Samstag, 30. Juni 2012

[Rezension] A place in time – Falsches Blut – Patricia Rabs

A place in time - Falsches Blut - Patricia Rabs


A place in time – Falsches Blut” von Patricia Rabs erschien im März 2011 beim AAVAA Verlag. Aufgrund dessen, dass der Verlag so klein ist, ist es nur als Taschenbuch für 11,95€ erhältlich und fasst 381 Seiten.

Inhalt

Zum Inhalt ist nicht viel zu sagen.
Es geht um die 16-jährige Ella die durch Zufall ein so genanntes Zeitloch findet, das sich blau schimmernd über einer Wiese des beschaulichen Bristols, England auftat. 
Neugierig tritt sie darauf zu und landet im zukünftigen Zentralengland 3277. 
Die UV Strahlen und die Vegetation schadeten der Welt mittlerweile so sehr, dass sich das tägliche Leben fast nur noch nachts abspielt und tagsüber geschlafen wird.
Während sie fest davon überzeugt ist zu träumen und sich weg von der Schlucht retten will, auf der sie landete, trifft sie auf den jungen Jesda, der in dieser Zeit zuhause ist.
Zusammen fliehen sie und das Chaos beginnt. Während der Konzern, die Führungsetage Zentralenglands versucht von ihr den tatsächlichen Standort des Zeitlochs herauszufinden, beginnen die Pläne für ihre Befreiung aus Jesdas Seite. 
Zusammen mit ihm flieht sie fast durch das ganze Land um den Vergangenheit zu ändern und den Konzern zu stürzen. Doch ob das gelingt?

Meine Meinung



Charaktere

Die Charaktere dieses Buches sind wirklich gut ausgefeilt. Man versteht sie und kann sie nicht vorhersehen. Vor allem Jesda ist eine komplizierte, aber interessante Charaktere, von der man nie weiß, was sie gerade denkt, während Ella, die Protagonistin des Buches, ein vollkommen normales Mädchen ist.
Mit ihr kann man sich identifizieren und versteht auch ihre Verwirrung in dieser neuen, komischen Welt. Ihren Wunsch zurück nach Hause zu kommen, zu teilen, ist nicht besonders schwer, wenn man erst einmal in der Welt versunken ist.

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin scheint auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig, ist aber schlussendlich fesselnd und etwas neues. 
Die dialogartigen Gespräche des Buches sind der Autorin hervorragend gelungen und sind mal ein interessanter Kontrast zu den normalen Gesprächen, die man aus Büchern gewohnt ist.
Überhaupt ist das Buch etwas anderes, spannend und fesselnd zugleich.
Das Thema der Zeitreise ist geschickt und einfach erklärt, man kann es nachvollziehen und versteht sogar, wovon dir Autorin sprach. Insgesamt ein wirklich schwer umzusetzendes Thema.

Cover
Auf dem schwarzen Hintergrund des Covers sieht man blaue Uhren, die den Zusammenhang mit der Zeit noch einmal verdeutlichen. Das Cover ist eher düster gehalten, während die Schrift durchweg weiß ist. 
Zentral oben steht der Name der Autorin „Patricia Rabs“ während ein Stück darunter der Name er Buchreihe „A place in time“ verzeichnet steht. Darunter ist lediglich das „Teil 1“, was es als weiterführende Reihe kennzeichnen soll.
Ein weiteres Stück darunter, zwischen den beiden Uhren, ist rechts Seitlich der Titel des Buches „Falsches Blut“. Unten rechts befindet sich dann nur noch der Name des Verlages „AAVAA“ und die Kennzeichnung des Romans.

Fazit


Obwohl ich weder vom Verlag, noch von dem Buch selbst je etwas gehört, geschweige denn gesehen habe, sondern wirklich nur durch Zufall darauf gestoßen bin, finde ich es wirklich gelungen. 
Zugegeben, es war wirklich, wirklich großer Zufall, aber ich bin glücklich darüber. Die Autorin schreibt wohl gewöhnungsbedürftig, aber wirklich gut. 
Sie erklärt die Zeitreise wirklich gut und einfach zu verstehen, die Inhalte des Buches bleiben einem im Kopf und man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht.

Meiner Meinung nach wirklich weiterzuempfehlen!

4/5 Punkten!

PS.: Ein Zweiter Band ist gerade in Arbeit :D *freu*

Donnerstag, 28. Juni 2012

[Rezension] Timeless - Alexandra Monir

Timeless - Alexandra Monir

Inhalt


Als die Mutter der sechzehnjährigen Michele Windsor bei einem Autounfall ums Leben kommt, ist Michele gezwungen, zu ihren Großeltern zu ziehen, die sie ihr ganzes Leben lang nicht gesehen hat, da diese sich von ihrer Mutter entzweit haben. So verlässt sie ihr altes Leben und zieht nach New York in ein luxuriöses Haus, das ihr so gar nicht passt. Auch zwischen ihr und ihren Großeltern kriselt es gewaltig.
Wenig später entdeckt sie auf dem Dachboden ein altes Tagebuch von einer ihrer Urgroßtante Clara - doch als sie es aufschlägt, geschieht das unglaubliche: sie wird in das Tagebuch hineingezogen und landet im New York 1910. Dort trifft sie auf den Jungen Philip, der sie schon seit mehreren Jahren in ihren Träumen besucht...


Meine Meinung


Handlung / Idee

Hach. Die Idee ist eigentlich nicht schlecht. Zeitreisen, indem man in bestimmte Gegenstände reingezogen wird, wie auch immer. Das ist nämlich das grundlegende Problem an dem Buch: man weiß nicht, warum. Es wird nichts erklärt, das einzige, was es gibt, ist eine vage Theorie. Wer hier nach dem Warum fragt, wird bitter enttäuscht.
Die Handlung ist ziemlich... suspekt. Es geht kaum voran - wenn man wenigstens wüsste, wohin das Buch gehen sollte. Es passt an allen Ecken und Kanten nicht, ich habe kaum etwas wirklich Schlüssiges gefunden und das ist richtig schade. Denn wie man auch bei der Idee sieht, hätte Alexandra Monir einfach mehr draus machen können...

Charaktere

Eine weitere Katastrophe beim Buch - tut mir leid... ich habe bis kurz vor Ende des Buches keinen Draht zu Michele kriegen können und das ist doch schon hart, weil schließlich das ganze Buch aus ihrer Perspektive erzählt wird. Sie ist total... naiv. Naiv und gleichzeitig irgendwie... gefühlskalt? Ihre Mutter ist gestorben, und bald interessiert es sie nicht mal mehr. Außerdem ist sie im Laufe des Buches gezwungen, bestimmte Dinge zu tun (auch wenn diese nicht wirklich begründet waren...) und ein, zwei Stunden danach interessierte es sie noch einen feuchten Kehricht...
Englische Ausgabe
Dann auch noch Philip. Von ihm hat man nicht sonderlich viel mitbekommen, außer dass er genauso unsterblich in Michele verliebt war, wie diese in ihn.. ähm, ja! Also, ich habe wirklich nicht viel Ahnung von Beziehungen. Aber ich finde es schon seeehr seltsam, wenn er Michele beim zweiten Treffen küsst und ihr beim dritten oder vierten ihre Liebe gesteht und für sie eine Verlobung löst... und nein, diese Treffen haben nicht aus stundenlangen, romantischen Treffen bestanden, sondern fielen meistens nur sehr kurzweilig aus.
Bei Michele hatte ich natürlich dasselbe Drama. Gut, sie träumt ihr halbes Leben lang von Philip. Aber kann man da so eine innige Beziehung aufbauen, dass sie gleich beim ersten Mal sagen kann, dass sie verliebt in ihn ist?! Also wie gesagt, das finde ich seeehr unschlüssig.
Die einzigen Personen, die ich nachvollziehen konnte, waren wirklich Micheles Großeltern. Ihre Wandlung und Erklärungen waren wenigstens einigermaßen nachvollziehbar und das hab ich wirklich sehr wertgeschätzt. *seufz*
Die restlichen Charaktere sind leider auch ziemlich schlecht. Sie bleiben total blass, jammern immer und manchmal sind sie sehr... äh... als würden sie permanent auf der Leitung stehen. Außerdem sind sämtliche Charaktere sofort beste Freunde mit Michele und das ist richtig extrem. Sie hat nicht mal irgendwelche Feinde oder so, kaum trifft sie auf jemanden, wird umarmt, alles anvertraut (ja, auch sämtliche Lebensgeschichten...) und so getan, als kenne man diesen Jemand schon ein Leben lang. 
Also Entschuldigung, Frau Monir, aber hier passt es vorne und hinten nicht...


Schreibstil

Alexandra Monirs Schreibstil ist richtig gut. Sie schafft es, Bilder vor Augen hervorzurufen, und das finde ich wunderbar gelungen. Das Einzige, was sie - wie bereits gesagt - nicht schaffte, war, dass ich eine Beziehung zu Michele aufbauen konnte. Aber ansonsten mag ich den Schreibstil sehr gerne und will dort nichts kritisieren.

