Sonntag, 31. Mai 2015

[Rezension] Throne of Glass - Sarah J. Maas

Inhalt
Die Attentäterin Celaena hat ein Jahr als Sklavin verbracht. Jetzt wird sie plötzlich daraus entlassen - und vor eine neue Wahl gestellt. Sie soll bei einem Wettbewerb gegen 23 andere Attentäter antreten und wer gewinnt, wird der Champion des Königs. Das Besondere: Celaena muss ihm nur ein paar Jahre dienen, dann erhält sie ihre Freiheit zurück.
Doch auch wenn Celaena eine der besten ist, so ist der Wettbewerb noch lange nicht einfach zu bewältigen. Denn in dem Schloss wächst etwas Böses, trotz der Tatsache, dass Magie vor Jahren verboten wurde. Und es liegt an Celaena, das Ganze zu stoppen...

Meine Meinung
So gefühlt bin ich die einzige Bloggerin, die "Throne of Glass" bis vor kurzem noch nicht gelesen hat, und während ihr alle schon über Sarah J. Maas neue Reihe diskutiert, bin ich, ähem, eben noch bei dem Debut.
"Throne of Glass" ist für mich eine ganz faszinierende Geschichte. Schon mit den ersten paar Seiten hat mich die Autorin gefesselt. Allein die Idee hat schon ihren Reiz - eine Geschichte aus Sicht einer Attentäterin, einer Protagonistin, die ihren Lebensunterhalt am Töten verdient. Dann ein Wettbewerb, fast wie bei Panem, nur ist hier nicht ein unvorbereitetes Mädchen am Start, sondern eine junge, robuste Frau.
Celaenas Charakter geht allerdings noch viel tiefer. Beim Voranschreiten des Buches merkt man, dass die Frau mehr als nur töten kann, dass sie sich auch eine sanfte, weibliche Seite hat, in der sie sich um Klamotten sorgt und darum, was andere wohl über sie denken. Allein mit der Protagonistin hat Sarah J. Maas für mich ins Schwarze getroffen.

Hinzu kommt die Story, die irgendwie begeistert. Das Buch wurde schon vorher als Mischung aus Game of Thrones und den Hunger Games beschrieben und ich finde, das trifft es perfekt! Auch wenn es zu Anfang erst wenig magisch losgeht, ist da dennoch ein fremdes, faszinierendes Land, da sind Namen, die auf den ersten Blick wie ein Zungenbrecher wirken (es gibt eine Anleitung zur Aussprache am Ende des Buches!), eine wunderhübsche Karte, und vor allem eine Geschichte, bei der man nicht weiß, welchen Lauf sie nehmen wird. Erst zum Ende hin kann der Leser erahnen, wie es weitergehen wird, davor tappt er völlig im Dunkeln und muss die Story so aufnehmen, wie sie kommt.
Dieses Setting ist auch bei der anbahnenden Liebesgeschichte angenehm, ich will nicht zu viel verraten, aber so viel sei gesagt: zwei Herren der Schöpfung kamen von Anfang an in Frage und ich hatte wirklich keine Ahnung, auf wen es hinausläuft - das habe ich immer noch nicht - und das Schöne ist, dass die Liebesgeschichte einfach subtil ist, sie ist nicht so präsent und ergänzt die Geschichte mehr als dass sie sie dominiert.
Der Schreibstil von Sarah J. Maas ist auch relativ schlicht, sie fasst sich kurz und zwingt uns nicht seitenlange Beschreibungen auf - eigentlich ist "Throne of Glass" ein guter Übergang zwischen 'normaler' Fantasy und High Fantasy, das Buch liest sich schnell und gut und man will einfach MEHR. Definitiv eine Reihe, die ich beenden will/werde! Das Lesen auf Englisch kann ich darüber hinaus auch empfehlen; es ist nicht sehr schwer zu lesen, für Fortgeschrittene also durchaus geeignet :)

Fazit
"Throne of Glass" ist ein gelungener Auftakt mit vielschichtigen Charakteren und einer interessanten, packenden Idee! Wer schon immer mal ein spannendes Buch mit einer Attentäterin als Protagonistin lesen wollte, ist hier sicher nicht falsch!


