Sonntag, 28. April 2013

[talk about books] "Ich will etwas Neues lesen!" - "Etwas Neues? Das gibt's doch gar nicht mehr!"

... oder über das Phänomen von immer wieder brauchbaren Ideen

Ich weiß, dass es in letzter Zeit doch einige solcher Gebrabbel-Posts gab, aber es ist so, dass ich in letzter Zeit wirklich Ideen dafür hab (allerdings nichts, was ich rezensieren könnte) und mir deshalb denke, dass ich diese Ideen einfach nutzen sollte. Ich hoffe, das ist okay für euch, und ihr lasst euch auf ein weiteres Gebrabbel mit mir ein!

Den Anstoß zu diesem Gebrabbel bekam ich dadurch, dass ich auf einen Amazon-Link klickte, und - was auch sonst :P - auf die Seite eines Buches kam, zu dem ich mir auch gleich den Klappentext durchlas. Ich weiß den Titel des Buches schon gar nicht mehr, ich weiß nur noch, dass ich mir dachte "Ah, nach Cover und Titel beurteilt hört sich's ja gar nicht mal so schlecht" an und dann, wie eben gesagt, zum Klappentext weiter wanderte. Dort las ich etwas in der Art: Xyz führt ein ganz normales Leben, bis sie eines Tages auf den geheimnisvollen Abc trifft. Doch Abc hat ein dunkles Geheimnis und schon bald wird Xyz vor die Wahl gestellt - die Liebe ihres Lebens oder die Rettung ihres eigenen Lebens?
Das hier ist natürlich frei erfunden, aber jetzt sind wir mal ehrlich: Wer von euch hat so einen Klappentext schon mal gelesen? Ja, richtig. Und wer hat so einen Klappentext schon zu oft gelesen? Ja, fast genauso viele.
Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber bei mir entscheidet in... 70 Prozent der Fälle der erste Eindruck, ob ich ein Buch lesen möchte oder eben nicht. Wenn ich also so einen Klappentext lese (oder einen à la Xyz muss sich zischen dem dunklen Abc und dem lockerflockigen Cba entscheiden, und egal, wen sie wählt, es wird ihr Leben für immer verändern...) oder halt einen dieser typischen Klappentexte, dann ist das Buch schon bei mir ziemlich unten durch. Kommt jetzt nicht eine Freundin her oder lese ich nicht viele überzeugende Rezensionen, dann werde ich es auch einfach nicht anrühren.
Das mag sich jetzt ziemlich arrogant anhören, aber wenn ich dies jetzt ein wenig auf mein gesamtes Leben beziehe, dann habe ich höchstwahrscheinlich nur ein Leben, um all die Bücher zu lesen, die ich gerne lesen würde, und da muss ich nicht zu viele lesen, die ich nicht unbedingt lesen will.
Wie ist das denn bei euch? Inwiefern lasst ihr euch von den Klappentexten beeinflussen und kauft ihr ein Buch auch, wenn euch die Story eigentlich schon ziemlich bekannt vorkommt?

Aus all diesen Gründen habe ich mich gefragt: Tja, gibt es denn noch innovative, neue Ideen heutzutage? Ich will es nicht lang und breit reden, denn die Antwort für mich ist eindeutig - ja, natürlich gibt es das! Da sind zum Beispiel Auracle, mit Astralreisen, oder Ich fürchte mich nicht, mit einem Mädchen, das man nicht anfassen kann. Alles auf ihre eigene Art und Weise wundervolle Bücher, die auf jeden Fall das Leben  bereichern und beweisen, dass es zwischen all den "0815-Dystopien" (ich will damit nicht alle Dystopien über einen Kamm scheren, ihr wisst hoffentlich, wie ich das meine) und den "Mädchen-trifft-mysteriösen-Jungen"-Geschichten auch noch Autoren gibt, die sich wirklich, wirklich faszinierende, neue Geschichten ausdenken!
Was nicht heißen soll, dass die "alten" Storys nicht gut sind: Denn gewissermaßen bringen sie auch immer ein Stückchen Heimat mit sich, und nur weil die Story hier ein bisschen Twilight und dort ein bisschen Panem intus hat, kann der Autor ja immer noch einen wundervollen Nebencharakter Karl-Gustav erschaffen haben, der einen ziemlich zum Lachen bringt.