Fazit

Uff. Nein, das Buch hat mir definitiv nicht gefallen und war eine sehr große Enttäuschung, besonders nachdem ich so gespannt drauf war. :( Die Idee ist zwar nett, aber wird kein bisschen erklärt. Nichts im Buch ist annähernd schlüssig oder richtig erklärt, es gibt keine Beweggründe. Beinahe alle Handlungen der Charaktere sind unklar und man weiß nicht, wieso sie das jetzt tun...
Die Beziehungen zwischen den Charakteren sind auch alle sehr seltsam und man weiß nicht, warum sie die jetzt überhaupt führen. ôo Auf einmal ist da eine Liebe oder große Freundschaft oder oder oder... 
Der Schreibstil ist allerdings gut. Trotzdem kann ich das Buch nicht weiterempfehlen, tut mir leid. Wer es lesen möchte, sollte es sich lieber erst ausleihen.

2/5 Punkte

"Trockenzeug"

Timeless
Hardcover, 352 Seiten, Heyne Verlag

Dienstag, 26. Juni 2012

[Rezension] Göttlich Verdammt - Josephine Angelini

Göttlich verdammt - Josephine Angelini

Originaltitel: Starcrossed - Awakening

Göttlich verdammt“ ist der erste Band der Göttlich-Trilogie von Josephine Angelini, der im Englischen als „Starcrossed – Awakening“ erschienen ist.
Gebunden kostet das Buch 19,95€, als Taschenbuch ist es noch nicht erschienen. Die englische Version kostet gebunden 12,95€ und als Taschenbuch 7,99€.
Das Buch ist etwa 494 Seiten lang, auch hier ist die englische Version mit 513 Seiten länger als die Deutsche.

Inhalt

Deutsche Ausgabe
Die 16-jährige Helen Hamilton lebt ein vollkommen normales Leben zusammen mit ihrem Vater in Nantucket. Zumindest bis die geheimnisvolle, schweigsame Familie Delos auftaucht und ihre Welt völlig auf den Kopf stellt.
Immer wenn Helen in die Nähe eben dieser Familie kommt, spürt sie, wie die Wut in ihr zu überkochen droht und will am liebsten auf sie losgehen.
Hin und wieder kommt es zu Konflikten, die sie allerdings zu vermeiden versuchen. Nach einem schicksalhaftem Zusammentreffen schafft Helen es, die sogenannten Furien zu überlisten und kann ruhig mit der Delos Familie reden.
Ein schreckliches Geheimnis offenbart sich ihr: Sie ist ein Scion. Das Kind eines Halbgottes.
Alles, an was sie bisher geglaubt hat, zerschellt in einem unglaublichen Scherbenhaufen unter ihren Füßen. Dass sie Nacht für Nacht in die Hölle herab steigt, ohne es kontrollieren zu können, macht ihr neues Leben auch nicht unbedingt leichter…

Meine Meinung



Charaktere
Überzeugende Charaktere geben dem Buch erst den richtigen Pepp.
Ich muss sagen, dass alle Charaktere den nötigen Hintergrund besitzen und vielschichtig aufgebaut sind. Man kann sie nachvollziehen, allerdings nicht voraussehen. Es ist schwer zu sagen, was beispielsweise Cassandra als nächstes tun wird. Auch Lucas und die anderen vorauszusehen ist nahezu unmöglich.
Helen ist eine einprägsame, starrköpfige Charaktere, die es durchaus durch ihre Vielschichtigkeit verdient die Protagonistin sein zu dürfen.
Die Charaktere sind glaubwürdig und durchweg gut gestaltet. Dass die Scions so „perfekt“ zu sein scheinen, macht die Tatsache, dass sie viele Ecken und Kanten besitzen sowie Halbgötter sind nahezu unzulänglich.

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin ist großartig. Er lässt viel Spielraum für die verschiedenen Emotionen und ist leicht verständlich.  Verwirrende Dinge werden nicht zu oft, aber auch nicht zu selten wiederholt.
Dank dem einprägsamen Schreibstil lernt man selbst auf langem Zeitraum etwas über die griechische Mythologie.
Er verrät nicht zu viel über die jeweiligen Gedanken der Protagonistin Helen und sorgt so dafür, dass die Handlung nicht vorrausschaubar wird. Ein sehr geschickter Feldzug war, das Buch in der Perspektive eines Erzählers zu schreiben, um nicht die Handlung vollkommen offen zu legen. Das Buch lässt sich locker runter lesen und macht Lust auf mehr.

Cover
UK Ausgabe
Auf dem Cover ist ein blondes Mädchen, vermutlich Helen, mit goldenen Augen zu sehen. Sie schaut den Leser direkt an, beobachtet ihn mit einem solch stechenden Blick, dass man kaum den Blick von ihr wenden kann.
Ihr Haar verläuft in dem blauen Hintergrund, der etwas schmutig darüber gelegt wurde.
Der Schriftzug „Göttlich“ ist in dicker, goldener Schrift zu sehen, darunter befindet sich in schwarzer, schwungvollen Schrift das „Verdammt“ des Titels. Beides wurde in einem hellen gelb-gold hinterlegt.
Mittig oben befindet sich in weiß der Name der Autorin „Josephine Angelini“.
Ein goldener Rahmen zieht sich über das Cover und gibt rechts seitlich Platz für den Namen des Verlages „Dressler“.
In glänzender Prägung wurde der Name der Buchreihe „Göttlich“, was gleichzeitig auch die Hälfte des Titels ist, hervorgehoben.

Fazit

Ich liebe dieses Buch einfach!
Ich kann es nicht erklären. Der Schreibstil der Autorin fügt sich perfekt in die Geschichte ein, die Wortwahl ist schön gewählt und die Handlung fesselt.
Als ich dieses Buch gelesen habe, konnte ich es einfach nicht mehr beiseitelegen, und das soll schon mal was heißen.
Egal für welche Altersgruppe, dieses Buch kann ich einfach nur empfehlen.
Selbst die Angst, dass es ähnlich Percy Jackson werden könnte, wurde mir schon während der ersten Seiten genommen. Die Geschichte ich wunderbar umgesetzt und selbst die Idee dazu ist super.
Wirklich. Obwohl es lange her ist, dass ich es las, merkt man glaube ich doch, wie hin und weg ich von der Geschichte dieses Buches bin.
Es fällt mir schwer hier ein einigermaßen konstruktives Fazit abzugeben…
Ich liebe dieses Buch, neben den Tributen von Panem und den Chroniken der Unterwelt ist es eines meiner Lieblingsreihen und ich kann wirklich nur eins sagen:
Steht ihr im Laden und dieses Buch springt euch ins Auge, ruft vielleicht: „Kauf mich!“, oder tut es nicht, wagt auf jeden Fall (!!) einen Blick darauf!
Ihr werdet es nicht bereuen.

5/5 Punkten

PS.: Ja, endlich haben wir die bisher erschienen Bände der Göttlich Trilogie auf unserer Seite :) Sorry, dass ihr so lange warten musstet, um die Rezi für den ersten Band sehen zu können.

Sonntag, 24. Juni 2012

[Rezension] Awake at Dawn - C.C. Hunter

Awake at Dawn - C.C. Hunter

Achtung: Zum einen ist das Buch der zweite Teil der Shadow Falls Reihe. Der erste Teil nennt sich Geboren um Mitternacht bzw. Born at Midnight. Diese Rezension hier kann Spoiler für den enthalten, der den ersten Teil noch nicht gelesen hat. 

Inhalt


Amerikanische Ausgabe
Kylies Leben wird nicht gerade einfacher. Sie ist erst seit wenigen Wochen im Shadow Falls Camp und es wird mit jedem Tag komplizierter. Zum einen ist da natürlich noch immer die Frage, wer sie ist - ein Werwolf? Ein Vampir? Doch eine Fee, eine Hexe oder ein Gestaltenwechsler? (Tut mir leid, ich weiß nicht, wie sie die 'shapeshifter' im Deutschen übersetzt haben.) Mit all dem muss sie sich auseinandersetzen, als plötzlich ihre Begabungen nach und nach in Erscheinung treten.
Und nicht nur das ist los - es droht nämlich immer noch die unterschwellige Bedrohung von den Vampiren und Kylie lebt nicht gerade ohne Angst. Dann sind da auch noch Derek und Lucas - welcher ja mit Fredericka abgehauen ist und dann plötzlich wieder auftaucht...



Meine Meinung


Handlung / Idee

Der ein oder andere hat es vielleicht schon mitgekriegt, auf jeden Fall bin ich ein großer Fan der Shadow Falls Serie. (Und das wird sich so schnell nicht ändern, denke ich.) Die Idee gefällt mir einfach unglaublich gut, auch, dass man mal versucht, diese verschiedenen Arten von übernatürlichen Wesen auf einen Haufen zu haben. 
Die Handlung ist... nun ja, sie ist schwer zu beschreiben. Ich habe auf vielen Bücherblogs zu "Geboren um Mitternacht" gelesen, dass sie fanden, dass es zu wenig Handlung gibt. Ich muss sagen: ja, das ist mir bewusst. Aber ich bin u.A. durch den Schreibstil so in der Geschichte gefangen, dass mich das überhaupt nicht stört. Wenn ich eines der Bücher in der Hand halte, will ich nichts anderes als lesen, deshalb werde ich da nichts abziehen.
Wen es allerdings massiv gestört hat, dem muss ich jetzt sagen, dass es auch in Awake at Dawn nicht soo rasant zugeht. Es passiert aber doch einiges. :)

Charaktere


Die Charaktere sind eigentlich fast der Hauptgrund, warum ich die Shadow Falls Bücher so sehr liebe. Denn das Buch lebt einfach von den Charakteren, seien es die "bösen" oder die "guten", jeder ist hier bis ins kleinste Detail ausgearbeitet.
Kylie ist als Protagonistin zum Beispiel sehr gut gelungen. Sie ist nicht perfekt, sie jammert öfters, hat dafür aber einen einfach unschlagbaren Humor, der mich öfters zum Lachen bzw. Schmunzeln gebracht hat. Diese Hin- und Hergerissenheit, die sie zwischen Derek und Lucas spürt, ist einfach nachvollziehbar. Klar, eine Dreiecksgeschichte ist nichts Neues mehr, aber hier kauft man sie ab, hier nimmt sie etwas Realistisches an. 
Damit kommen wir auch gleich zu Derek und Lucas. Zugegeben, manchmal hätte ich beiden am liebsten mal eine verpasst. :D Aber nicht im den Sinne, dass ihre Handlungen nicht nachvollziehbar sind oder so, sondern dass diese einfach zu ihren Charakteren passen. In Awake at Dawn sieht man nämlich eine Seite von Derek, die ein wenig... hm, egoistischer ist. 
Auch alle anderen Charaktere sind zauberhaft: Della, Miranda, Burnett, Holiday, Perry und alle anderern, die ich jetzt einfach nicht aufzählen kann, weil es sonst zu viele werden. Jeder Charakter in den Büchern ist einfach ein Unikat und absolut liebenswert! 