Titel: Throne of Glass
Taschenbuch: 406 Seiten
Verlag: Bloomsbury
Reihe: 1/6
Preis: ca. 9,70€
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Titel: Throne of Glass - Die Erwählte
Hardcover: 500 Seiten
Verlag: DTV
Reihe: 1/6
Preis: 17,95€

Samstag, 23. Mai 2015

[talk about books] Faszination High Fantasy

Hallo ihr Lieben! Heute möchte ich gerne einen Post zu einem Thema verfassen, das mir schon länger "auf der Seele" liegt - das Genre High Fantasy. Wie immer stelle ich damit lediglich meine Meinung/Gedanken dar, und ich bin gespannt darauf zu hören, was ihr darüber denkt!

Was ist "High Fantasy" überhaupt?
High Fantasy ist eine Unterkategorie der Fantasy. Sie spielt meistens in einer erfundenen Welt, bei der sich der Autor Gedanken über sämtliche geographischen, kulturellen und geschichtlichen Gegebenheiten gemacht hat - manchmal werden sogar eigene Sprachen erfunden - und natürlich spielt auch die Magie dabei eine zentrale Rolle.

Ich und High Fantasy
Im Wesentlichen verbinde ich drei Dinge mit High Fantasy: dicke bis sehr dicke Bücher, unzählige und vor allem schwer auszusprechende Namen, und irgendwelche Karten im Buch, bei denen man immer eine Weile nach dem gewünschten Ort (inklusive komischem, fremdartigem Namen) sucht. Ich finde das Genre überhaupt nicht schlecht - es ist nur sehr anspruchsvoll.


Meine Erfahrungen mit High Fantasy beginnen sehr früh. Wie ich bereits in diesem Post angedeutet habe, war ich ein sehr idiotisches Kind. Ich weiß nicht, wie alt ich damals war, vielleicht zehn Jahre oder so, da begann ich die Buchreihe "Das Schwert der Wahrheit", die ihr hier links seht, zu lesen. Allein der zweite Band ("Die Schwestern des Lichts") hat umfangreiche 1300 Seiten. Das sagt... alles über den Umfang und Goodkinds Wortgewandtheit (oder: Vorliebe für lange, lange Geschichten) aus. Darum geht's mir aber gar nicht. Ich mochte die Reihe echt gern, und meine Mutter hatte mir auch bald alle elf Bücher besorgt. Da hörte ich beim neunten Buch auf zu lesen. Tja, blöd, ich weiß. Ich habe dieses Jahr einen Re-Read gestartet und arbeite mich jetzt langsam durch. Die Bücher sind okay. Manchmal etwas in die Länge gezogen, umständlich geschrieben, aber okay. Sie haben mich auch damals mal nicht so sehr abgeschreckt, dass ich's nicht wieder versucht habe. 
Wisst ihr, was mich am meisten daran fasziniert? Egal, ob bei Terry Goodkind, George R. R. Martin, J. R. R. Tolkien - ich bin immer überrascht, was für einen unglaublichen Ideenreichtum die Autoren haben! Nein, es ist eigentlich noch viel mehr als bloße Fantasie. Ich kann mir nicht einmal vorstellen, hunderte an Charakteren zu haben, Familienstammbäume zu managen und die Fehlerrate dabei so gering zu halten (oder ganz zu minimieren), dass dem Leser ein Lesevergnügen garantiert wird.


Da hat George R. R. Martin übrigens definitiv den Vogel abgeschossen: er hat einen Charakter konstruiert, der immer wieder jung heiratet und viele, viele Kinder zeugt... über 100, wenn ich mich nicht irre. Und jedes einzelne Kind wird im Namensindex aufgezählt. Respekt, Herr Martin!
Von meiner Game of Thrones-Sucht habe ich hier, glaube ich, noch nie gesprochen. Deshalb wird das jetzt auch höchste Zeit!
Die Serie hatte mich schon umgehauen. Da sie (zumindest die ersten zwei Staffeln) großflächig identisch zu den Büchern ist, und diese auf Englisch nicht nur wesentlich günstiger, sondern auch nicht geteilt sind, habe ich zum Original gegriffen. Für jemanden, der nicht oft auf Englisch liest, ist das nicht empfehlenswert - ich tu mir auch noch oft schwer, aber es lohnt sich (vor allem das parallele Lesen). Geniale Bücher, geniale Intrigen und Charaktere, und auch eine exzellente Serie, die ich weiter verfolgen werde! (Bitte nicht spoilern, ich hab erst die ersten zwei gelesen/geschaut ;))