So, und damit ist mein Gebrabbel für heute beendet und zum Schluss möchte ich die Frage an euch stellen: Welche besonderen Bücher kennt ihr, deren Idee wirklich besonders ist und ihr total genossen habt?

Sonntag, 21. April 2013

[Rezension] Linna singt - Bettina Belitz


Fünf Jahre sind vergangen seitdem Linna das letzte Mal alle gesehen hat: Fünf Jahre, in denen Maggie, Simon, Jules und Falk ihre eigenen Wege gegangen sind und fünf Jahre, in denen Linna kein einziges Mal gesungen hat. Nun sind sie wieder vereint. Nicht nur das - sie sind auf engstem Raum eingepfercht in einer Hütte in den Bergen, abgeschnitten von der Zivilisation. Und Linna muss feststellen, dass die Differenzen innerhalb der Gruppe größer sind, als sie je gedacht hätte...


Ich oute mich an dieser Stelle als Bettina Belitz Fan und fühle mich nach Beenden von Linna singt noch mehr darin bestärkt. Denn sie zeigt, dass sie es wirklich kann. Und dass sie sich treu bleibt. Dinge, die wohl bei einem Autor essentiell sein sollten.
Es geht direkt mit der ersten Seite bei dem Wiedertreffen los, gemischt mit vielen Rückblicken auf die gemeinsame Bandzeit und den Gründen, wieso Linna die Band aufgelöst hat. Man bekommt von Anfang an einen guten Einblick auf alle Charaktere, einen wirklich interessanten Eindruck - denn sie unterscheiden sich wie Tag und Nacht. Linna ist beinahe abgeschreckt, weil sie mit vielen Veränderungen konfrontiert wird und feststellen muss, dass sie selbst in den letzten fünf Jahren irgendwie auf der Stelle geblieben ist, während alle anderen sich weiterbewegt haben. 
Sobald sie in der Hütte ankommen, geht das Buch auf eine Ebene weiter, die wirklich, wirklich unter die Haut geht. Es ist unbeschreiblich. Frau Belitz schafft es mit ihren Worten, die geschickt die Geschichte umweben, alles so auf den Leser einwirken zu lassen, dass man sich teilweise beinahe beklemmt fühlt. So ging es mir jedenfalls. Unter meine Bettdecke gekrochen wurde es mir kalt, ein Gewicht schien mir auf der Brust zu lasten, es fiel mir beinahe schwer, weiterzulesen. Das alles schafft sie nur mit der Geschichte und, weil ich mich so unglaublich in Linna hineinfühlen konnte, weil ich es einfach irgendwie krass fand, ich kann es jetzt nicht beschreiben, obwohl es schon ein paar Tage her ist, dass ich so empfunden habe, aber ich saß vor dem Buch und wollte Linna schütteln, ich wollte sie aus dem Ganzen rausholen, weil ich ihr Leid auf eine wirklich krasse Art und Weise nachvollziehen konnte. Das ist also wirklich einwandfrei - und das ist nahezu untertrieben - gelungen.
Demnach steht Linna als Hauptprotagonistin im Mittelpunkt der Geschichte. Wer Bettina Belitz kennt, weiß, dass sie unglaubliche Charaktere konstruiert: schwierige Charaktere - ich erinnere an Elli aus Splitterherz - die überall anecken zu scheinen, aber trotzdem nicht realistischer sein könnten. So ist auch Linna. Isoliert, irgendwie einsam, sie hat schlimme Probleme mit ihrer Mutter, ist aber gleichzeitig ein unglaublich mutiges, selbstbewusstes Mädchen, das im wahrsten Sinne des Wortes schlagfertig ist. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, bei aller Liebe nicht.
Der wunderbare, bildhafte Schreibstil trägt wohl seinen Teil dazu bei, dass der Psychoterror, der in der Geschichte doch eine eindeutige Rolle einnimmt, richtig wirken kann. Und auch wenn die Geschichte nicht immer vor Spannung trotzt, so brennt man als Leser doch förmlich nach der Auflösung des Ganzen.
Damit komme ich dann zum einzigen Punkt, der mich an dem Buch gestört hat, aber wohl doch nicht so sehr, als könnte ich groß etwas abziehen - das Ende. Zum Einen ist es nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte (welches Ende ist das schon), andererseits aber ist es auch nicht hundertprozentig zufriedenstellend und mir hat noch die ein oder andere Information gefehlt.
Ansonsten beweist Linna singt nur wieder auf voller Linie, dass es Bettina Belitz halt einfach drauf hat.