Schreibstil

C.C. Hunter schreibt in der dritten Person aus Kylies Sicht. So wird die Geschichte zwar nur "einseitig" beleuchtet, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch: selbst von den Liebesgeschichten der anderen kriegt man so genug mit *g*, das könnt ihr mir glauben.
Ich finde den Schreibstil absolut perfekt. Ich bin manchmal an dem Buch gehangen wie sonst was und als ich dann durch war, war ich ein wenig traurig, dass mich nicht mehr die Geschichte von Kylie erwartete, wenn ich meinen aktuellen Lesestoff aufschlug. 
C.C. Hunters Schreibstil ist auf jeden Fall fesselnd und sie schafft es immer, dass man nicht aufhören will, dass man noch ein Kapitel lesen will, und noch eins und noch eins und noch eins... :)

Fazit


Dänische Ausgabe
Awake at Dawn ist mehr als nur ein würdiger Nachfolger! Die Geschichte fesselt genauso und auch die Charaktere sind absolut zauberhaft.
Es gibt einige spannende Wendungen, die das Ganze überraschend gestalten. Auch die Liebesgeschichte zwischen Kylie, Derek und Lucas bleibt interessant. Für wen wird sie sich jetzt letztendlich entscheiden? Und vor allem: was ist Kylie? 
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. :) 

5/5 Punkten!







"Trockenzeug"

Awake at Dawn 
Taschenbuch, 390 Seiten, Macmillan US

Samstag, 23. Juni 2012

[Rezension] Finding Sky - Die Macht der Seelen - Joss Stirling

Finding Sky - Die Macht der Seelen - Joss Stirling

Finding Sky - Die Macht der Seelen ist der Auftakt einer Trilogie von Joss Stirling. Das Buch erschien im März dieses Jahres in Deutschland und kostet gebunden 16,95€.
Im Englischen kostet es als Taschenbuch 8,10€.

Inhalt


Im Buch geht es um die junge Sky Bright, die zusammen mit ihren Adoptiveltern aus England in ein beschauliches Städtchen in Colorado zieht. Schnell wird klar, dass Sky ihrer Vergangenheit nicht vollends entkommen kann, denn immer wieder verfolgen sie ihre Erinnerung bis in ihre Träume.
Dass sie sich in den geheimnisvollen Draufgänger Zed Benedict verliebt, ist auch nicht besonders förderlich, da er immer mehr ihrer vergangenen Tage in Erinnerung ruft.
Sie erinnert sich beispielsweise an Sätze, die keinen Sinn ergeben. Kurzum machen ihr ihre von ihr selbst verbarrikadierten Erinnerungen ziemlich zu schaffen. Als Zed ihr dann auch noch erzählt, sie sei sein Seelenspiegel, ist das Chaos komplett. 
Sie wehrt sich vehement gegen seine Erzählungen, kann dennoch nicht von seiner Seite weichen. Als bereits alles zu viel für sie erscheint, passiert etwas, was sich niemand auszumalen traute…

Meine Meinung



Charaktere
Deutsche Ausgabe
Dass die Nebencharaktere dieses Buches eher einschichtig und einigermaßen vorrausschaubar sind, ist dank der starken Hauptcharaktere nicht besonders schlimm.
Man lernt die Charaktere lieb zu gewinnen, wie beispielsweise Skys Eltern Sally und Simon, das Künstlerpaar.
Quirlige, dreidimensionale Charaktere wie sie oder Sky machen das Buch zu einer wirklich guten Mischung aus unnützem und wichtigem Wissen.
Der Leser wird nicht dazu gezwungen, unwichtiges zu behalten. So ist zu den Benedict-Brüdern Trace, Uriel, Victor, Will, Xavier, Yves und Zed nur das wichtigste gesagt. 
Dass sie nach dem Alphabet gehen, macht die Namen einprägsam und ist ein guter Gag.
Die Protagonistin Sky Bright nachzuvollziehen, ist leicht, da geschickt und gut ihre Denkmuster erklärt wurden. Man versteht das Mädchen, dass vier Jahre lang nicht redete.


Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin ist ausschmückend mit einigen, leicht zu verstehenden Fremdworten geschmückt. 
Dass sie aus der Perspektive der Protagonistin schreibt, macht sie verständlicher und leichter nachzuvollziehen. 
Insgesamt ein wirklich guter Schreibstil der durch die Wahl der Worte umso besser gelungen ist. 
Er passt zur Geschichte, eröffnet Platz für witzige, aber auch dramatische Momente und fügt sich hervorragend in die jeweiligen Stimmungen Skys ein.

Cover
Das Cover ist auf den ersten Blick eher schlicht. Zu sehen ist ein pinker Hintergrund, auf dem verschnörkelt mit weiß ein Herz gebildet wurde. Die Ranken-Schnörkel um das Herz herum führen sich auch im Buch weiter, um genau zu sein, an jedem Kapitelanfang. 
im Herz steht in blau der Buchtitel „Finding Sky“. Sofwohl über, als auch unter dem Herz ist Platz für den Namen der Autorin, sowie dem Namen der Reihe und dem Verlagsnamen. 
Der Name „Die Macht der Seelen“ wurde, anders als der Name der Autorin und dem Verlagsnamen in blau geschrieben.
Auf dem Cover befinden sich sonst keine besonderen Effekte.
Das englische Cover ist in weiß und die Verzierungen in schwarz gehalten.

Fazit

Ob man das Buch mag oder nicht ist eine reine Geschmackssache. Ich persönlich mag die absolut niedliche Geschichte wirklich gern.
Die Tatsache, dass Zeds verhalten wirklich sehr sprunghaft ist, gerät relativ schnell wieder in Vergessenheit, da die Geschichte einen wirklich verzaubert.
Ob das Buch auch etwas für ältere Leser ist, lässt sich streiten. Ich verstehe, wieso die Meinungen zu dem Buch sehr unterschiedlich sind. 
Denn auch die Grundidee gehört heutzutage irgendwie schon in die Schon-oft-gesehen Schublade. 
Meiner Meinung nach kein Problem. Ich habe das Buch wirklich gern gelesen und kann es, selbst wenn es mehr oder minder im Winter spielt, als niedliches Sommerbuch wirklich nur weiterempfehlen. 
Ich habe öfters gelacht, mitgefiebert und gehofft. 

Liebe Grüße, 
Denise

4/5 Punkten

PS.: Entschuldigung, das ist jetzt wirklich sehr kurz geworden, aber ich persönlich hatte es, wenn in Rezensionen gespoilert wird. Daher versuche ich möglichst wenig über die Handlung zu erzählen…

Mittwoch, 20. Juni 2012

[TAG] Sommer

Yeah, wir wurden getaggt! :D Und ich reiß mir den Tag jetzt einfach mal unter den Nagel. Wollte das schon immer mal machen. :)
Ich wurde getaggt von cityrella - vielen lieben Dank! :) Auch wenn das Thema zu verfluchen ist. Kein Plan, ob ich das hinkrieg. *grummel*



Die Regeln:

1. Schreibe, von wem du getaggt wurdest, und verlinke die Person!
2. Schreibe 8 Dinge über dich auf, die zu dem vom Vorgänger gewählten Thema passen.
3. Tagge 10 weitere Leute.
4. Sage den getaggten Leuten bescheid.
5. Stelle selbst ein Thema aus, welches die anderen betaggen.