Ein Mittelding?
Hier seht ihr Throne of Glass, der Auftakt zu einer (mittlerweile abgeschlossenen) Reihe rund um eine Auftragsmörderin. Ich habe nur den ersten Band bisher gelesen, und es wird auch noch eine Rezension dazu kommen, doch so viel sei gesagt: das Buch wird zurecht als Mischung aus den Hunger Games und Game of Thrones gehypt. In meinen Augen ist es keine High Fantasy, aber schon relativ nah dran - überschaubare Charaktere, schöne, wenn auch nicht allzu simple Namen, und noch dazu kein zehn-Tonnen-Wälzer. High Fantasy für Einsteiger also?
Für mich bleibt High Fantasy ein Genre, das nie hundertprozentig meins sein wird. Ich hab zwar die Bücher, die ich bisher dazu gelesen habe, genossen, doch sie sind sehr fordern und verlangen viel Zeit und Pflege - die ich mir nicht immer nehmen kann. Für zwischendurch sind sie nichts, aber auf längere Zeit gut beständig.

Jetzt will ich aber noch eure Meinung hören: Wie steht ihr zur High Fantasy? Und habt ihr vielleicht sogar Empfehlungen für Bücher dieses Genres, die man unbedingt gelesen haben muss?

Sonntag, 17. Mai 2015

[Rezension] The Bane Chronicles - Cassandra Clare, Sarah Rees Brennan, Maureen Johnson

Inhalt
Bisher war Magnus Bane "nur" ein Nebencharakter in den Chroniken der Unterwelt und in den Chroniken der Schattenjäger. In "The Bane Chronicles" wird er zum Protagonisten, und der Leser erhält die Chance, den Hexermeister durch mehrere Jahrhunderte, historische Ereignisse und verschiedene Liebhaber zu begleiten.

