Montag, 30. Juli 2012

[Rezension] Die Dämonenfängerin - Jana Oliver

Die Dämonenfängerin - Aller Anfang ist Hölle - Jana Oliver


„Die Dämonenfängerin“ von Jana Oliver ist eine Buchreihe, dessen erster Band „Aller Anfang ist Hölle“ heißt. Erschienen ist er im September 2011 in Deutschland und fasst 537 Seiten. Die gebundene Version  kostet  16,95€, das Taschenbuch ist noch nicht erschienen.
Das englische Buch läuft zudem unter dem Namen „The Demon Trappers Series – Forsaken“.


Deutsche Ausgabe
Würdest du freiwillig wochenlang auf einem Friedhof kampieren, um deinen Vater vor der Unterwelt zu schützen? Oder dein Leben riskieren, um die Welt von Höllenbrut ersten Grades zu befreien? Riley Blackthorne hat keine andere Wahl, denn sie ist die Dämonenfängerin! Und als ein mächtiger Dämon ihr Leben und ihre Art zu leben bedroht, erkennt sie, dass sie mitten in einen Kampf zwischen Himmel und Hölle geraten ist.

Inhalt

Damit ist zum Inhalt nicht mehr besonders viel beizugeben, Riley, die ihre Ausbildung zur Dämonenfängerin macht, hat keine große Wahl.
Immerhin will sie nicht, dass ihr Vater zu einem willenlosen Sklaven für irgendwelche reichen Leute wird…
Als dann immer mehr Ungereimtheiten geschehen, gerät ihre Welt ins Wanken. War der Tod ihres Vaters wirklich zu verhindern? Und was hat es mit der plötzlichen Zusammenarbeit der Dämonen auf sich?
Als sich Riley, sich von ungelöstem Rätsel zu Rätsel überschwingend auch noch verliebt, ist das Desaster perfekt. Doch was sie bereit ist für ihn aufzugeben, ahnt keiner.

Meine Meinung


Schreibstil

Uff, zum Schreibstil kann ich leider Gottes wenig sagen. Man kennt ihn, so eine Art Allerweltsstil.

Englische Ausgabe
Meiner Meinung nach kein besonderer Stil, einfach nur der Versuch, dem Leser auf der ersten Seite schon den vollen Namen der Charaktere zu vermitteln, ohne, dass dieser ihn braucht.
Ich mag solche Buchanfänge einfach nicht, aber nun gut.
Die Autorin hat zweifellos eine gut ausgewogene Art, zwischen etwas wichtigem und unwichtigem zu unterscheiden.
Sie schreibt so, wie wahrscheinlich viele andere Leute auch, in der Erzähleroptik.
Mit der Zeit gewöhnt man sich wirklich gut an den Stil.
Der Stil lässt sich eigentlich relativ flüssig lesen.

Charaktere
Die Charaktere finde ich wiederrum wirklich gelungen.
Riley ist eine starke Persönlichkeit, die ihre Facetten eigentlich auch beibehält. Die Autorin schreibt nicht über Rileys Möglichkeiten und sorgt dafür, dass diese auch mal an ihre Grenzen geht.
Auch andere Charaktere, wie beispielsweise Denver finde ich gelungen. Ein Charakter, über den man des Öfteren schmunzeln kann. Viel mehr möchte ich dazu jetzt aber nicht sagen…

Fazit

Mein Fazit… schwer zu sagen.
Ich denke mal, dieses Buch kann  man einigermaßen mit der House of Night Reihe vergleichen, auch wenn ich diese nicht besonders mag.
Das Buch ist witzig geschrieben und macht die Idee der Zukunft interessant. Eine Zukunft, in der es nicht einmal mehr richtige Schulen gibt.
Im Nachhinein, wenn man mal darüber nachdenkt, weiß man doch zu schätzen, was man hat…  
Ich finde das Buch ganz niedlich und gut gelungen… Aber da ist wohl der jeweilige Geschmack gefragt.

Ich gebe… mh…
3/5 Punkte

Samstag, 28. Juli 2012

Die Besessene Gewinnspiel



Hey Leute, 
heute gibt es mal etwas anderes als sonst. Und zwar den Buchtrailer zu „Die Besessene“!
Ich finde den angegebenen Inhalt des Buches wirklich interessant und würde mich über eure Meinung über den Trailer freuen. 
Abgesehen davon ist das Ganze ein interessantes Gewinnspiel. Eine Verlosung, um genau zu sein. Unter den Teilnehmern werden 40 Leseexemplare verlost, also wollte ich es unbedingt auch einmal probieren. Normalerweise behalte ich tolle Trailer ja doch eher für mich…
Diesen Trailer allerdings, könnt ihr euch gleich hier im Blog ansehen:




Nach dem Trailer hatte ich eine regelrechte Gänsehaut! Ich hoffe wirklich, dass die Umsetzung des Buches genauso toll ist, wie der Inhalt oder das Video. Allerdings habe ich da keine großen Bedenken…
Wie sieht‘s bei euch aus? 
Ich bin jedenfalls gespannt und freue mich drauf! :)
Liebe Grüße, 
Denise 
PS.: Hier ist die Seite, auf der das Gewinnspiel erklärt wird: *klick*