Das Thema, was mir zugeteilt wurde, ist Sommer:

1. Ich liebe den Sommer. Ich kriege bei Sonne automatisch gute Laune. :D Früher habe ich den Sommer gehasst, ich weiß auch nicht, warum.
2. Zu heiß darf es aber nicht sein. Sonst dreh ich durch. Aber bis zu 30°C bin ich zufrieden.
3. Ideale Sommerlektüre sind die Bücher von Kerstin Gier, allesamt sehr humorvoll. Wer noch nichts von ihr gelesen hat, sollte das schleunigst tun. (Vorzugsweise die Edelsteintrilogie, Rubinrot etc.) Sie schafft es sogar aus eher ernsteren Themen ein leicht zu lesendes Buch zu schreiben.
4. Das Beste am Sommer ist, dass man ins Freibad gehen und Eis essen kann, ohne schräg angeguckt zu werden. :D
5. Mir fällt auf, dass ich selten richtige sommerliche Bücher lese. Also die, die im Sommer spielen oder damit zutun haben.
6. Ich kann grundsätzlich Leute nicht verstehen, die bei heißem Wetter im Sommer mit Pulli und langen Jeans rumlaufen. Das sag ich öfters einer Klassenkameradin. :D
7. Absolutes Sommerlied meinerseits: Summer Paradise von Simple Plan feat. Sean Paul.
8. Was ich auch noch absolut am Sommer liebe, ist, dass es so schön hell abends bleibt. Das heißt, man kann auch mal lange draußen sitzen bleiben und die restlichen Sonnenstrahlen des Tages genießen... hach.

So. Jetzt hab ich gerade so die acht Punkte. Na ja, ob sie sonderlich kreativ sind, sei dahingestellt. ;)
Zehn Leute zu taggen, werde ich nicht hinkriegen. :'D Auf jeden Fall kriegen sie das Thema Musik.

Dienstag, 19. Juni 2012

[Rezension] Ausgelöscht - Cody McFadyen

Ausgelöscht - Cody McFadyen

Originaltitel: Abandoned

Inhalt

Deutsche Ausgabe
Die einundvierzigjährige FBI-Agentin Smoky Barrett ist gerade auf einer Hochzeit, als etwas wirklich Grauenhaftes beginnt: eine kahl rasierte Frau wird aus einem schwarzen Wagen geworfen, nur in einem Nachthemd bekleidet. Hand- und Fußgelenke sowie der Schädel ist vernarbt. Es stellt sich heraus, dass es eine Frau ist, die vor sieben Jahren verschwand. Und in ihrer Tasche ist eine Nachricht vom Täter, in der steht, dass die Frau wie versprochen "geliefert" wurde - und dass der Täter noch weitere Frauen in seiner Gewalt hat und diese tötet, wenn er verfolgt wird...

An dieser Stelle möchte ich noch darauf hinweisen, dass es im Klappentext einen Fehler gibt: es wird nämlich gesagt, an der Frau, die aus dem Wagen geworfen wurde, wäre eine Lobotomie durchgeführt worden, d.h. man hätte zentrale Nervenbahnen ihres Gehirns durchgeschnitten. Bei der gefundenen Frau ist das allerdings nicht der Fall, sondern bei einem Opfer, das wenig später gefunden wird.

Meine Meinung

Handlung / Idee

Ich finde die Idee auf jeden Fall interessant. Da es bereits vor Ausgelöscht drei weitere Bücher von Cody McFadyen mit Smoky Barrett gibt, kann ich nicht sagen, ob die Idee bei Ausgelöscht interessanter ist, als die der anderen  Bücher. Gelesen muss man die anderen aber nicht haben, um die Geschichte zu verstehen.
Auf jeden Fall hat sich die Idee in meinen Augen bzw. Ohren spannend angehört, schließlich ist Lobotomie nicht etwas, das man in jedem Buch zu sehen kriegt. Wenn ich falsch liege, korrigiert mich bitte. Ich lese jetzt auch nicht soo viele Thriller. *g*
Außerdem geht es auch spezieller um den Hass auf den Ehepartner: denn der Täter nimmt Frauen gefangen, die sozusagen von ihren Männern "abgeschoben" werden. Das heißt, der Täter, der sich "Dali" nennt, lässt die Frauen verschwinden. Einfach so? ... ja, und auch für immer, wenn der Ehemann sein Versprechen einhält... Wenn nicht, passiert das, was der kahlgeschorenen Frau geschah - nach sieben Jahren eingesperrt in einem stockdunklen Raum eingesperrt ist sie wieder aufgetaucht.
Auf jeden Fall sind die speziellen Themen, die das Buch umfasst, nicht einfach so zu schlucken: so weit, so gut also...
Dann kommen wir zu der Handlung. Die ist nämlich nach dem anfänglichen Auftauchen der Frau auf der Hochzeit gleich null, oder jedenfalls fast. Es passiert mir einfach zu wenig, es fehlt die Spannung, die mir sagt: Ja, das Buch will ich weiterlesen! Erst gegen Ende, als Smoky selbst in das Visier von Dali gerät, nimmt das Buch langsam an Spannung auf, und von da an fand ich es auch nicht mehr schlecht, habe also relativ gerne weitergelesen. Das Ende hat mir dann leider doch weniger gepasst, weil ich einfach die Motive des Täters nicht nachvollziehen konnte und einige Dinge dann letztendlich doch nicht schlüssig waren.

Charaktere

Smoky Barrett ist eine FBI-Agentin, die schon einiges erlebt hat: drei Jahre vorher wurden vor ihren Augen sowohl Mann als auch Tochter auf grausamste Art und Weise getötet. Und sie nahm die Tochter ihrer Freundin in Obhut, als diese ebenfalls getötet wurde... zu dem Zeitpunkt, wo wir sie in dem Buch antreffen, lebt sie mit ihrem Mann Tommy und Bonnie, die Tochter der getöteten Schulfreundin, zusammen in einem netten Haus. 
Über das ganze Buch hinweg ist mir besonders extrem eingefallen, dass Smoky einfach alles zu schlucken scheint. Sowohl die Dinge, als passiert sind, als auch die, die im Laufe des Buches noch passieren werden. Das hat mir gar nicht so recht gepasst, sie war einfach zu... glatt. Zu  normal. An anderen Stellen des Buches war sie mir dann wieder fast einen Ticken zu impulsiv - immerhin ist sie eine FBI-Agentin, da erwarte ich dann doch etwas mehr... Professionalität?! Ist ja nicht so, als ob sie den Job seit gestern ausführt... aber okay.
Englische Ausgabe
Das, was mich massiv gestört hat, war die Charaktervorstellung selbst: Ich saß ohne zu scherzen am Anfang des Buches da und war mir nicht sicher, ob ich hier das Werk eines angeblichen Bestsellerautors lese oder den Aufsatz eines Fünftklässlers... Denn Herr McFadyen hat an einer Stelle die Charaktere wirklich so vorgestellt: Da gab es Alan, James... Alan war fünfzig Jahre alt, arbeitete das und das, konnte dies und jenes besonders gut. James war einunddreizig, war so gut, weil... etc. Ich hatte das Gefühl, einen Steckbrief zu lesen... das hat mich echt massiv gestört. Denn das ist bei aller Liebe - sorry - ein Anfängerfehler. Ich wusste nämlich danach nicht mehr, wer wer ist. Wie soll man sich so die Charaktere merken?!
Die Charaktere selbst sind okay. Callie mochte ich besonders gerne mit ihrer offenen und ein wenig impulsiven Art, auch wenn sie vielleicht in manchen Situationen etwas einen Ticken zu leicht genommen hat.
Das, was mich noch ein wenig gestört hat, war die Tatsache, dass ziemlich viele Charaktere eine unglaublich schlechte Vergangenheit haben; lauter überzogen dramatische Geschichten. Was jetzt nicht heißen soll, dass ich so etwas nicht schlimm fände, würde es wirklich passieren! Aber Cody McFadyen hat solche Charaktere einfach zu oft auf einer Stelle gehäuft.

Schreibstil

Cody McFadyens Schreibstil ist okay. Vielleicht nicht überragend, aber durchaus akzeptabel. Er schafft es, dass sich einem die Nackenhärchen aufstellen, auch wenn er manchmal meiner Meinung nach zu sehr ins Detail geht und so Dinge in die Länge zieht, die besser hätten kurz bleiben sollen.
Das Buch wird abwechselnd in der Ich-Perspektive aus Smokys und in der 3. Person aus der Sicht eines Jungen geschrieben, hin und wieder in der Vergangenheit bei z.B. Rückblenden, allerdings ist es größtenteils im Präsens geschrieben.

Fazit

Ausgelöscht von Cody McFadyen ist ein Buch, das mit einer guten Idee und einer akzeptablen Umsetzung punktet. Allerdings ist die Protagonistin Smoky Barrett nicht 100%tig überzeugend und auch die Art und Weise, wie die Charaktere vorgestellt werden, ist nicht sonderlich ansprechend. Außerdem stört es ein wenig, dass so viele Charaktere eine schwere Vergangenheit haben etc.
Im Buch haben mir einfach viele Aha!-Stellen gefehlt und auch die Handlung hat sich sehr gezogen, zu selten ist etwas passiert und es kam einfach keine richtige Spannung auf. Das Ende ist dann leider nicht soo speziell, aber doch etwas, mit dem man sich abfinden kann, auch wenn viele Fragen offen bleiben.
Das Buch hat mich leider nur sehr mäßig begeistert und ich werde vorerst keine anderen Bücher der Reihe lesen, außer ich würde jetzt eines auf dem Flohmarkt entdecken. Dann wäre es sicher noch einmal einen Versuch wert. ;)
3/5 Punkten.