Meine Meinung
Im Rückschluss kann ich nur sagen, dass mich Magnus' Chroniken nur dazu gebracht haben, ihn selbst und auch Cassandra Clares andere Bücher nochmals um Welten mehr zu schätzen! Wie ihr vielleicht wisst, zählen alle Bücher rund um die Schattenjäger zu meinen Lieblingsbüchern, und deshalb war es auch klar, dass Magnus auch einen Platz in meinem Regal kriegt!
Bevor ich richtig loslege, möchte ich noch anmerken, dass ich mich auf die englische Ausgabe beziehe und besonders bezügl. Cover/Gestaltung Unterschiede zur deutschen Ausgabe auftauchen können. Bitte habt Verständnis!
Mit der Gestaltung möchte ich gleich anfangen. Ich verliere selten ein Wort zu diesem Aspekt, doch hier war ich wirklich positiv überrascht. Nicht nur vom Cover her passen die Bane Chronicles zu den anderen Büchern von Cassandra Clare, auch beim Aufschlagen gibt es einige Überraschungen! (Hab's ausnahmsweise mal abgeknipst ;)) Bei jedem neuen Kapitel bzw. jeder neuen Kurzgeschichte findet man auf der linken Seite ein Textzitat, und auf der rechten Seite einen Comic. WIE genial ist das denn? Ich meine, nicht, dass es nötig ist, aber einfach zur Visualisierung find ich's super toll! Das macht das Buch einfach zu einem richtigen Augenschmaus :) Und für Fans (= mich) sind Extras eh immer klasse.
Jetzt aber mal zum Inhalt! Die einzelnen Geschichten sind vorher einzeln als E-Books erschienen und wurden erst nachträglich zusammengefasst. Man kann sie also einzeln voneinander lesen bzw. sie müssen nicht in einer Reihenfolge gelesen werden. Zeitlich gesehen passt die im Buch gewählte Reihenfolge eigentlich recht gut; bis auf die letzten drei Kapitel stimmt sie auch immer. In den Geschichten geht es um verschiedene, mehr oder weniger prägnante und mehr oder weniger amüsante Ereignisse in Magnus' Leben. So erfahren wir zum Beispiel mehr über das, was mit ihm in Peru passiert ist, was genau er mit Marie Antoinette am Hut hatte, und selbst Tessa und Will haben im Buch ihren Platz! Es sind allesamt Details, die nicht nur die Hintergründe rund um Magnus' Geschichte erläutern, auch selbst er als Charakter wird dadurch viel greifbarer und mehrdimensionaler.
Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich fand Magnus schon immer ziemlich cool. Jetzt verstehe ich ihn aber auch noch auf eine Art und Weise, die viel tiefer geht - ich bin beeindruckt von dem Hexenmeister, der schon seit vielen, vielen Jahrhunderten lebt und viele schreckliche Dinge durchstehen musste und trotzdem immer noch rational handelt und versucht, sich selbst und seinen Prinzipien treu zu bleiben. In der Hinsicht hat mich das Buch also völlig beeindruckt!
Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass Cassandra Clare das Buch nicht alleine geschrieben hat. Sarah Rees Brennan und Maureen Johnson haben ebenfalls mitgewirkt, und das finde ich (als Fan) etwas schade, da es ja eigentlich Cassandra Clares Charaktere und Welten sind. Auch am Schreibstil merkt man es zu Anfang, er ist nicht immer so gewohnt ausgeschmückt und bildhaft, doch beim Voranschreiten des Buches gewöhnt man sich auch daran und es ist wieder ein voller Lesegenuss. Ganz klar für mich eine Kritik auf hohem Niveau, denn bis auf eine "Geschichte" (Magnus' Voicemail) haben mich alle gut bis sehr gut überzeugt. Eine wahrliche Bereicherung für mein Regal also, und ich bin froh, nach "The Bane Chronicles" gegriffen zu haben!

Fazit
"The Bane Chronicles" sind für jeden TMI/TID Fan ein Muss! Magnus' schillernder Charakter wird in all seiner Pracht dargestellt, und man hat nicht nur die Chance, sein Geschichtswissen etwas einzubringen (hallo, Französische Revolution!), sondern auch so einige andere Details über die Vergangenheit des Hexenmeisters zu erfahren. Ich hatte verdammt viel Spaß beim Lesen!


Titel: The Bane Chronicles
Paperback: 528 Seiten
Verlag: McElderry Books
Reihe: /
Preis: 9,20€
Kaufen?

Titel: Die Chroniken des Magnus Bane
Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Verlag: Arena
Reihe: /
Preis: 18,99€

Samstag, 9. Mai 2015

[Rezension] Legend - Berstende Sterne - Marie Lu

Originaltitel: Champion

Achtung! Da es sich hierbei um einen dritten Band handelt, kann die Rezension Spoiler zu den Vorgängern enthalten.

Inhalt
Acht Monate ist es her, seitdem sich Day und June zuletzt gesehen haben. Day hat nun einen hohen Rang beim Militär und kämpft gegen seine Krankheit an, und June hat als Princepsanwärterin einen festen Platz an Andens Seite. Dann ändern sich die Umstände, und beide sind gezwungen, sich wieder zu treffen, weil Eden, Days Bruder, helfen könnte, an ein Heilmittel zu gelangen - und June ist gezwungen, Day zu überzeugen, seinen Bruder erneut in die Hände der Republik zu geben... 