Freitag, 27. Juli 2012

[Rezension] Virtuosity - Liebe um jeden Preis - Jessica Martinez

Virtuosity - Liebe um jeden Preis - Jessica Martinez


Inhalt


Deutsche Ausgabe
Die siebzehnjährige Carmen ist ein Weltstar. Mit ihrer Geige, die ihre Großeltern, die nur Geld im Kopf haben, ihr für 1,2 Millionen Euro ersteigert haben, tourt sie um die ganze Welt, gewinnt Grammys und jeden anderen Preis. 
Dass sie diesen Druck, ihre Nervosität, nur noch mit Tabletten in den Griff kriegt, weiß niemand. Auch nicht, dass es am Anfang nur eine war, jetzt drei, und dass sie selbst vor dem Geigenunterricht welche braucht. Dass ihr Arzt sagt, dass man von den Pillen eigentlich nicht psychisch abhängig werden kann.
Jetzt aber steht der weltweite Guarneri-Wettbewerb bevor, und der Druck wird größer. Carmen lernt ihren größten Konkurrenten kennen - Jeremy, der einzige, der die Fähigkeit hat, sie bei dem Wettbewerb zu schlagen. Und es kommt noch schlimmer: denn die beiden müssen feststellen, dass sie es nicht schaffen, den anderen nicht zu hassen...

Meine Meinung


Idee / Handlung

US Ausgabe (Taschenbuch)
Ach, so ganz neu ist die Idee wohl kaum. "Das mit den Geigen" allerdings schon. Jedenfalls kenne ich kein Buch, das sich so mit Geigen befasst, und wurde deshalb gleich angesprochen, besonders, da ich dieses Musikinstrument selbst nicht ganz uninteressant finde. (Nein, ich spiele nicht, höre aber gern mal hin und wieder was von einer Freundin in der Hinsicht. :)) Auch das mit dem Konkurrenzkampf (gut, das ist nun schon typischer, mit dem Typen, den man eigentlich hassen sollte, etc.) und der Tablettenabhängigkeit fand ich von Anfang an ansprechend. 
Die Handlung - nun ja, was erwartet ihr? Das Buch hat 250 Seiten, da kann's wohl kaum langweilig werden. Und das wird es auch nicht. Es ist logisch, dass das Buch nicht actiongeladen ist bis sonstwohin, aber es bleibt auf jeden Fall fesselnd - vor allem die Frage, die mich seit der ersten Seite begleitet hat - wie zur Hölle soll das enden?! Und man wird auf jeden Fall nicht enttäuscht... ;) 
Allerdings ist das auch gleichzeitig mein Manko, dass das Buch so kurz ist. Manchmal hat mir ein bisschen der Tiefgang gefehlt, und das ist schade. Frau Martinez hätte ruhig gute 100 Seiten drauf schlagen können. 

Charaktere

Ach, die Charaktere! Besonders unsere Protagonisten Carmen und Jeremy sind mir wirklich von der ersten Sekunde lang ans Herz gewachsen. Ich will gar nicht wissen, wie oft ich dümmlich grinsend vor dem Buch saß und einfach nur den Schlagabtausch zwischen ihnen genossen habe. 
Carmen ist einerseits natürlich sympathisch, andererseits hat man richtig Mitleid mit ihr. Ich meine, was ist das für ein Leben, in dem man nur das Haus verlässt, um ein Konzert zu geben, und ansonsten beinahe ununterbrochen Geige übt?! Genau, keines... Man merkt ihr den Zwiespalt an, besonders, als sie nicht mehr weiß, ob sie die Tabletten überhaupt noch nehmen will, wo sie Angst hat,  zu abhängig zu sein...
Auch die anderen Nebencharaktere hinterlassen einen interessanten Eindruck. Besonders Carmens Mum Diana, die nicht ganz so sauber zu sein scheint, hat gleich neugierig gemacht. Man wollte wissen, was hinter ihr steckt, wieso sie ihre Tochter zu allem drängt...

Schreibstil

Erzählt wird die ganze Zeit in der Vergangenheit aus Carmens Sicht. (Abgesehen vom Prolog, der in einem späteren Teil des Buches noch einmal vorkommt.) Der Schreibstil ist relativ unkompliziert, lässt sich aber meist ziemlich flüssig lesen. Er ist auf jeden Fall angenehm.

Fazit

Es mag sich jetzt vielleicht etwas seltsam anhören, aber auch wenn dieses Buch mich nicht 100%tig umgehauen hat, möchte ich es auf jeden Fall weiterempfehlen, vor allem wegen der tollen Charaktere. Es fesselt wirklich und hat mich bis zur letzten Sekunde sprachlos zurückgelassen. Den Punkt Abzug gibt es nur, da leider leider der Tiefgang fehlt, um es zu DEM Buch zu machen. (Ihr wisst schon, was ich meine. ;))

4/5 Punkten

"Trockenzeug"

Virtuosity - Liebe um jeden Preis
Gebundene Ausgabe, 256 Seiten, Bastei Lübbe
Kaufen?

Virtuosity
Taschenbuch, 304 Seiten, Simon + Schuster
Kaufen?