Linna singt ist ein tief berührendes Buch, das repräsentiert, was Bettina Belitz alles drauf hat. Auch wenn mir das Ende nicht ganz zugesagt hat, so ist es doch ein Buch, das ich definitiv weiterempfehlen kann!


Titel: Linna singt
Hardcover: 508 Seiten
Verlag: Script5
Reihe: -
Preis: 18,95€
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Samstag, 13. April 2013

[Rezension] Auracle - Gina Rosati


Anna ist kein normales Mädchen. Denn sie hat die Fähigkeit, astral zu reisen. Das bedeutet, dass sie sich praktisch aus ihrem "Körper" lösen kann - und jeden Ort der Welt besuchen kann, den sie möchte. Eines Tages geht allerdings etwas schrecklich schief und sie beobachtet, wie ein Mädchen stirbt und ein Freund dafür beschuldigt wird. Natürlich könnte sie alles aufklären - wäre nur nicht zumindest das äußerlich tote Mädchen Taylor, das nun in Annas Körper geschlüpft ist...


Sag mal, könnt ihr die Rezensionen über Auracle überhaupt noch sehen oder liest das hier niemand mehr? :D Nachdem der Bloomoon Verlag sich entschieden hatte, als Osterüberraschung allen Bewerben  (und das waren 107 Stück!) ein Exemplar zu geben, herrscht in der Bloggerwelt wohl ein ziemlicher Auracle-Overflow. :P Schon allein, weil es Vorgabe ist, die Rezension zu machen, muss ich natürlich auch meinen Senf dazu geben. (Ich würde es allerdings auch trotzdem tun.)
Die Idee selbst hat mir natürlich schon allein sehr gut gefallen, weil mir jedenfalls noch nie ein Buch, das Astralreisen behandelt, untergekommen ist und ich finde, dass man wirklich einen guten Eindruck im Verlauf des Buches davon bekommt. Die eigentliche Handlung geht auch relativ zügig voran und es bleibt wirklich immer spannend, wenn Anna und ihr bester Freund Rei versuchen, Taylor aus Annas Körper hinauszubekommen und gleichzeitig Seths - der Taylor umgebracht haben soll - Unschuld zu beweisen.
Das Buch wird aus Annas Sicht in der Gegenwart erzählt, was in meinen Augen auch der "typische" Erzählstil ist, der momentan so rumgeht. Er ist also auch nicht mehr wirklich etwas Besonderes, aber er ist gut und einfach zu lesen und hält sich nicht an komplizierten Beschreibungen auf.
Anna ist wohl als Protagonistin und Erzählerin die Person, mit der man am meisten Zeit verbringt. Leider ist sie auch die, mit der ich am meisten Probleme hatte, auch wenn das jetzt nicht so arg viele sind. Ich bin nur leider in das selbe "Fettnäpfchen" getreten, das ich auch bereits bei Zirkel hatte. Diese Emotionslosigkeit. Anna ist nämlich ein wirkliches liebes Mädchen, sie hat hin und wieder echt guten Humor und man bekommt auch einen guten Eindruck von der Beziehung zu ihrem alkoholsüchtigen Vater, ihrem besten Freund Rei und den anderen, allerdings ist sie in Hinsicht auf das, was ihr passiert (dass Taylor ihren Körper übernimmt usw.) TOTAL emotionslos. Ich habe das ganze Buch über auf einen Ausbruch gewartet, oder dass sie sich wenigstens mal darüber richtig aufregt, aber es ist überhaupt nichts passiert. Und das hat mich wirklich heftig gestört, denn es wirkte so, als wäre ihr das alles eigentlich ziemlich egal und sie fände es letzten Endes sogar noch witzig.
