnen ist ein wahrhaft besonderer Charakter, keiner gleicht dem anderen.
Daryn, der weibliche Part des Quartetts, blieb etwas blass dagegen. Die ganze Beziehungsgeschichte zwischen ihr und Gideon empfand ich als wenig unterhaltend, fast überflüssig - aber vielleicht ändert sich das noch, was weiß ich.
Außerdem möchte ich noch anmerken, dass das Buch sehr... "slow paced" ist. Wer Action sucht, oder durchgehende Spannung, ist hier falsch! Das Buch nimmt erst gegen Ende Fahrt auf.
Tja... das Ende. Es gibt eigentlich nur ein Wort, um es richtig zu beschreiben, und das ist "episch". Wirklich. Ich habe selten so ein fulminantes Finale erlebt. Um ehrlich zu sein, saß ich beinahe hysterisch da und murmelte andauernd "Nein, nein, nein", weil ich es wirklich nicht fassen konnte. Dafür ein weiteres Chapeau ;)
Was ich wirklich noch mal betonen möchte, ist die einzigartige Idee - ich find's wirklich klasse, und wer sich annähernd dafür interessiert, wird an dem Buch und der Art und Weise, wie Veronica Rossi die apokalyptischen Reiter interpretiert und beschrieben hat, definitiv Freude haben.
Und noch für die, die schon anderes von Veronica Rossi gelesen haben: man kann die Bücher definitiv nicht vergleichen. Beide Reihen stehen für sich, aber sie zeigen, wie unglaublich wandlungsfähig die Autorin ist! Das sieht man auch nicht immer.
(Eine letzte Anmerkung: hierbei handelt es sich um einen Zweiteiler. Gibt Pluspunkte!)

Fazit
Riders hat mich besonders mit der Idee, der Geschichte beeindruckt. Es dauert, bis es an Fahrt aufnimmt und auch die Erzählart ist zu beginn etwas gewöhnungsbedürftig - aber es lohnt sich!


Titel: Riders
Hardcover: 368 Seiten
Verlag: Tor Teen
Reihe: 1/2
Preis: 13,10€

Samstag, 5. März 2016

[Rezension] A Court of Thorns and Roses - Sarah J. Maas

Inhalt
Tag für Tag geht Feyre in die Wälder, um zu jagen. Wenn sie nichts mit nach Hause bringt, muss ihre Familie hungern. Wenn sie etwas fängt, sind die Mägen wenigstens für eine kurze Zeit gefüllt. Eines Tages aber sieht sie auf der Jagd einen riesigen Wolf - und erlegt ihn, unwissend, was das für Folgen mit sich bringen wird. Nur wenig später bricht ein Biest in ihr Haus ein, und es hat nur eine Forderung: Feyres Leben gegen das des getöteten Tiers - das in Wahrheit eine Fee gewesen war. Also verlässt Feyre ihre Familie, lässt ihr Versprechen hinter sich und bricht auf in die Welt der Feen, eine Welt, die sie bis zum Ende ihres Lebens bewohnen soll.

Zitat
"You don't hold on to power by being everyone's friend. And among the faeries, lesser and High Fae alike, a firm hand is needed. We're too powerful, and too bored with immortality, to be checked by anything else."
- Lucien, A Court of Thorns and Roses, S. 101

Meine Meinung
Eigentlich braucht diese Rezension nur drei Worte: Sarah J. Maas.
Ihr könnt sagen, was ihr wollt - aber diese Frau kann fantastische Bücher produzieren. Warum ich dann solange gezögert habe, bis ich mir A Court of Thorns and Roses zugelegt habe? Tja, Feen. Jeder hat so seine Abneigung. Vampire, Werwölfe, was auch immer. Ich für meinen Teil lese nur begrenzt gern über Feen.
Tja, aber weil ich ja wissen musste, was Frau Maas sonst noch so drauf hat, zog ACOTAR endlich bei mir ein. Und ich habe es keine einzige Sekunde bereut.
Die Geschichte geht beinahe ungewohnt langsam los. Man bekommt einen Einblick in Feyres Welt, in der gerade Winter herrscht, ein Winter, der sie alle immer an ihre Grenzen bringt. Zu sagen, dass Feyre in Armut lebt, wäre wohl noch untertrieben. Noch dazu ist ihre Familie alles andere als eine Unterstützung: ihr Vater ist körperlich stark eingeschränkt, distanziert sich von den Nöten der Familie, ihre Schwester Elain ist zwar lieb, aber naiv, und Nesta ist die Kälte in Person. Keiner der drei ist Feyre eine Hilfe, im Gegenteil - dennoch geht Feyre jeden Tag für sie auf die Jagd, aus Liebe und wegen einem Versprechen, das sie ihrer toten Mutter gegeben hat.
Dann aber erlegt sie den Wolf, ein Mensch in Tiergestalt, und die ganze Geschichte nimmt so richtig an Fahrt auf, als Feyre zu den Feen gehen muss, zu den Gestalten, die sie ihr ganzes Leben lang gefürchtet und verabscheut hat.
Sagen wir es so: nach diesen ersten fünfzig "langatmigen" Seiten nimmt die Geschichte an Fahrt auf und wird nicht mehr langsamer.
Wir lernen Tamlin kennen, den Lord des Spring Courts, und Lucien, seinen Berater. Schon bald stellt Feyre fest, dass Feen gar nicht so grausam sind - und im selben Atemzug, dass sie alle von einer Plage bedroht sind, die ihre Magie einschränkt und ihnen Masken auf den Gesichtern festgenagelt hat. Und dass die Bedrohung immer größer wird...
Tja, wo soll ich anfangen? Ich liebe die Idee. Es wird oft gesagt, dass ACOTAR von Die Schöne und das Biest inspiriert ist, und ich sehe durchaus leichte Ähnlichkeiten. Ansonsten entwickelt sich die Geschichte auf ihre ganz eigene Art und Weise, mit Intrigen, Geschichten, Wesen, die alleine Sarah J. Maas (scheinbar unendlicher) Fantasie entsprungen sind. Während ich das Buch las, wusste ich gar nicht, wen ich mehr mochte - Tamlin, Feyre, Lucien oder sogar Rhysand? Es waren nicht nur komplexe Charaktere, sie waren viel mehr als das - widerstandsfähig, passioniert, ergreifend. Gegen Ende des Buches kamen mir mehrmals die Tränen, weil ich so berührt war, von all den Grausamkeiten, die sie erleiden mussten, von den puren Emotionen, dem Nervenkitzel.
A Court of Thorns and Roses ist kein zweites Throne of Glass und auch kein wirkliches Märchen. Es ist eine eigenständige, wunderbare Geschichte, die einen in den Bann zieht und auch nach dem Zuschlagen des Buches nicht mehr so schnell loslässt. Was für ein Werk!!

Fazit
A Court of Thorns and Roses ist jetzt schon eines meiner Highlights 2016. Der Reihenauftakt hat alles, was ein gutes Buch benötigt - dreidimensionale Charaktere, eine packende Story und viel Nervenkitzel. Es ist eines von diesen Büchern, bei denen man sich wünscht, sie würden nie enden.


Titel: A Court of Thorns and Roses
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Bloomsbury
Reihe: 1/3
Preis: 9,60€