Mittwoch, 25. Juli 2012

[Neuzugänge] Dreimal Lesevergnügen! :D

So, ich kann euch ein paar Neuzugänge präsentieren. ^_^ Amokspiel hab ich bereits gelesen, Rezi kommt bald (an die, die Herrn Fitzek "kennen" (und mögen), kann ich schon so viel sagen: "typisch Fitzek". ;)) und Virtuosity hab ich bereits angefangen. Ist bisher vielversprechend. :)




Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet. Zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem brutalen Geiseldrama in einem Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel: Bei laufender Sendung ruft er wahllos Menschen an. Melden die sich am Telefon mit einer bestimmten Parole, wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine erschossen. Der Mann droht, so lange weiterzuspielen, bis seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt. Doch die ist seit Monaten tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören …



(Nicht irritiert sein. Auf Amazon wird das "falsche" Cover gezeigt.)
If I'd known right then that this was the kid who would grow up to break my heart beyond repair, maybe I would've stayed upstairs on the phone with Tess. Maybe I would've gone to bed early. Maybe I would've begged my parents to take me with them - even though those doctor dinners are pretty much the boringest things ever. But I didn't know. Couldn't know. So instead I shrugged and said something really genius like "Um, whatever." And proceeded to fall totally, madly, crazy in love.

Gibt's auch im August auf Deutsch:



Die 15-jährige Aubrie glaubt fest daran, dass sie in Jakob die große Liebe gefunden hat. Doch dann sagt er: „Ich liebe dich nicht.“ Dieser Satz bricht Aubrie das Herz - im wahrsten Sinne des Wortes. Urplötzlich steht sie im Himmel und sieht alle von oben: ihre Familie, ihre Freunde und ihre erste Liebe. Was sie sieht, ist viel schlimmer, als sie befürchtet hat: Jakob scheint sie nicht nur betrogen zu haben, er hatte auch eine Menge Geheimnisse vor ihr. Und alle wussten davon. Wie konnte sie so blind sein? Nur mit der Hilfe von Patrick, ihrem himmlischen Lotsen, kann Aubrie loslassen und die echte, ewige Liebe kennenlernen. Ein ironischer Blick aus dem Himmel auf die Schwierigkeiten beim Erwachsenwerden.




Die siebzehnjährige Carmen ist ein Star. Sie tourt mir ihrer Geige durch die Welt und spielt überall vor ausverkauften Konzertsälen. Doch die Konkurrenz ist hart. Beim Guarneri-Wettbewerb treten Jungstars aus den verschiedensten Ländern gegeneinander an - und nur der Sieg zählt. Carmen steht unter Druck, den sie nur noch mit Tabletten in den Griff bekommt. Doch dann lernt sie Jeremy kennen, ihren ärgsten Konkurrenten um den Sieg. Und obwohl Carmen weiß, dass sie sich vor ihm in Acht nehmen sollte, fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Für Carmen ist die Zeit gekommen, sich zu entscheiden: Setzt sie auf Sieg oder auf die Liebe ...

Kennt ihr eines der Bücher? 

Montag, 23. Juli 2012

[Rezension] Kennen wir uns nicht? - Sophie Kinsella

Kennen wir uns nicht? - Sophie Kinsella

Originaltitel: Remember me?

Inhalt


Deutsche Ausgabe
Die fünfundzwanzigjährige Lexi steht bis auf die Knochen durchnässt im strömenden Regen und wartet auf ein Taxi, weil sie von ihrem Freund versetzt wurde. Es kommt schließlich endlich eins in Reichweihte und sprintet sie darauf zu – und fällt prompt eine Treppe runter…
Als Lexi im Krankenhaus aufwacht, ist nichts mehr, wie es scheint: sie ist nämlich 28, auf einmal wunderschöne Zähne und glatte Haare. Nicht nur das: sie ist an den scheinbar perfekten Mann Eric verheiratet. Dafür lebt sie ein unglaublich luxuriöses Leben, hat Unmengen an Geld und ist Boss einer eigenen Firma. Womit wir mit den nächsten Problemen kommen:  ihre ehemaligen besten Freunde hassen sie und ein Typ ist nach ihrem Job her.
Noch nicht genug Probleme? Tja, denn sie kann sich an kein einziges dieser Ereignisse mehr erinnern. Die letzten drei Jahre sind in ihrem Gedächtnis nicht mehr vorhanden.

Meine Meinung


Idee/Handlung

Gut, die Idee ist nicht komplett neu. Vor allem am Anfang hat sie mich ziemlich stark an den Film ‚Für immer Liebe‘ erinnert. (Ja, ich weiß, dass der Film erst letztes Jahr erschienen ist und das Buch schon vor einigen Jahren, aber der Film ist relativ bekannt und evtl. eine Orientierung für die, die ihn kennen.) Und kennt man das nicht zu oft aus Büchern? Protagonist hat Unfall, hat Amnesie, etc… Ich habe von Anfang an gehofft, dass das Buch nicht über einen Kamm zu scheren ist und mich überzeugen kann. Ich kann so viel gleich am Anfang sagen: ich wurde nicht enttäuscht. ;)
Die Handlung ist okay, nicht übermäßig viel Action, aber sie hat mich so gut wie immer ans Buch gefesselt, was mir am wichtigsten ist. Vor allem hat alles seine Zeit gedauert, es war nicht alles sofort klar und man wurde oft im Dunkeln gelassen… Das Ende allerdings war eine komplette Katastrophe, also nicht, dass es schlecht/unlogisch war, sondern einfach viel zu schnell ging. Da hat man leider Seiten eingespart, die man besser hätte schreiben sollen. Total schade! :(