"Trockenzeug"

Ausgelöscht
Taschenbuch, 480 Seiten, Bastei Lübbe


Montag, 18. Juni 2012

[Rezension] Gezeichnet (House of Night) - P.C. und Kristin Cast

Gezeichnet (House of Night) - P.C. und Kristin Cast


„Gezeichnet“ aus der „House of Night“- Serie ist ein überall bekanntes und gefeiertes Buch, dass von dem Mutter-Tochter Duo P.C. und Kristin Cast geschrieben wurde.
Der Orginaltitel der bisher 9 erscheinenden Bände heißt „House of Night Novels“, Buch 1 „Marked“.
Die deutsche Ausgabe kostet im gebundenen Zustand 16,95€ und als Taschenbuch 8,99€ 
Deutsches Buchcover


Im Buch geht es darum, dass die 16-jährige Zoey Redbird von den so genannten Spähern kurzerhand durch eine Berührung von diesem, in der Schule „gezeichnet“ wurde. Sie gilt nun als potentielle Vampyrin und muss so unfreiwillig ihr bisheriges Leben umkrempeln. 
Das House of Night Internat in ihrer Heimatstadt Tulsa ist überall bekannt und ihre einzige Hoffnung. Ein gezeichneter Vampyr-Anwärter ohne den entsprechenden Unterricht, ist dem Tode geweiht. So auch überleben viele der Jungvampyre die ersten Unterrichtsstufen nicht. 
Nachdem Zoey todkrank zu ihrer Großmutter flüchtete, brachte diese sie ins Internat, wo die Geschichte erst einmal ins Rollen kam. 
Denn Zoey ist nicht irgendeine Vampyr-Anwärterin, nein, ihre Göttin Nyx hat etwas ganz besonderes mit ihr vor. 
Eine rasante Reise durch die Welt der Vampyre beginnt, Freundschaften werden geknüpft, verändern sich, oder werden gar aufgelöst, als Zoey sich mehr und mehr von ihren Mitschülern des Internats abhebt.

Charaktere

Über die Vielschichtigkeit der Charaktere dieses Buches ist nicht besonders viel zu sagen. Nicht einmal zu bemerken. Die Charaktere sind relativ einschichtig und berechenbar.
Die Charakterzüge sind wohl vorhanden, man erfährt auch etwas über die Vergangenheiten etc., jedoch ist der Mangel an Dreidimensionalität damit nicht auszugleichen.
Vielen Menschen, oder eben Vampyren/-Anwärtern fehlt es an Ecke und Kanten. 
Man hat das Gefühl, Zoey ist in allem perfekt. Eine Bilderbuch Protagonistin, dessen Antagonistin ihrer Perfektion nur vage in die Quere kommt. 
Die Nebencharaktere sind, für eine Nebenrolle, ausreichend bis gut beschrieben, auch wenn selbst ihnen ab und an ein nervender Tick oder eine sonstige Ecke fehlt.
Stevie Rae beispielsweise, ist das typische Mädchen vom Land. So, wie man sich ein waschechtes „Landei“ vorstellt. Mit allen Angewohnheiten und Ticks, die diesem Klischee entsprechen. Ohne Zweifel eine Charaktere, die man durchaus lieb gewinnen kann, doch die Klischees dessen man sich bedient hat, sind einfach zu viele, um sie realistisch zu finden. 
Gut gelungen hingegen sind „Die Zwillinge“, zwei Mädchen, beste Freundinnen, die sich fast alle Interessen teilen und sogar Sätze voneinander beenden, wie es manchmal sogar echte Zwillinge tun. 
Die Beiden sind meiner Meinung nach wirkliche Freundinnen und laufen auf demselben Sender.

Schreibstil

Der Schreibstil der Autorinnen soll wohl jungendlich klingen, ist aber dank Worten wie „Kacka“ einfach nur ins lächerlich-kindische gezogen worden… Sicher, dieses eine Beispiel war eher als eine Art Scherz gedacht, dennoch ist es nicht besonders ratsam für die angegebene empfohlene Altersgruppe von 14 und älter.
Der Sprachstil ist einfach und enthält nicht besonders viele, schwer zu verstehende Worte. Die Ausflüge in den Bereich der Indianersprache wird oft erklärt und wiederholt, was einen Übersetzer nutzlos macht. Ab einem gewissen Grad, einer gewissen Menge an Wiederholungen eines einzigen Wortes, kommt sich der Leser allerdings ziemlich bescheuert vor und denkt sich, für wie doof die Autorinnen einen eigentlich halten.
Der einfache Sprachstil ist leicht zu verstehen und setzt kein besonderes Sprachkenntnis voraus.


Cover

Zum Cover ist nicht viel zu sagen, ein Mädchen mit violetten Augen schaut den Leser über ihre Schulter direkt an. Ihr Blick wirkt lockend, als wollte sie den Leser ins House of Night einladen.
Der Hintergrund ist durchgehend schwarz, während die Verzierung darauf glänzend hervorgehoben wurde.
Der Buchtitel ist in demselben lila gehalten, wie das Auge des Mädchens. Der Name der Reihe, sowie die Erklärung, dass es Band 1 ist, stehen über bzw. unter dem Titel. Oben wurde zentriert in gelb der Name der Autorinnen geschrieben. Andere Effekte als den Glanz-Effekt gibt es nicht, was ich durchaus gelungen finde.
Das Cover macht neugierig ohne dabei aufdringlich oder gar kitschig zu wirken.

Fazit

Wo soll ich nur anfangen?! Dass das Buch für mich nicht so der Burner war, ist wahrscheinlich mittlerweile zu euch durchgedrungen. 
Für mich war das Lesen dieses Buches eine reine Qual. Über eine schwächelnde Handlung kann man hinweg sehen, vorausgesetzt, man hat gut entwickelte Charaktere, doch das war in diesem Buch absolut nicht der Fall. Weder gute Charaktere, noch eine besonders interessante Handlung.
Die Charaktere sind wie schon angemerkt einfach „perfekt“, weisen keine Schichten auf, die sie liebenswert machen.
Der Versuch das Ganze in die Jugendsprache zu setzten, macht, meiner Meinung nach, alles nur schlimmer. 
Ich kann nicht sagen, ob es im englischen ebenfalls so brutal ist, im deutschen ist es das aber auf jeden Fall.
Rund um gesagt: Ich mag dieses Buch absolut nicht, und werde auch die Folgebände nicht lesen.
Wenn ich ehrlich sein soll, verstehe ich nicht einmal, was all die Fans so toll an der Reihe finden…
Es ist absolut nicht mein Ding, aber das muss ja nicht für jeden stimmen. 

So, das war’s erst Mal von mir, 
eure Denise

1,5/5 Punkten

PS.: Entschuldigung an alle Fans, denen ich hier mit vielleicht Unrecht getan habe. Diese Rezension befasst sich lediglich auf meine eigene Meinung und muss nicht mit eurer übereinstimmen. 
Es wäre interessant zu wissen, was ihr so toll an diesem Buch findet, immerhin sind Geschmäcker verschieden :3
Und an alle, die es gern noch lese möchten: Lasst euch von meiner Meinung nicht aufhalten. Es gibt wirklich viele Fans. Vielleicht leiht ihr euch die Bücher erst aus, oder lest in euer Buchhandlung//Bücherei einmal rein.

Freitag, 15. Juni 2012

[Renzension] Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele



Der internationale Bestseller „Tödliche Spiele“ (engl. The Hunger Games) ist der erste, 2009 erschienene, Band der „Die Tribute von Panem“-Trilogie von Suzanne Collins.
Deutsches Cover
Ich bin mir sicher, jeder kennt das Buch. Vielleicht sogar den Film, dennoch würde ich es gern einmal rezensieren, da es bei unserer Sammlung noch fehlt. Das Buch ist bisher nur gebunden für 17,90€ auf dem Markt, herausgegeben vom Oetinger Verlag, 414 Seiten fassend, die Broschierte Ausgabe soll 9,99€ kosten, wann genau sie herauskommt, kann ich leider nicht sagen. Das Englische Taschenbuch, verlegt von Scholastic Us, kostet regulär 6,90€, ist aber momentan bei Amazon für 5,95€ erhältlich. Es fasst 454 Seiten. Das Buch spielt in ferner Zukunft, in der Amerika zerstört wurde. Aus seinen Trümmern erhob sich das Kapitol mit seinen 13 Distrikten in seinem vollen Glanz. Doch dann brach die „graue Zeit“ aus, die das ganze Land in einen Krieg versetzte. Dank seiner umfangreichen Technologien zerstörte das Kapitol schließlich Distrikt 13, um den anderen, rebellierenden Distrikten ein Zeichen der Macht zu demonstrieren. Die Hunger Spiele waren geboren. 
Seit der Zerstörung des 13. Distrikts musste jedes Distrikt jeweils zwei Kinder, ein Mädchen und einen Jungen, als sogenannte „Tribute“ in die Arena schicken, in der sie gegen die Kinder der anderen Distrikte
Filmplakat

kämpfen, sie schließlich vor laufender fernseh-live-Übertragung umbringen sollen. Dabei gibt es eigentlich nur eine Regel: Es soll nur einen Sieger geben. Doch in dem Jahr, in dem die 16-jährige Katniss Everdeen den Platz in den Spielen für ihre 12-jährige Schwester einnimmt, soll alles anders werden. Zwischen Turbulenten Kämpfen, traurigen, aber auch witzigen Szenen entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte zwischen Katniss, und ihrem Mittribut aus dem eigenen Distrikt, Peeta Mellark, was allerdings nicht im Vordergrund steht. 
Die Korruptheit des Regiment, des Kapitol kommt deutlich zum Vorschein. 