Ihr bester Freund Rei hingegen hat mir einen Ticken besser gefallen. Er selbst hat seine "Erfüllung" in Trainung und Meditation gefunden und ist ein ausgeglichener, ruhiger Typ. Die tiefe Bindung, die er zu Anna hat, kann man förmlich spüren und es ist wirklich sehr schön, mitzuerleben, wie er sich um sie sorgt und kümmert. Dabei hat selbst er es nicht leicht, denn er bekommt von seiner Mutter einen unterschwelligen Druck vermittelt, das erreichen zu müssen, was sie will.
Die beiden harmonieren für mich einfach perfekt, denn sie ergänzen sich und die Freundschaft, die Frau Rosati geschaffen hat, ist wirklich herzerwärmend und einfach realistisch.
Taylor als "die Böse" hat mir auf der einen Seite gut gefallen, auf der anderen Seite habe ich sie irgendwie gehasst, für das, was sie Anna antut, und dann auf noch einer anderen Seite hat sie mir schrecklich leid getan. Sie ist also gut gelungen: ein in sich zerissenes, kaputtes Mädchen, das sich mit aller Kraft noch an den Rest des Lebens klammert, das sie sonst immer so verdrängen will. (Und wahrscheinlich ist das die Art und Weise, wie der "perfekte Bösewicht" sein sollte.)
Eine klitzekleine Tatsache, die mich noch gestört hat, ist der Untertitel des Buches à "Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe", denn ich muss ehrlich gesagt zugeben, dass der mich doch ziemlich abgeschreckt hätte, würde ich nicht wissen, in was es in dem Buch geht. Er hört sich beinahe "billig" an und lässt eine Dreiecksbeziehung vermuten, aber darum geht es in dem Buch nun wirklich nicht.


"Auracle" ist sicher kein 0815-Roman. Es ist ein Buch über tiefe Verbundenheit und Freundschaft und man fragt sich automatisch, wie man reagieren würde, wenn man in Annas oder Taylors Situation wäre. Was würde einen bewegen, sich so am Leben festzuklammern? Ich jedenfalls werde das Buch nicht so schnell vergessen und auch wenn Anna stellenweise sehr emotionslos rüberkam, bin ich doch sehr froh, das Buch gelesen zu haben.


Vielen Dank an den bloomoon Verlag und Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar!

Titel: Auracle
Hardcover: 368 Seiten
Verlag: bloomoon
Reihe: -
Preis: 16,99€
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Dienstag, 9. April 2013

[Rezension] Zirkel - Sara B. Elfgren, Mats Strandberg


Es ist kein Zufall, dass eines Nachts die sechs Mädchen Minoo, Anna-Karin, Vanessa, Ida, Rebecka und Linnéa zusammen treffen. Sechs Mädchen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Denn sie sind Die Auserwählten - sie sollen dem Tod eines Mitschülers auf den Grund gehen und das Böse an ihrer eigenen Schule bekämpfen...