Charaktere

Die Protagonistin Lexi ist ein total lieber Charakter, obwohl wir alterstechnisch anderthalb Jahrzehnte voneinander entfernt sind, habe ich mich gut mit ihr identifizieren können. Sie hat einen unbestechlichen Humor und verliert nie die Hoffnung, auch wenn es hoffnungslos scheint. Klar ist sie am Anfang des Buches ein bisschen naiv, sie sieht nur die schöne Seite ihrer neuen perfekten Welt, aber als dann negative Ereignisse eintreffen, gibt sie nicht auf! Man kann eine wunderbare optimistische, kämpferische Seite in ihr entdecken, die einfach total erfrischend ist.
Englische Ausgabe
Der Ehemann Eric lässt einen von Anfang an gespalten zurück, man geht automatisch davon aus, dass er zu perfekt ist. Man wartet fast ein wenig darauf, ob er nicht auch anders kann, ob irgendetwas hinter der Fassade steckt… Bereits am Anfang des Buches hat er mich öfters genervt und ich saß wirklich da und dachte mir: Wie kann man so unverschämt sein!? Aber da das in diesem Fall offensichtlich beabsichtigt ist, kann man wohl sagen, dass Sophie Kinsella gute Arbeit geleistet hat.
Zuletzt möchte ich noch auf Joe eingehen, der „Traumtyp“ der Geschichte. Er überrascht nämlich Lexi damit, dass sie angeblich eine Affäre hatten und er sie liebt – aber sie kann sich natürlich anfangs nicht vorstellen, dass sie Eric je verlassen wollte…! Joe ist in der Hinsicht einfach… heiß, wenn ich das so sagen darf. :D Aber trotzdem ist er total undurchschaubar, man zweifelt oft an ihm und er ist einfach total vielschichtig gestrickt und vor allem interessant! :)
Da es noch viele andere Charaktere (die nicht unüberschaubar werden, keine Angst) gibt, kann ich natürlich nicht auf alle eingehen. Die Rezension wird ohnehin schon wieder zu lang. *g*

Schreibstil

Sophie Kinsella schreibt aus Lexis Sicht im Präsens. Das ist erfrischend und passt völlig zur Geschichte. Ansonsten ist der Schreibstil super angenehm und flüssig zu lesen (habe es in Englisch gelesen und bin echt schnell vorangekommen) und man braucht keine besonderen Sprachkenntnisse. 

Fazit


Hach! Wie man mir vielleicht schon angemerkt hat, bin ich völlig von dem Buch begeistert. Wie oben genannt, ist es einfach toll ‚gestrickt‘ und gut überlegt gemacht. Das Einzige, was mich immer noch massiv stört, ist das Ende, das viel zu schnell vonstatten geht, fast so, als hätte Frau Kinsella auf einmal keine Lust mehr gehabt. Aber ansonsten: absolute Leseempfehlung! (Wer die Sprachkenntnisse hat, vielleicht auch auf Englisch? :))

4,5/5 Punkten

"Trockenzeug"

Kennen wir uns nicht?
Taschenbuch, 416 Seiten, Goldmann Verlag

Remember me?
Taschenbuch, 443 Seiten, Black Swan Verlag

Freitag, 20. Juli 2012

Liebster Blog Award


Hallöchen Leute, 
zuallererst einmal vielen, vielen Dank an alle, die an uns gedacht haben, als sie den Award weiter zu geben hatten.
Ja wir haben einen Award. Und nicht nur das, wir haben gleich drei auf einen Schlag!
Himmel sind wir geflasht, haben damit niemals gerechnet, das könnt ihr uns glauben. 
Wir haben ihn von Chrissi, Jani und der Kaugummiqueen

Dieser Award soll Blogs, mit weniger als 200 Lesern bekannter machen. Der Award soll auf dem eigenen Blog geteilt werden und man gibt ihn an fünf andere Blogs weiter.
Und nun unsere eigenen Nominierungen.
Nach langem hin und her entschieden wir uns für diese 5 Blogs:






Okay, wenn ich ehrlich sein soll, überließ ich die Auswahl größtenteils Bella… So fies ich auch bin.
Aber ich mag so ziemlich jeden Blog, den ich sehe, und das macht das Treffen einer Wahl etwas problematisch. ._.
Viele liebe Grüße, mit tausend Küssen und Danken,
Bella & Denise

PS.: Wir haben keine Nominierung übersehen, oder? Wenn doch, bitte melden o.o

Donnerstag, 19. Juli 2012

[Rezension] Vision - Im Zeichen der Liebenden - Ana Alonso und Javier Pelegrin

Vision - Im Zeichen der Liebenden - Ana Alonso und Javier Pelegrin


Deutsche Ausgabe
Der Auftakt der Buchreihe „Vision – Das Zeichen der Liebenden“ kostet 17,99€ und wurde von Ana Alonso und Javier Pelegrin geschrieben. Bisher sind 2 Bände der Reihe erschienen. „Illusion – Das Zeichen der Nacht“ heißt der zweite Band. Der dritte wird vorausichtlich im August 2012 unter dem Namen „Emotion – Das Zeichen der Auserwählten“ heißen.
Vision fasst 464 Seiten und ist beim Arena Verlag erschienen. 