Die Charaktere sind schön aufgebaut, versehen mit Ecken und Kanten. Selbst eine gewisse Entwicklung der Figuren ist zu beobachten, auch wenn die Tribute von den, sonst so vielschichtigen Charakteren abweichen. Dieses ist allerdings nicht besonders schlimm, da diese ohnehin nicht lange leben. 

Der Schreibstil der Autorin mag anfangs etwas ungewohnt sein, passt allerdings perfekt zur Geschichte. Die Wortkargheit der Protagonistin Katniss, aus deren Sicht das Buch geschrieben wurde, kommt so besonders zum Vorschein. Man kann mit ihr mitfühlen, spürt ihre Nervosität, ihre Angst, aber auch ihre Zielstrebigkeit. Man kann sie nachvollziehen, sich mit ihr identifizieren.
Das komplette Buch beinhaltet keine Kapitelnamen und ist in der Gegenwart geschrieben, welches nicht besonders vielen Autoren liegt, was es doppelt zu etwas Besonderem macht.

FAZIT

englisches Cover
Ich persönlich finde das Buch absolut gelungen. Es entspricht nicht unbedingt der weit verbreiteten Sicht der Zukunft, sondern leuchtet eher auf die schlechteren Dinge unserer Gesellschaft. 
Denn wenn man mal so darüber nachdenkt, befinden wir uns in einigen Vorstufen eben dieser Zukunfts-Vision. 
Besonders gut gelungen, ist meiner Meinung nach die Umsetzung dieser phänomenalen Geschichte, selbst wenn diese, nach vielerlei Meinung von dem japanischen Novelle Battle Royale übernommen wurde. Der Fokus der Geschichte liegt allerdings eher auf der Ungerechtigkeit und Korruptheit des Kapitols, das seelenruhig zusieht, wie die Bewohner umher verhungern, oder sich in den Spielen gegenseitig umbringen. Die Spiele an sich werden dort als ein Fest gesehen.
Dank einiger, gut beschriebener Szenen würde ich dieses Buch nicht unbedingt an 10-jährige empfehlen, aber ansonsten ist es eigentlich für jede Altersklasse geeignet. 
Die Geschichte fesselt, ist spannend und nicht langweilig. Sie bedient sich weniger, bis keiner Klischees und lässt sich nicht vorhersehen.
Ich bereue nicht, mir damals das Buch gekauft zu haben, auch wenn ich zu der Zeit noch sehr unentschlossen war, wie sicher auch einige von euch Lesern.
Ich kann nur versichern, dass ich dieses Buch zu meinen Lieblingsbüchern zähle und es immer wieder gerne lese. Natürlich ist es nicht jedermanns Sache. 

In diesem Sinne, verabschiede ich mich mal, 
eure Denise 

Und möge das Glück stehts mit euch sein!

PS.: Da dies meine erste Rezension ist, würde ich mich über ein kleines Feedback wirklich freuen <3

Donnerstag, 14. Juni 2012

[Rezension] Veronica Rossi: Gebannt - Unter fremden Himmel | Under the Never Sky

Veronica Rossi: Gebannt - Unter fremdem Himmel

Originaltitel: Under the Never Sky

Inhalt


Deutsche Ausgabe
Die siebzehnjährige Aria lebt in einer perfekten Welt. Durch die neuste Technik und ein Smarteye lebt sie zum Großteil in den "Realms", virtuellen Räumen, in denen man die Leute treffen kann, die man treffen will, die Klamotten tragen, die man gerne haben möchte - in denen alles möglich ist, selbst das Empfinden von Berührungen. 
Dann wird sie durch einen Zwischenfall aus dieser perfekten Welt ausgestoßen - hinaus in den "Death Shop", der "Todeszone". Dort trifft sie auf Perry, der ihr das Leben rettet. 
Aria will ihre Mutter finden, Perry seinen verschollenen Enkel, an dessen Verschwinden an sich die Schuld gibt; und sie machen sich zusammen auf die Reise. 
Eine Reise, in der es mehr Möglichkeiten gibt, zu sterben, als zu leben...

Ich möchte noch kurz anmerken, dass ich die internationale Version gelesen habe. Die Eigennamen, die hier auftreten, können also in der deutschen Übersetzung anders heißen, tut mir leid. Die Eigennamen der deutschen Übersetzung, wie z.B. die "Todeszone", die ich kenne, nenne ich zusätzlich zu den englischen.

Meine Meinung


Handlung / Idee

Man ist sofort in der Handlung drin: Aria bricht mit einer Freundin und drei weiteren Jungs in Agriculture 6 ein, weil Aria plant, einem der Jungs - Soren - Informationen über Bliss, den Pod bzw. die Stadt ihrer Mutter, zu entlocken, weil sie diese durch ihr Smarteye nicht erreichen kann, da der Link down ist. Allerdings laufen die Dinge mehr als schief, denn Soren und die anderen zwei Jungs machen ein Feuer, das außer Kontrolle gerät. Solange, bis Soren handgreiflich wird - und Perry auftaucht...
Nach diesem Vorfall, für den Aria schließlich zur Rechenschaft gezogen wird, lernen wir ein Stückchen aus Perrys Leben kennen - ehe es dann zu Arias Rausschmiss aus Reverie, ihrem Pod, kommt, und das Abenteuer beginnt...
Die Idee gefällt mir. Denn in der Wildnis leben Leute mit besonderen Fähigkeiten. Das sind die Auds, Leute mit verbessertem Hörsinn, die Scires, die Leute, die besser Gerüche empfinden können und dann noch die Seers mit gesteigerter Sehfähigkeit. Auf Deutsch heißen diese drei Typen Horcher, Witterer und Seher. Ich weiß schon, warum ich letztendlich froh bin, die englische Version gelesen zu haben...^^
Auch die futuristische Idee, die Veronica Rossi geschaffen hat, macht Eindruck: Die Menschen verbringen ihr Leben größtenteils in virtuellen Welten, kaum etwas findet mehr in der Realität statt. Und dazwischen Aria und Perry, beide verzweifelt auf der Suche nach einem Menschen, der ihnen viel bedeutet... Dass sich dabei eine Liebesgeschichte anbahnt, liegt ja auf der Hand. Aber Gott sei Dank eine richtig schöne, die man nur noch sehr selten findet...

Charaktere

Alle Charaktere in dem Buch haben ihre Ecken und Kanten, dunkle Vergangenheit und Charakterzüge, die sie genau aus dem Grund perfekt machen, weil sie es nicht sind. Während Aria zum Anfang des Buches einfach ein wenig "versnobt" ist und selten die Klappe halten kann, ist Perry nicht gerade nett zu ihr - er redet erst gar nicht mit ihr, weil er sie eben für das verwöhnte Kind hält, für einen "Mole", wie er sie abschätzig nennt. Die Leute, die in der Wildnis leben, werden abwertend "Savage" genannt. Die deutsche Übersetzung kenne ich nicht, würde mich freuen, wenn es mir eventuell jemand flüstern könnte. *grins*
Ja, sie können sich beide am Anfang gar nicht leiden. Aber es ist so wunderschön zu sehen, wie sie sich langsam anfreunden, ganz vorsichtig, hach. Die beiden sind sehr gelungen.
Auch die Nebencharaktere, die man kennen lernt, machen Eindruck. Da wäre noch Perrys süßer kleiner Neffe Talon, der leider Gottes tödlich erkrankt ist und im Laufe des Buches verschleppt wird, dann Roar, ein guter Freund von Perry, der einem immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
Ich muss zugeben, die Nebencharaktere sind zum Großteil relativ blass geblieben, abgesehen von Roar, Talon oder auch Vale, Perrys Bruder. Aber es ist verständlich; schließlich sind Aria und Perry einen Großteil der Zeit am Reisen, und in der Wildnis gibt es nun nicht an jeder Ecke Leute...

Schreibstil

Spanische Ausgabe
Das Buch wird abwechselnd aus Perrys und aus Arias Sicht erzählt, was mir sehr gut gefällt, da dadurch beide Seiten belichtet werden. Und das ist wichtig, um die Charaktere zu verstehen und nachvollziehen zu können. Veronica Rossi schreibt in der Vergangenheit und dritten Person.
Der Schreibstil ist jetzt nichts Besonderes in dem Sinne, aber er passt gut zu dem Buch und der Idee. Einerseits lässt er einem genug Freiraum, um selbst das ein oder andere Bild im Kopf entstehen zu lassen, andererseits hinterlässt er auch lauter schöne Eindrücke. Allein die Beschreibungen von der Natur, von den Gesten von Aria und Perry...
Außerdem passt der Schreibstil zu jeder erdenklichen Szene: in Kampfszenen wird er nicht unübersichtlich und in Liebesszenen weder überzogen noch zu kitschig oder ähnliches. Er gefällt mir sehr gut.

Cover

(Bezieht sich auf die internationale Version.) Das Cover zeigt hier Aria, im Hintergrund vermutlich der Aether-Sturm. Der Titel ist eingeprägt und wölbt sich nach außen. Das Cover finde ich sehr hübsch, es hat auf jeden Fall einen Bezug zur Geschichte. (Wieso sie allerdings Perry nicht drauf gemacht haben, weiß ich nicht. *grummel*) Als Untertitel ist außerdem der Spruch A million ways to die. One way to live. gewählt.
Das deutsche Cover finde ich von den Bildern, die hier im Internet kursieren, nicht sonderlich spannend und vor allem weiß ich auch nicht, was es darstellen soll. Gut, wem es gefällt...