Ich bin grundsätzlich skeptisch, wenn zwei Autoren an einem Buch schreiben und es ist das erste Mal, dass mir das nicht negativ auffällt; wie man an Vision und Will & Will sieht, muss das nicht immer gut ausgehen. Bei Zirkel allerdings habe ich bis zum Ende hin keinen wirklichen Unterschied entdecken können. Ich weiß zwar nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll, aber da es mir immerhin nicht negativ aufgefallen ist, kann ich wohl damit leben.
Womit wir gleich beim sehr einfachen, fließenden Schreibstil der Autoren werden: Ohne den hätte man das Buch, das gute 600 Seiten umfasst und beinahe ein "Wälzer" ist, wohl weniger gut überstanden. Diese Tatsache allerdings und die andere, dass die Kapitel eher kurz (~ 10 Seiten) sind, machen es rein vom Stil abgesehen gut lesbar.
Eine weitere Tatsache, die mir vor Beginn des Buches ein wenig "Sorgen" machte, war die, dass es doch tatsächlich um einige Charaktere gibt. Es werden sozusagen gleich sechs Protagonistinnen eingeführt. Minoo, die heimlich in ihren Lehrer verliebt ist. Rebecka, die zwischen ihrer Essstörung und ihrem Freund hin und her pendelt. Ida, die ziemlich zickig und oberflächlich scheint, Linnéa, die ihren besten Freund an einen seltsamen Selbstmord verloren hat. Anna-Karin, die schon immer "die Fette" war, die, die gemobbt wurde. Vanessa, die ihren Freund über alles liebt, ihre Familiensituation aber umso mehr hasst. Ja, die Mädchen sind wirklich verschieden. Was mich sehr gewundert hat, war, dass man nie aus Idas Sicht geschrieben hat. Sie wurde einfach ausgelassen, und hinter den Sinn davon bin ich nicht wirklich gekommen.
Durch die vielen Protagonistinnen müssen auch viele Situationen am Anfang eingeführt werden, und das merkt man vor allem daran, dass es 100 Seiten bis zu dem Zusammentreffen der Mädchen dauert. Spannung ist davor nicht wirklich vorhanden, und auch hinterher ist es ziemlich schwer, Spannung aufzubauen. Rein storytechnisch ist diese zwar da, aber an dieser Stelle kom
me ich zu einem Knackpunkt, der mich das ganze Buch über ziemlich "verfolgt" hat: Emotionslosigkeit. Dem Buch fehlt es vor
ne und hinten daran, Gefühle zu übermitteln.
Ich kann nicht genau sagen, woran das liegt. Ich vermute, an dem Schreibstil, der einfach ZU einfach ist, ZU flach. Denn ich konnte das gesamte Buch über kaum mit den Mädchen mitfiebern, auch wenn die Geschichte wirklich vielversprechend schien. Nein - die Geschichte IST vielversprechend. Man kann nicht behaupten, dass Frau Elfgren und Herr Strandberg keinen guten Plot entwickelt haben. Die Idee ist relativ originell und wirklich gut, auch wenn wir meiner Meinung nach noch ein bisschen zu wenig Infos bekommen haben. Aber das Buch konnte mir die ganze Zeit kaum Emotionen vermitteln. Ich konnte nicht wirklich mit den Charakteren lachen, mit ihnen gespannt sein, mit ihnen weinen. Es fühlt sich alles einfach ein bisschen flach an.
Es ist wirklich schade und beinahe wieder so eine Sache, die das ganze Buch ein bisschen herunterzieht. Denn ansonsten ist in Zirkel wirklich alles vorhanden, was der Auftakt einer Trilogie braucht: eine gute Idee, verschiedene Protagonisten und gute Plotwendungen. 


"Zirkel" ist im Prinzip kein schlechter Trilogieauftakt und beinhaltet eigentlich alles, was ein gutes Buch braucht. Nur fiel es mir ziemlich schwer, mit den Charakteren mitzufühlen; das Buch hat leider einen "sterilen", emotionslosen Touch, der sich durch das ganze Buch zieht. Trotz allem sehe ich keinen Grund, der Fortsetzung "Feuer" keine Chance zu geben.


Titel: Zirkel
Hardcover: 605 Seiten
Verlag: Dressler
Reihe: 1/3
Preis: 19,95€
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