Inhalt

Als Alex der faszinierenden Jana folgt, verändert sich sein ganzes Leben. Fragen tun sich auf, die ihn mehr als neugierig machen und ihn dazu bringen, ihr bis nach Hause zu folgen. Schnell wird klar: Jana ist nicht wie andere Mädchen.
Noch in dieser Nacht fällt er eine Entscheidung, die sein komplettes Leben verändern soll: Janas Bruder sticht ihm ein Tattoo. Aber nicht irgendeines, ein Tattoo, das magische Kräfte besitzen soll, auch wenn Alex nicht recht daran glauben mag. 
Doch ob er will oder nicht, muss er sich eingestehen, dass es tatsächlich magische Fähigkeiten hat. Denn immer, wenn er in Janas Nähe kommt spürt er ihre Anwesenheit, ihre Emotionen, aber die Sache hat auch einen Haken…

Meine Meinung


Charaktere

Also, die Charaktere. Ganz genau… ganz kurz gesagt, einseitig, nicht nachzuvollziehen und absolut nicht ihres Alters entsprechend.
Beginnen wir mit Alex. Ein Sechzehnjähriger, der einfach so, mir nichts, dir nichts, entscheidet, dass er einem Mädchen folgen sollte, das er ja so abgöttisch liebt, aber überhaupt nicht kennt. 
Dass er dann noch auf die Idee kommt, sich ein Tattoo von einem Fünfzehnjährigen stechen zu lassen, nur weil dieser meinte, es würde seiner Schwester gefallen, war ich kurz davor meinen Kopf auf die Tischplatte zu knallen…
Jana selbst ist eine starke Persönlichkeit, aus der man hätte viel machen können, doch leider wurde sie ebenfalls sehr einseitig und – was das Schlimmste war – vorausschaubar gehalten.
Ein gelungener Charakter war allerdings Alex' kleine Schwester Laura, die leider die einzige ist, die wirklich altersgerecht und verständlich aufgebaut war.
Ehrlich gesagt kann man sich mit den Charakteren wirklich schwer identifizieren, obwohl Laura noch die gelungenste war. Sie war mir sympathisch, was das ganze Buch bei anderen Charakteren nicht zu erreichen war. 

Schreibstil

Spanische Ausgabe
Dazu kann ich wirklich nicht viel sagen. An sich haben beide Autoren keinen schlechten Schreibstil – obwohl sie zu Info Dumping neigen – die jedoch gar nicht miteinander harmonieren.
Man merkt bei jedem Kapitel, wie der Autor wechselt, Alex mal rein logisch denkt, oder nur von seinen Gefühlen gesteuert sind. Mal schwärmt er nur von Jana und übersieht quasi die Lösung (findet sie aber trotzdem, welch Ironie), während er ein anderes Mal Jana lediglich im Hinterkopf behält, um das wesentliche im Auge zu haben. 
Letzteres macht ihn definitiv glaubhafter, als seine zweifelhafte Liebe zu der Fremden.

Fazit

Wie auch bei der Rezension zu House of Night unschwer zu bemerken war, zählt dieses Buch nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbüchern. 
Die Idee an sich ist ganz interessant und süß, wenn gleich sehr schlecht umgesetzt. Unterirdisch ist meiner Meinung nach ein sehr guter Begriff für das, was euch in diesem Buch erwarten wird.
Die Charaktere sind nicht greifbar und bodenständig, vielmehr kommen sie fast um vor Elan, das Neue zu entdecken, und sich todeslustig in gefährliche Situationen zu lenken.
Ich denke mein Standpunkt diesbezüglich ist klar… Das Buch ist für mich ein absolutes No-Go!
Damit ihr euch aber selbst ein Bild von den unterschiedlichen Meinungen machen könnt, habe ich etwas im Internet gesurft und eine interessante Diskussion im Arena Forum, in welchem das Buch erschien, für euch herausgesucht. Klickt hier, um zu der Diskussion zu gelangen.


1/5 Punkten. Netter Versuch, aufs Übelste umgesetzt.

[Neuzugang] Night School - Du darfst keinem trauen - C. J. Daugherty

Aaaaaaah! *__* (Nur viel länger. Ich könnte immer noch vor Freude schreien. :D) Ich hatte tatsächlich zum ersten Mal in meinem Leben Glück und habe tatsächlich eines der 20 Rezensionsexemplare beim Oetinger Verlag gewonnen. Ich hätte echt nicht mit gerechnet und war heute umso überraschter, als es ankam. (:
Das hier ist das Schätzchen:




Das hier ist der Klappentext vom Oetinger Verlag:

Wenn nichts ist, wie es scheint, wem kannst du dann vertrauen?
Das spurlose Verschwinden ihres Bruders hat Allie aus dem Gleichgewicht gebracht. Sie rebelliert, und ihre Eltern schicken sie auf das Internat Cimmeria, wo nicht einmal Handys erlaubt sind. Schon bald findet sie Zugang zu einer Clique und wird von zwei Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, umworben. Auf Cimmeria häufen sich eigenartige Vorfälle, und als ein Mord geschieht, gerät Allie selbst unter Verdacht. Auf der Suche nach dem wahren Mörder stößt sie zufällig auf eine mysteriöse Verbindung ihrer Mutter zur Schule und gerät selbst in Lebensgefahr. Kann sie überhaupt noch irgendjemandem trauen? Dieser erste Band aus der Reihe Night School ist atemlos, packend und geheimnisvoll, Thriller und Liebesgeschichte, hochspannend und unwiderstehlich.