Mein Lieblingszitat

Es gefällt mir einfach super gut und ich wollte es unbedingt mit euch teilen. :)
"Just stay here," he said, his voice growing harsh. "Rest your feet." He reached into his satchel and handed her a knife, hilt first.
It was a small knife, not the long one she'd seen him sharpening. There were feathers carved into the horn handle. It struck her as absurd to decorate such a sinister tool. "I don't know what to do with this."
"Wave it around and yell, Mole. Loud as you can. That's all you need to do."

Fazit

Eines meiner Highlights dieses Jahr, definitiv! Das Buch hat mich von vorn bis hinten ausnahmslos begeistert. Die Liebesgeschichte, die sich dezent zwischen Aria und Perry entwickelt, ist nicht zu überzogen, noch steht sie zu sehr im "Rampenlicht". Der Fokus liegt mehr auf die Suche nach Lumina, Arias Mutter, und Talon, Perrys Neffen. Die Charaktere sind allesamt mit Ecken und Kanten gestaltet, wenn auch der eine oder andere etwas blass geworden ist.
Die Idee ist gut, ich habe noch nichts Ähnliches gesehen, auch wenn die Dystopien ja im Kommen sind. Der Schreibstil passt zur Geschichte und gefällt mir, auch das Cover ist nett anzusehen und sieht hübsch in meinem Regal aus. <3 
Ich habe zusammen mit den Charakteren geweint, gelacht und mich aufgeregt, habe eine enge Verbindung zu Aria und Perry aufgebaut. Ich freue mich sehr auf den zweiten Band, auch wenn "Through The Ever Night" bzw "Getrieben - durch ewige Nacht" voraussichtlich erst im März 2013 erscheint.
5/5 Punkten.

"Trockenzeug"

Gebannt - Unter fremdem Himmel
Gebundene Ausgabe, 432 Seiten, Oetinger Verlag
Kaufen?

Under the Never Sky
Taschenbuch, 376 Seiten, Harper Collins Verlag
Kaufen?

Dienstag, 12. Juni 2012

[Rezension] Göttlich verloren - Josephine Angelini

Aloha, liebe Leser.

Das ist mein erster Post hier - um mich kurz vorzustellen, ich war bis jetzt nur für das Design zuständig und werde zusammen mit Bella und Denise bloggen. :)
Vielen Dank, dass ihr da seid.


Cover und Klappentext © Dressler Verlag
Helen muss die Hölle gleich zweifach durchstehen:
Nachts schlägt sie sich durch die Unterwelt, noch schlimmer quält sie tags, dass Lucas und sie sich unmöglich lieben dürfen. In der Unterwelt trifft Helen auf Orion. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, umso näher kommen sie sich.
Dann geschieht etwas völlig Unerwartetes, das ausgerechnet Orion und Lucas zum Zusammenhalten zwingt: Die vier Häuser Scion werden vereint und ein neuer Trojanischer Krieg scheint unausweichlich! Eine packende Saga um eine Liebe, die nicht sein darf! Nach Band eins »Göttlich verdammt« wurde der zweite Band der grandiosen "Göttlich"-Trilogie schon sehnlichst erwartet.

Das Buch ist bei Amazon gebunden für 19,95€ erhältlich und fasst 576 Seiten.
Als Audiofassung ist es für 22,95€ erhältlich.

Inhalt:


Im Mai 2012 kam der sehnsüchtig erwartete zweite Band der "Göttlich"-Trilogie heraus. Im Englischen lautet der Originaltitel "Dreamless". Es geht, wie im ersten Band, größtenteils um Helen Hamilton und ihre Probleme als Scion. Als wenn ihre zahlreichen Fähigkeiten und Probleme an der Oberwelt nicht schon genug wären, ist sie auch noch dazu 'verdammt', nachts in die Unterwelt herabsteigen zu müssen. Damit lastet auf ihr eine ziemlich schwere Bürde - die Scions werden von dem Tötungswahn, den die Furien ihnen gegenüber verbannten Familienmitgliedern auferlegen, halb wahnsinnig, und da Helen nunmal der Einzige Scion ist, der nachts herabsteigen kann, muss sie das wohl alleine übernehmen. Dachte sie. Doch dann, als sie wieder einmal kurz vor dem Erstickungstod durch Treibsand ist, kommt eine ihr unbekannte Person ihr zuhilfe - Orion, der zu allem Überfluss auch noch ihre Mutter Daphne kennt, die sich von sich aus niemals bei Helen meldet. Nach und nach entwickelt sich zwischen Orion und Helen eine tiefe Freundschaft.

Und als ob all diese Probleme für Helen noch nicht reichen würden, ist ihre große Liebe ebenfalls tabu für sie. Als die Familie Delos auf die Insel zieht, verliebt sie sich unsterblich in Lucas, woraufhin die Ereignisse sich überschlagen. So lange, bis Helens Mutter, die diese bis zu diesem Zeitpunkt für verschollen geglaubt hatte, ihr eröffnet, das Lucas Delos, Erbe des Hauses von Theben, ihr Cousin ist. Wunderbare Vorraussetzungen, nicht?

Meine Meinung zu diesem Buch:

 Inhalt und Schreibstil

Ich habe dieses Buch, genau wie den ersten Teil, regelrecht verschlungen. Die Handlung liest sich ziemlich flüssig und schnell, was von Vorteil ist, da eigentlich nie Langeweile aufkommt. Der Schreibstil passt hervorragend zu der Idee und alles verbindet sich zu einem ziemlich stimmigen ganzen.
5/5 Sterne

Charaktere

Helen Hamilton, 17 Jahre alt
Auf den ersten Blick wirkt Helen ziemlich normal. Wenn man mal davon absieht, dass sie das Gesicht der Helena von Troja besitzt, Blitze abfeuern sowie fliegen kann, sehr schnell rennt und noch dazu Selbstheilungskräfte besitzt. Also ja - ein ganz normaler Teenager. Seit die Familie Delos nach Nantucket gezogen ist, steht ihr Leben Kopf. Nicht nur, dass ihre große Liebe leider Gottes ihr Cousin ist - nein, sie erfährt außerdem dass sie eine Halbgöttin ist und ihre Mutter lebt. Super Vorraussetzungen für ein entspanntes Schuljahr.


Lucas Delos, 17 Jahre alt, Erbe des Hauses von Theben
Zusammen mit seinen Geschwistern Cassandra, Jason und Ariadne und seinen Eltern Castor und Noel wohnt er in einem Haus auf Nantucket. Er fühlt sich, auch wenn sie seine Cousine ist, unglaublich zu Helen hingezogen. Nicht nur dass sie, ebenso wie er, fliegen kann, nein, sie ist auch die Einzige, die ihn spüren kann, wenn er sich dank seines Daseins als Schattenmeister unsichtbar macht, um nach ihr zu sehen. Lucas würde alles dafür geben, um Helen auf ihren Reisen in die Unterwelt behilflich zu sein, leider schafft er dies aber nicht.


Orion Evander, 18 Jahre alt, Anführer des Hauses von Rom, Erbe des Hauses von Athen

Orion ist außer Helen wohl der einzige Scion, der in die Unterwelt hinabreisen kann. Helen war ihm dankbar, da sie dank ihm eine Chance gesehen hat, die Furien unschädlich zu machen. Ohne ihn würde sie wahrscheinlich immer noch dort unten herumirren und einen Ausweg suchen. Dass beide Rogues sind, das heißt, dass ihre Eltern aus verschiedenen Häusern stammen, erleichtert ihre Freundschaft nicht gerade. Trotzdem kommen sie sich auf ihren gemeinsamen Abenteuern in der Hölle immer näher.

Ich kann mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen, sie sind so real wie möglich und man fiebert richtig mit, wie diese Trilogie nun endet.

Schaut euch das Buch auf jeden Fall einmal an. Nächstes Jahr, vorraussichtlich im Frühjahr, soll der finale Band herauskommen - was glaubt ihr?
Gibt es ein Happy-End für Helen, Lucas und Orion? Oder bricht ein zweiter trojanischer Krieg aus? 