Meine Meinung
Seitdem ich den ersten Band gelesen habe, bin ich ein riesiger Fan der Reihe rund um Day und June. Um genau zu sein, habe ich den ersten Band in einem Tag gelesen, den zweiten Band in einem ebenso kurzen Zeitraum, und für den dritten habe ich auch nur anderthalb Tage lang gebraucht, weil mir die Schule in den Weg gekommen ist.
Dennoch habe ich den Abschluss der Trilogie etwas von mir hergeschoben. Ich habe in letzter Zeit einige Reihen/Trilogien beendet, und leichter ist mein Herz davon noch nie geworden.
Als ich "Legend - Berstende Sterne" dann jedoch in meinem Zimmer liegen hatte, konnte ich nicht lange widerstehen... und begann zu lesen.
Wie schon bei seinen Vorgängern, zieht auch der dritte Band der Trilogie den Leser sofort in den Bann. Auch wenn der zweite Band schon vor etwas längerer Zeit gelesen wurde, findet man augenblicklich wieder Anschluss und kann der Geschichte gut folgen. Marie Lu unterstüzt dies nicht durch den gewohnten, simplen Schreibstil, sondern auch durch knappe Erläuterungen, die zur Erinnerung beitragen. Gezielt werden wieder Handlungsstränge geflochten, Geheimnisse aufgedeckt und Spannung aufgebaut.
Apropos Spannung - ich weiß ja nicht, wie es euch bisher ging, doch wenn jemand Spannung erzeugen kann, dann ist es ganz gewiss Marie Lu. Auch in "Berstende Sterne" (gnargh, mit den deutschen Titeln bin ich ja überhaupt nicht zufrieden) gibt es kaum eine Möglichkeit, um Luft zu holen. Die Szenen, in denen es mächtig zur Sache geht, überwiegen deutlich. Man bekommt regelrecht das Bedürfnis, schneller zu lesen, als die Augen die Wörter erfassen können.
Schon zu Anfang des Buches habe ich mich gefragt, was diese Dystopie eigentlich so besonders macht. Ich habe schon einige Dystopien gelesen, und sie waren ja auch eine Zeitlang wirklich gehypt, und irgendwann wird es ja auch dort schwer, sich etwas Neues auszudecken. Lus Idee ist nicht die Innovativste der Innovativen, doch dafür besicht sie umso mehr mit der Ausarbeitung (allein, wie die Antarktis im Buch dargestellt wird! Genial!) und - als Herzstück - mit den Charakteren.
Meistens ist es so, dass Männlein oder Weiblein etwas schwächelt. Doch bei der Legend-Reihe ist mir das nie passiert. Ich fand zwar das Alter der beiden etwas zu jung bemessen (beim ersten Band sind beide 15), aber dennoch sind mir selten zwei so starke, rubuste Charaktere begegnet - wow, mehr kann ich nicht dazu sagen! Ich könnte mich nicht festlegen, ob ich June oder Day lieber mag, beide sind unglaubliche Personen, die ich zu gern einmal treffen würde. Day, der seit jeher ums Überleben kämpft - June mit ihrer unglaublichen Intelligenz, scharfen Auffassungsgabe... Sie sind das Herzstück der gesamten Reihe - natürlich auch mit Nebencharakteren - und sie sind es, die allen drei Büchern das Krönchen aufsetzen.
Wie auch bei all den anderen Reihen, die ich jetzt abgeschlossen habe, gibt es auch hier noch einen kurzen Abschnitt zum Abschluss der Reihe - ich finde ihn gelungen, vielleicht einen Ticken zu abrupt/sprunghaft, aber dennoch sehr gelungen. Ich habe schon lange nicht mehr (so viele) Tränen über ein Buch vergossen. Wenn ihr den Band zur Hand nehmen könnt, macht es, und wenn ihr die Reihe noch nicht kennt, wagt es!
Der halbe Stern, der fehlt, besteht lediglich aus Kleinigkeiten: es ist Gemeckere auf hohem Niveau, dennoch hätte ich ein paar weniger actionreiche Szenen gerne gehabt, etwas weniger Sprunghaftigkeit - aber das hat im Wesentlichen dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Eine geniale Arbeit, die Marie Lu geleistet hat!

Fazit
"Legend - Berstende Sterne" ist ein sehr würdiger Abschluss für die Geschichte von Day und June und all die Dinge, die sie erreicht haben. Das Buch besticht wie seine Vorgänger durch eine actionreiche Handlung und wunderbare, wirklich wunderbare Charaktere - eine Dystopie, die es sich lohnt zu lesen!


Titel: Legend - Berstende Sterne
Hardcover: 448 Seiten
Verlag: Loewe
Reihe: 3/3
Preis: 17,95€