So, und da die beiden Bücher, die ich aktuell lese, leider beide ziemlich quälend sind, hat Night School erst einmal Vorrang. Ich bin nämlich total neugierig drauf, und das schon, bevor ich von der Chance, ein Rezensionsexemplar zu erhalten, Wind bekommen habe. :)
Wer jetzt neugierig ist, kann es hier auf Amazon vorbestellen.

Habt ihr von dem Buch schon gehört? 

Donnerstag, 12. Juli 2012

[Rezension] Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand - Derek Landy

Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand - Derek Landy


Inhalt


Deutsche Ausgabe
Als plötzlich der Lieblingsonkel der zwölfjährigen Stephanie verstirbt, ist diese umso überraschter, dass sie sein gesamtes Erbe vererbt gekriegt - darunter unglaubliche Mengen an Geld und zwei Häuser. In der darauffolgenden Nacht versucht jemand in ihr Haus einzudringen - weil er etwas braucht und sie verschonen will, wenn sie es ihm gibt. Stephanie ist natürlich nicht auf den Kopf gefallen, aber der Mann schlägt das Fenster ein - und dann taucht Skulduggery auf. Vor Stephanies Augen kämpft er auf brutale Art und Weise mit dem Mann. Stephanie sieht übernatürliche Dinge, die sie sich nie zu erträumen gewagt hätte.
Als Skulduggery wieder gehen will, will sie ihn nicht gehen lassen. Sie überredet ihn, mitkommen zu dürfen. Und entdeckt eine neue Welt voller Magie...

Meine Meinung


Idee / Handlung

Die Idee ist vielleicht nicht hundertprozentig einzigartig, aber dafür umso origineller! Klar, Magie ist ja schon seit Harry Potter total im Kommen, aber hier gehört zu unseren Protagonisten ein Skelett, das zu einem geworden ist, weil es "irgendwie noch nicht sterben sollte". Auch die Idee mit den verschiedenen Arten der Magie hat mir sehr gut gefallen.
Die Handlung hat mir besonders gut gefallen. Erstens musste man keine hundert-was-weiß-ich-wie-viele-Seiten (ihr wisst sicher, was ich meine) Seiten warten, um zu erfahren, was es jetzt nun z.B. mit Skulduggery auf sich hat. Es geht immer zügig voran und wird wirklich nie langweilig, einfach aus dem Grund, weil alles, was passiert, relevant ist. Zwei Daumen hoch an dieser Stelle.

Charaktere

Englische Ausgabe
Mein größtes Manko an der Stelle ist eigentlich, dass Stephanie erst 12 ist. Ich hab mich manchmal einfach ein bisschen zu alt gefühlt. *g* Aber ansonsten ist Stephanie wirklich ein interessanter Charakter, auch wenn sie mir manchmal einen Ticken zu furchtlos war. Sie hat dem Tod zu oft entgegen geblickt, aber mehr nach dem Motto "Ah. Ok. Das war's dann wohl." als dass sie panisch wurde oder so, und das, obwohl sie erst seit einer Woche von dieser Welt wusste... aber na ja, ich schätze, das hängt einfach mit dem Alter der Zielgruppe zusammen.
Skulduggery hat mir wunderbar gefallen! Er ist schön facettenreich, hat gute und weniger gute Seiten. Sein Humor ist klasse, ich will nicht wissen, wie oft ich lachend auf dem Sofa gesessen habe und nicht mehr damit aufhören konnte. Er ist so gestaltet, dass ich mich manchmal fragte, ob er jetzt letztendlich nicht doch der Böse ist. Was er nun letztendlich ist, verrate ich nicht... auf jeden Fall wurde die Geschichte um ihn herum sehr spannend gestaltet.
Die anderen Charaktere bleiben größtenteils ein wenig blass, aber nicht minder spannend. Die Bösewichte waren mir allerdings zu vorausschaubar, aber trotzdem nicht weniger schlecht gestaltet.


Schreibstil

Der Schreibstil ist einfach zu lesen und setzt keine großen Sprachkenntnisse voraus. (Was wahrscheinlich wieder an der Zielgruppe liegt, ist aber verständlich.) Manche Gespräche kommen daher ziemlich kindisch rüber.
Was mir allerdings besonders gut gefallen hat, war wie gesagt, der Humor. Der war nämlich mal mehr, mal weniger trocken vorhanden, auch in Situationen, in denen Humor manchmal weniger angebracht ist. *g*
Ein paar Kampfszenen sind allerdings sehr detailliert geschrieben, sodass die Altersbegrenzung schon fast wieder zu niedrig ist. Deshalb war ich die ganze Zeit hin- und hergerissen, ob es jetzt meine Altersgruppe ist oder nicht.