Göttliche Grüße ♥
Kat

[Neuzugang] Awake at Dawn

Hallo ihr Lieben :)
Erstmal ein großes Danke - von uns allen drei. Wir sind total überrascht, dass wir schon so viele Leser haben. :) (Ja, sieben mag für den ein oder anderen keine große Zahl sein, aber für uns ist es weitaus mehr, als wir erwartet hätten. :))
Kommen wir jetzt zum Thema - Neuzugang. Ich habe mir Awake at Dawn bestellt, die Fortsetzung von Geboren um Mitternacht bzw. Born at Midnight.
Das ist das schöne Schätzchen:






Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, dass ich alle Cover dieser Reihe absolut liebe. Das erste gefällt mir zwar immer noch am besten, aber besonders englische Cover haben es so an sich, dass sie so wunderschön schillern. Das liebe ich. :)
Da Geboren um Mitternacht erst in 9 Tagen erscheint, werde ich diese Rezi auch erst danach veröffentlichen... falls ich es bis dahin schon gelesen habe. Ich komme in letzter Zeit kaum dafür, trotzdem wird sicher in den nächsten Tagen die Rezension von Gebannt bzw. Under the Never Sky (ich lese es auf Englisch *g*) online kommen, da fehlen mir nur noch etwa 80 Seiten. :)

Damit verabschiede ich mich auch wieder.
Liebe Grüße,
Bella

Montag, 11. Juni 2012

[Talk About Books] Das Phänomen Buchcover

Stellt euch vor, ihr seid auf dem Weg in euer liebstes Buchgeschäft. Die Klingel über der Tür schellt, als ihr sie  öffnet und die Schwelle überschreitet.
Der typische Geruch von Büchern schlägt euch entgegen, ihr geht zielgerichtet zu den Auslagen und entdeckt es!
Das Buch, das euch magisch anzieht. Das Buch, dessen Inhalt ihr nicht einmal kennt, ihr aber unbedingt haben wollt.
Das kennt doch jeder, oder? Das eine Buch, ohne dass man den Laden nicht mehr verlassen kann.
Ungewiss, an was sich der einzelne Leser orientiert, meist jedoch, ist es das Cover. Aber sein wir doch mal ehrlich: Ein Buch mit einem sagenhaften, schön verzierten Cover erhascht eher unsere Aufmerksamkeit, als eines mit einem vollkommen schlichten Cover.
Sicher wird jetzt jemand da vor dem Bildschirm sitzen und sagen: „Das Cover ist mir doch egal! Auf den Inhalt kommt’s an!“
Aber ob das wirklich stimmt? Natürlich steht der Inhalt des Buches im Vordergrund, aber ein attraktives Äußeres verpackt das Ganze. 
Ihr müsst es… als ein Mensch sehen. Ein Mensch, interessant, geheimnisvoll und ein Mensch, schlicht und einfach nur langweilig gekleidet: Wen würdet ihr eher ansprechen? Eher nett finden?
Das Cover repräsentiert das Buch.
Ich persönlich fühle mich ja sehr von Covers mit Prägung und hellen Farben, aber auch von Covers mit glänzenden Effekten angesprochen. Das sind so genannte Highlights.
Geht in euer Zimmer, schaut in euer Bücherregal und schaut euch die Cover eurer Bücher an. Wahrscheinlich ist vielleicht ein eher schlichteres Cover dabei, aber im Grunde gilt doch: Je auffälliger, je besser gemacht, desto öfter wird’s gekauft.
Selbst bei den Bestsellern zu beachten, dass schlichtere Cover selten bis gar nicht vor kommen.
Also – Immer noch nicht überzeugt? Nein?
Los, worauf wartest du! Stöber ein bisschen auf Amazon, Thalia, Weltbild und Co. , schau in deinen Lieblingsbuchladen. Sicher wird’s dir auffallen.
Bücher mit schönen Covers ziehen einen an, während langweilige Cover einen eher abstoßen. Da kann der Inhalt des Buches noch so gut sein…
Die visuelle Darstellung spielt in vielerlei Hinsicht eine große Rolle. Nehmt euch mal die Zeit und überlegt, warum ihr diesen Blog eigentlich lest. Warum ihr eben diesen Beitrag gelesen habt.
Warum ihr dir Bücher besitzt, die ihr besitzt.
In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen wunderbaren Tag und viele tolle Bücher,
eure Denise

PS.: Ach übrigens, hier sind noch ein paar Bücher, dessen Cover ich sehr schön finde. Durch einen Klick auf die Covers gelangt ihr zum Amazonlink.


Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten, von Kerstin Gier:
Ein eher niedliches Cover. Hier wurden auf einen matten, rosa Hintergrund schöne Glanzeffekte eingefügt, was das Buch sehr ansprechend für das Auge macht.







Engelsnacht von Lauren Kate:
Ein düsteres Cover ohne große Effekte, jedoch verbunden mit großer Wirkung. Die Farben fassen perfekt die Stimmung des Covers auf und machen Lust auf mehr.








Die Chroniken der Unterwelt: City of Bones von Cassandra Clare:
Wieder ein düsteres Cover, was jedoch so geschickt mit Glanzeffekt aufgepeppt wurde und so einfach super aussieht. Die Raben heben sich ab und geben einen nicht ungetrübten Blick auf New York City frei. Ein meiner Meinung nach super gelungenes Cover, das sich perfekt mit der Story verträgt und ebenfalls Lust auf mehr macht.




Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater:
Ein dank dem Verwischungs-Effekt (sorry, mir will das Wort gerade nicht einfallen... ich gehe in meine Ecke und schäme mich xD) wirkt das Cover sehr verträumt. Die Farben sind ansprechend und einige Details, wie das Herz, sind glänzend hervorhehoben. Der Zusammenhang des Wolfes und des Mädchens ist für den Leser im ersten Augenblick verwirrend und macht neugierig.

[Neuerscheinungen] Juni '12

Einfach auf den Buchtitel klicken, um zu dem Amazonlink zu gelangen.

Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht - C. C. Hunter

Für alle Fans von ›House of Night‹: Im Shadow Falls Sommercamp lernen Werwölfe, Vampire, Hexen, Feen und Gestaltwandler mit ihren übernatürlichen Kräften umzugehen.

In Kylies Leben geht alles schief: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihr Freund hat Schluss gemacht, und ihre Mutter schickt sie auch noch in ein Sommercamp. Doch Shadow Falls ist anders: Hierher kommt nur, wer übernatürliche Kräfte hat – Feen, Hexen, Vampire, Gestaltwandler und Werwölfe. Auch Kylie soll besondere Fähigkeiten haben – wenn sie nur wüsste, welche …
Doch plötzlich wird das Camp bedroht. Nur, wenn sie alle ihre besonderen Kräfte gemeinsam einsetzen, werden sie die übermächtigen Feinde besiegen können.

Mein Senf: Erstens - yeah, sie haben das Originalcover übernommen! :) Okay, jetzt wisst ihr's: Ich kenne das Buch bereits. Und ich liebe es. Deshalb bin ich umso froher, dass es übersetzt wird (erscheint am 21.6.) und ich hoffe,  hoffe, hoffe, dass die Übersetzung gut gelungen ist und es hier in Deutschland einige Fans findet. ;) Daher: heißer Kandidat! Unbedingt mal reinschnuppern. 
Erscheint am 21. Juni bei Fischer Fjb als Broschüre für 14,99€.


Die atemberaubende Neuerzählung einer legendären Geschichte.

Snow White ist die Einzige im Land, deren Schönheit die der bösen Königin übertrifft. Um jeden Preis will die grausame Herrscherin das Mädchen vernichten. Doch womit sie nicht gerechnet hat: Das Mädchen, das ihre Macht bedroht, hat die Kunst des Kämpfens erlernt – von einem Jäger, der ausgesandt wurde, sie zu töten.




Denise' Senf (ich hab sie mal gefragt, weil sie den Film gesehen hat): Der Film hat mir gut gefallen, auch das Buch sieht nicht schlecht aus. Es ist gut aufgemacht und interessiert mich, vielleicht werde ich es lesen.
Mein Senf: Gnarf, ich würde den Film so gern sehen! Deshalb fixt mich das Buch auch an. Ich schätze, ich gucke mal, ob's ein paar gute Rezensionen gibt.
Erschienen bei cbt für 14,99€.

Timeless - Alexandra Monir

»Timeless« ist der schönste Zeitreise-Roman seit Jahren

Nacht für Nacht hat die 17-jährige Michele denselben Traum: In einem Spiegelsaal steht sie einem jungen Mann mit saphirblauen Augen, rabenschwarzen Haaren und einem geheimnisvollen Lächeln gegenüber. Kurz bevor sie erwacht, sagt der Fremde stets: »Ich warte auf dich.« Aber als ein furchtbares Unglück Micheles Leben für immer verändert, begegnet sie dem Mann ihrer Träume plötzlich in der Wirklichkeit ...

Als die Mutter der 17-jährigen Michele Windsor bei einem Unfall ums Leben kommt, verliert Michele auf einen Schlag alles, was ihr lieb war: ihre Familie, ihre Freunde, ihre gewohnte Umgebung. Denn sie muss zu ihren Großeltern, die sie nie kennengelernt hat, nach New York ziehen. In deren luxuriösem Appartement fühlt Michele sich verloren – bis sie bei ihren Streifzügen durch die mit Antiquitäten vollgestellten Räume auf das Tagebuch eines ihrer Vorfahren stößt. Was Michele nicht ahnt: Das Tagebuch ist ein magisches Portal in die Vergangenheit. Ehe sie sichs versieht, findet sie sich plötzlich auf einem Maskenball im New York des Jahres 1910 wieder. Dort begegnet sie einem jungen Mann, den sie nur zu gut kennt. Nacht für Nacht blickt sie in seine tiefblauen Augen, ist gebannt von seinem umwerfenden Lächeln – in ihren Träumen. Dass Michele ihm jetzt leibhaftig gegenübersteht, verändert alles. Sie begibt sich auf eine abenteuerliche Reise zwischen Gegenwart und Vergangenheit, um eine unmögliche Liebe wahr werden zu lassen.

Mein Senf: Oh mein Gott! Das hört sich absolut zauberhaft an, ich muss es haben! Schon allein das Cover sieht absolut 'hach' aus. Und der Klappentext hört sich auch nicht schlecht an. Die Idee ist natürlich nicht neu, aber hört sich dafür super gut an. Ich werd's mir holen, definitiv. :)
Erscheint im Heyne Verlag am 18. Juni als gebundenes Buch für 14,99€

So - das sind erst einmal meine "heißesten" Neuerscheinung.
Was meint ihr dazu? Werdet ihr euch eines der oben aufgelisteten Bücher kaufen oder eher nicht?