Zitat

"Es geht nicht mehr allein um das Ritual. Was hast du davon, wenn du die Ältesten umbringst?"
"Soll das ein Witz sein?"
"Walküre..."
"Ich weiß es nicht."
"Doch, du weißt es. Denk nach! Wozu führt der Tod der Ältesten?"
"Panik? Angst?  Zu drei freien Parkplätzen vor dem Sanktuarium?"
(S. 308)

Fazit

Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass das Buch trotz allem sehr unterhaltend ist. Klar, es ist grundsätzlich für jüngere Leser gedacht, aber trotzdem eine nette Lektüre für nebenher. Der Humor ist unschlagbar und lässt einen ständig schmunzeln.
Da es noch einige Folgebände gibt und Stephanie praktisch "mitwächst", werde ich natürlich weiterlesen. Denn die Reihe hat Potenzial. :)

4/5 Punkte



Sonntag, 8. Juli 2012

[Rezension] Die Tribute von Panem 2: Gefährliche Liebe - Suzanne Collins

Die Tribute von Panem Teil zwei - Gefährliche Liebe
Originaltitel: Catching Fire

 'Gefährliche Liebe' (431 Seiten) ist bei Amazon gebunden für 17,95€ zu haben,
'Catching Fire' als gebundene Ausgabe für 12,95€
und als Taschenbuch für 7,99€.

 

Inhalt

 

Deutsches Cover © Oetinger
Im zweiten Band der Reihe geschieht etwas, was sich niemand hätte träumen lassen:
Katniss und Peeta müssen zurück in die Arena, denn das Jubel Jubiläum hat begonnen.
Für sie bricht eine Welt zusammen. Alles, was ihr wichtig ist, soll sie noch einmal zurücklassen? Und diesmal geht der Kampf gegen vorherige Gewinner. Zurück im Kapitol von Panem angekommen, muss sie alles noch einmal durchstehen. Nur knapp entrinnen sie dem Tode, erst jetzt beginnen die Spiele in vollen Zügen. Doch als wäre das noch nicht genug, beginnt die Rebellion in vollen Zügen, was sie selbst nicht vermutet hätte. Katniss, das Gesicht dieser, hat noch viel zu tun. 



 

 Meine Meinung

Charaktere:

 

Englisches Cover

Katniss und Peeta sind wie im ersten Band gut durchdacht: Sie haben ihre Stärken und Schwächen, realistische Charakterzüge und nachvollziehbare Schlussfolgerungen und Ideen. Nur als Beispiel, Katniss' Verstand. Er ist von der Kindheit in Distrikt 12 sowie der Jagd äußerst scharf, sie hat gute Reflexe und eine fast unschlagbare Zielgenauigkeit. Alle Talente kann man einigermaßen logisch erklären. Auch die mehr oder weniger wichtigen anderen Tribute sind einfallsreich. Jeder von ihnen ist ein Individuum und schafft es, greifbar zu erscheinen. Man kann mit ihnen mitfiebern, sich in die Personen hineinversetzen. Alles in allem schafft Suzanne Collins es, realitätsnahe Charaktere zu beschreiben.
5/5 Punkten!

 

 

 


Schreibstil:


Suzanne Collins schafft es, die Stimmung der Situation herüberzubringen. Sie kann sowohl spannend als auch unglaublich bewegend schreiben und findet einfach immer die passenden, die Situation beschreibenden Wörter. Die beiden Bücher (Panem I & II) die ich bis jetzt von ihr gelesen habe zählen zu einigen wenigen Büchern, die ich wirklich gerne lese und auch durchaus öfter lesen würde.

5/5 Punkten!


Cover:

Auf dem Cover sieht man die (von sich aus) linke Gesichtshälfte einer Frau, deren grünes Auge sich über schwarzer Schrift befindet und herausgehoben ist. Am Rand des Buches sieht man einige rote Blätter mit leicht gelb angefärbten Spitzen, auf denen sich Wassertropfen gesammelt haben. Die Schrift besteht ausschließlich aus Großbuchstaben, bei Panem ist das 'n' besonders hervorgehoben. Darunter steht, in einer kleineren Schriftgröße, 'Gefährliche Liebe'. Auf dem Englischen Cover sehen wir einen Spottölpel, der vor einer Sonne fliegt, die in zwölf Teile eingeteilt ist. Es verrät ein wenig mehr über den Inhalt des Buches als das Deutsche.

Fazit

 Die Tribute von Panem - Teil zwei ist ein absolut empfehlenswertes Buch. Es ist für jede Altersklasse geeignet, nicht nur für Teenager (obwohl es eigentlich ein Jugendbuch ist). Der erste Teil war ein großer Kinoerfolg, der zweite, der nächstes Jahr knapp eine Woche nach US-Start herauskommt, wird ebenfalls empfehlenswert. Die Trilogie zu lesen ist auf jeden Fall keine Zeitverschwendung. Man kann sie wunderbar flüssig lesen, ist gespannt, wie es weitergeht und fiebert richtig mit. Alles in allem wirklich wunderbar!

5/5 Punkten!


Liebe Grüße,
Kat


Montag, 2. Juli 2012

[Rezension] Starters - Lissa Price

Starters - Lissa Price

Inhalt


Deutsche Ausgabe
Die sechzehnjährige Callie Woodland lebt auf der Straße mit ihrem Bruder Tyler und einem Freund namens Michael. Denn ihre Eltern leben nicht mehr, ihr Haus existiert nicht mehr - durch eine unglaubliche Katastrophe gibt es die "mittlere Generation" nicht mehr, es gibt nur noch die Starters und die Enders - Leute, die locker mal 200 Jahre alt werden und in unglaublichem Reichtum leben, während die Starters Tag für Tag ums nackte Überleben kämpfen.
Das ist auch der Grund, warum Callie zur Body Bank geht. Die Body Bank ermöglicht nämlich Enders den Körper eines jungen Starters zu mieten - und letzterer kriegt eine nicht gerade geringe Geldsumme dafür. Callie unterschreibt also den Vertrag und muss nun dreimal gemietet werden. Aber beim dritten Mal wacht sie früher auf als geplant - und steckt auf einmal in einem Leben voller Reichtum und Luxus... aber dann entdeckt sie, dass etwas Grausames geplant wurde: Der Besitzer ihres Körpers wollte durch sie einen Mord begehen...

Meine Meinung


Handlung / Idee

Die Idee finde ich total genial! :) Okay, dass die Leute mal älter werden, kommt jetzt schon öfters vor in Büchern. Aber die Tatsache, dass es nur noch Starters und Enders gibt, dass man in den Körper eines anderen schlüpfen kann für Geld - eigentlich total gruselig, oder? Stellt euch mal vor, wenn unsere Wissenschaft irgendwann mal so weit wäre, so etwas zu ermöglichen... krass. Ich finde auf jeden Fall, dass die Idee schon noch sein könnte, also, sie ist mir nicht zu abgedreht, zu sehr Fantasy oder so. Einfach eine "nette" Dystopie. (Für die hab ich in letzter Zeit eh ein Faible...)
Die Handlung ist okay. Nicht zu überladen, aber auch nicht ständig Action. Aber das ist okay, finde ich, weil es trotzdem spannend bleibt, ohne dass ständig etwas passieren muss. :) Hat mir auf jeden Fall gut gefallen, besonders, dass es am Anfang direkt losgeht.

Charaktere

Jaja, auch hier bahnt sich mal wieder eine Liebesgeschichte an, eine schöne, nachvollziehbare, auf die ich aber nicht genauer eingehen kann, ohne zu viel zu verraten. Auf jeden Fall ist es auch gut, dass sie nicht direkt im Vordergrund steht und die eigentliche Geschichte nicht in Vergessenheit gerät. 
In dem Buch lernt man wirklich ziemlich viele Charaktere kennen, aber es gibt eigentlich kaum welche, die das ganze Buch über regelmäßig auftreten bzw. von denen man relativ viel kennen lernt. Das ist ein kleines bisschen schade, da ein paar Figuren ein bisschen oberflächlich bleiben und schlechter nachzuvollziehen sind.
Deshalb will ich bei den Charakteren nur speziell auf Callie eingehen, unsere Protagonistin. Callie ist ein wirklich wunderbares Mädchen, muss ich sagen. Man kann gut nachvollziehen, dass sie ihren Bruder beschützen will, dass sie ihm ein sicheres Dach über dem Kopf liefern will, weil sie ihn liebt, weil er das Letzte ist, das sie noch wirklich hat. Verwandte existieren keine mehr. Sie weiß, bis wohin sie gehen kann/würde, aber auch, wo ihre Grenzen sind, und das macht sie wirklich interessant. Sie macht keine unüberlegten Handlungen und ist Gott sei Dank nicht so naiv, wie manch andere Charaktere, (in anderen Büchern) indem sie sich ständig kopfüber in irgendwelche gefährliche Sachen hineinstürzt.
Sie ist also wirklich gelungen und ich habe es sehr genossen, von ihr zu lesen, auch wenn mir hin und wieder eine kleine "Macke" gefehlt hat und es daher etwa bis zur Hälfte des Buches gedauert hat, bis ich einen einigermaßen festen Bezug zu ihr aufbauen konnte.

Schreibstil

Das Buch ist in der ersten Person und Vergangenheit geschrieben, durchgehend aus Callies Sicht. Lissa Price' Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen, ohne dass man gezwungen ist, noch mal zu stocken oder etwas nachzulesen. Die Dinge, die man liest, bleiben auch im Gedächtnis. 
Der Schreibstil ist bildhaft, ohne übertrieben zu sein. Das Geschriebene kann man sich gut vorstellen und man fiebert mit.

Fazit

Ein sehr schönes Buch, das nur ein paar Mankos hat, was die Charaktere anbetrifft. So sind sie zum Beispiel nicht alle gut genug ausgeleuchtet und unsere Protagonistin Callie ist ein bisschen zu glatt, aber trotzdem liebenswürdig und man bekommt letztendlich doch noch den Kontakt zu ihr.
Das Ende des Buches ist richtig fies (positiv gemeint, aber halt ein mieser Cliffhanger :o), ich muss unbedingt den zweiten Teil haben, der Enders lauten wird und die Reihe abschließt. Ich habe das Buch auf jeden Fall sehr genossen und bereue nicht, es gelesen zu haben!

4/5 Punkten
Mit einer großen Tendenz nach oben. 

"Trockenzeug"

Starters
Hardcover, 400 Seiten, ivi Verlag